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Eine ereignisreiche Konzertwoche erwartet uns

Liebe Freunde, liebes Publikum

Unser Festival hat sich in den Jahren seines Bestehens harmonisch entfaltet, eine eigene Dynamik, eigene Rhythmen entwickelt,– ein «Leben in wachsenden Ringen» (Rilke). Es stimmig fortzugestalten heisst, seine wichtigste Qualität zu akzentuieren: nämlich dass junge, noch in ihrer Ausbildung befindliche (oft schon international bewährte) Talente hier eine Bühne finden, auf der sie arrivierten MusikerInnen begegnen. Dabei verbinden sich Interpretationsreife und sensibilisiertes Bewusstsein um Wirkungszusammenhänge der Erfahrenen mit der bedingungslosen Offenheit und dem Feuer junger KünstlerInnen zu besonderen
Erlebnissen.

Unser Herbst kreiert 2017 seinen 12ten Jahresring. (Auch wenn dies nicht strengen naturwissenschaftlichen
Gesetzen folgt:) Die 12 ist nach uralter Symbolik eine «gute» Zahl, davon handeln in unserer Kultur die Zwölfteilung des Tierkreis’, die zwei mal 12 Stunden des Tags, die 12 Apostel und Monate. Und: die abendländische Musik findet in den 12 Tönen der chromatischen Tonleiter ihre Grundordnung; sie sind mithin der Rohstoff alles Melodischen. Insofern liegt die 12 ganz nahe am Mark einer Konzertwoche. KünstlerInnen aus nah und fern haben sich für den Herbst’17 angekündigt, der mit dem Schweizer Oktett in Fabian Müllers Hommage an Zürich beginnt; einmal mehr steht dem Festival sein eigenes junges Orchester zur Verfügung: Stringendo (Di / Mi / Fr / Sa); erfolgreiche Schweizer Nachwuchsmusiker geben sich die Helferei-Tür in die Hand: Chiara Enderle und Elea Nick (Do), Sebastian Bohren (Sa) und viele andere; Entertainment wird auf viele Arten gross geschrieben: wenn Rudolf Lutz am Cembalo improvisiert (Di), in der Opern-Gala mit der unvergleichlichen Diva Maria Riccarda Wesseling (Mi), wenn David Bruchez-Lalli and friends im MKZ-Konzert Bernstein spielen (Fr), Marianne Racine jazzt (Freitag Nacht), wenn der beliebte Liedermacher Linard Bardill im Familienkonzert begeistert (Sa Nachmittag); und zum krönenden Finale (Sa Abend) kommt der Gipsy-Geiger Roby Lakatos.

Herbst in der Helferei lebt sein Leben in wachsenden Ringen. Der Baum – als Metapher für tief-wurzelnde Nachhaltigkeit – beschirme auch fortan das Festival und dessen musikalische Begegnungen von Heute und Morgen

Ihr Jens Lohmann

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