Konzert Kalender 2010
Montag 20.9. um 19.30Uhr
Klassik meets Jazz

 
Leider musste Benjamin Schmid am Sonntag, 19.9. uns mitteilen, dass er krankheitshalber nicht in der Lage sei, das Konzert in der Helferei zu spielen. Wir sind glücklich, dass es uns aber gelungen ist, so kurzfristig Bartek Niziol als Solisten zu gewinnen, er wird Felix Mendelssohns Violinkonzert d-moll spielen. Anstelle des Diknu-Schneeberger-Trios konnten wir das Adrian Frey-Trio gewinnen, dieses umrahmt konzertant den ersten Herbst in der Helferei-Apéro 2010.
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Dienstag 21.9. um 19.30Uhr
Maestro im Herbst

 
Die Kritiker nennen ihn den «Rachmaninoff» von heute, einen «der fähigsten, mutigsten und interessantesten Musiker unserer Tage»,- der russische Pianist Konstatin Scherbakov ist ein Künstler der Superlative. Herbst in der Helferei begrüsst den Maestro als Solist und im Zusammenspiel mit 2 ausgewählten MeisterschülerInnen seiner Klasse an der ZHdK. Eine faszinierende Begegnung mit dem Phänomen Klavier, solo und zu vier Händen: wie unfassbar vielstimmig kann ein Pianist spielen, und: zu welch untrennbarer Klang-Einheit können zwei Pianisten verschmelzen?
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Mittwoch 22.9. um 19.30Uhr
Retour vers le future

 
Die musikalische Moderne «feiert» 100jähriges Bestehen: 1910 werden drei Werke Arnold Schönbergs uraufgeführt, welche die bis heute andauernde Epoche der «Neuen Musik» initialisieren. Herbst in der Helferei blickt an diesem Abend für Neugierige zurück in die Zukunft: das preisgekrönte Ensemble pre-art und Stringendo14 bringen Werke und Uraufführungen von (sehr) jungen KomponistInnen (der Jüngste: Jahrgang 1994!) zu Gehör, die Traditionelles mit Gegenwärtigem verbinden, Volks- mit Kunstmusik und dabei neue Hör-Wege ausloten.
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Donnerstag 23.9. um 19.30Uhr
Hommage à Rolf Liebermann

 
Sein Werk so vielfältig wie sein Leben: er studiert Jurisprudenz, findet seine musikalischen Anfänge in Chanson und Kabarett, arbeitet als Tonmeister, Dirigent, Intendant und v.a. als Komponist. Was Bernstein in den 50er Jahren in den USA berühmt macht, bringt er zeitgleich auf Europas Bühnen: Crossover,– als ob›s die Überschrift seines Lebens wär›. Rolf Liebermann wäre in diesem Herbst 100 Jahre. Dani Fueter lädt zur Geburtstags- Party, und neben vielen jungen MusikerInnen geben sich so illustre Gäste wie der Pianist George Gruntz und der Trompeter Franco Ambrosetti ein Stelldichein.
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Freitag 24.9. um 19.30Uhr
Händel im Herbst

 
In der Zeit Georg Friedrich Händels ist es in England Tradition, dass der «Master of Music» König und Volk eine Ode an das Neue Jahr widmet. Zwischen 1710 und 1715 wird diese Ehre Händel zuteil, und er schreibt die Arie «Eternal Source of Light Divine»,– ein Titel, der gleichnishaft für Händels schier unerschöpfl iche Energiequellen und die Schönheit seiner Musik steht.– Michael Eidenbenz (Orgel) und Stringendo Zürich spielen, Ruben Drole und Anna Pisareva singen unter Leitung von Jörg-Andreas Bötticher Highlights Händelscher Kunst: Arien und Orchestermusik, glanzvoll wie «göttliches Licht».
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Freitag 24.9. um 22Uhr
Herbst-Stummfilm-Nacht

 
Stummfilm-Zeit, Goldene Zwanziger, legendäre Roaring Twenties, in denen ein weltweites Aufatmen nach der Depression des Ersten Weltkriegs ein neues Lebensgefühl schafft, das bis heute nachhallt: Fitzgeralds The Great Gatsby als Schlüsselroman, Marlene Dietrich als Frau des Jahrzehnts, die als erste Europäerin Hollywood erobert, Eröffnung grosser Kinos...– André Desponds und seine beiden jungen KollegInnen spielen Gershwins unvergessliche Rhapsodie in blue und improvisieren an zwei Flügeln zu Harold Lloyds cineastischen Leckerbissen aus jener Zeit.
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Samstag 25.9. um 17Uhr
Karneval im Herbst

 
Im Herbst-Familienkonzert präsentiert Jörg Schneider gemeinsam mit dem Schweizer Oktett Ausschnitte aus Bizets Oper Carmen sowie eines der beliebtesten Stücke der klassischen Musik: den Karneval der Tiere. Camille Saint-Saëns komponiert es 1886, es wird im Karneval desselben Jahres uraufgeführt – und verschindet in seinem Schreibtisch. Er fürchtet um seinen Ruf, denn in seiner «Grande fantaisie zoologique» parodiert er ausser allerlei Tierrufen seine Kollegen Offenbach, Berlioz und Rossini. So erfährt das Werk erst 1922 seine Renaissance: zur Karnevalszeit!
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Samstag 25.9. um 19Uhr
Balkan Gypsy Groove

 
Seit 2005 widmet sich die mazedonisch-schweizerische Formation Aliev Bleh Orkestar um die Multiinstrumentalisten Nehrun und Marem Aliev mit unbändiger Spielfreude authentischer Volksmusik aus Mazedonien und dem Balkan. Das neunköpfige Ensemble umrahmt die diesjährige Schlussver-anstaltung mit abwechslungsreichen Rhythmen und Klangfarben, mal majestätisch getragen, mal wild durcheinander wirbelnd.– Herbst in der Helferei lädt Sie herzlich ein zu Hörgenuss und Gaumenfreude anlässlich des traditionellen Apero riche am Ende der Konzertwoche.
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