| Künstler 2008 |
![]() Noldi Alder (1953) ist als Vertreter der 4. Generation der Alderdynastie Urnäsch mit Volksmusik aufgewachsen. Nach einem längeren Auslandsaufenthalt als gelernter Mühlenbauer hat er sich auch mit anderen Traditionen auseinandergesetzt. Später studierte er klassische Musik auf der Violine. Seit ca. 15 Jahren arbeitet er als freischaffender Musiker und entwickelt (rüttelt) die Schweizer Volksmusik. Der Traditionelle Naturjodel als von ihm bezeichnete «Sprache zwischen Mensch, Mensch und Natur» wird auf eine neue Ebene gestellt. Seine Kompositionen verschiedenster Besetzungen sind meistens mit seinem volksmusikalischen Hintergrund in Verbindung zu bringen. Als beliebter Interpret arbeitet er im Moment mit verschiedenen Ensembles zusammen. Neues und Unvorhergesehenes ist bei ihm willkommen. Seine Musik sucht den Livecharakter. In seine Übungs- und Vermittlungsmethodik fl iessen seine Erfahrung als Lehrer wie auch als Künstler, als Geiger, als Sänger und als Hackbrettler ein – wobei seine Begeisterung für die Schweizer Volksmusik bei der Vermittlung die grösste Rolle spielt. In einer Vielzahl von Projekten wurde sein Mitwirken geschätzt, so zum Beispiel als Musikalischer Berater und Interpret im Film Bergfahrt (Regie Thomas Gloor). Dieser Film zeigt eine mögliche Fortsetzung unserer zum Teil starr gewordener Volksmusik. In einem gross angelegten Interview kann man seine Zukunftsvisionen heraushören. Seine momentanen Tätigkeiten sind vielfältig: Seine 30- jährige Feldforschungsarbeit im speziellen für Appenzellermusik fi ndet ihren Niederschlag in Kursen für Volksmusik an der Musikhochschule Luzern und in seiner kompositorischen Tätigkeit im Bereich Volksmusik- Improvisation- Klassik sowie im Konzertieren in diversen Besetzungen. 2007 war er Preisträger Pro Helvetia «Volkskultur für morgen» sowie des Schweizer Dokumentarpreises; 2008 Erster Kulturpreisträger des Kantons Appenzell Ausserrhoden. Noldi Alder will Musiker mit Neuem motivieren und trotzdem das Publikum überraschen. ![]() André Bellmont ist 1962 in Zürich geboren und studierte am damaligen Konservatorium Zürich (heute Zürcher Hochschule der Künste) Posaune und Schulmusik. Weitere Studien folgten an der Dick Grove School of Music (Composing-Arranging und Filmcomposition) und bei Samuel Krachmalnick (Dirigieren) in Los Angeles. Er unterrichtet seit 1994 an der Zürcher Hochschule der Künste im Fachbereich Composing-Arranging und Instrumentation und leitet die Studienvertiefung Komposition für Film, Theater und Medien. André Bellmont arbeitet zudem freischaffend als Arrangeur und/oder Dirigent für verschiedene Film-, Theater- und Konzertproduktionen, u.a. für Abdullah Ibrahim, Phil Woods, Dianne Reeves, Andreas Vollenweider, für das Theater des Westens in Berlin, die Paramount Pictures Filmstudios in Los Angeles, das Zürcher Kammerorchester, das Zurich Jazz Orchestra, das Orchester des Musikkollegiums Winterthur, die Sinfonia Varsovia in Warschau u.v.m. ![]() Die in Padua geborene, dann in Argentinien aufgewachsene Geigerin Ana Chumachenco erhielt den ersten Unterricht von ihrem Vater, einem Enkelschüler Leopold Auers. Bereits im Alter von neun Jahren konzertierte sie erstmals öffentlich. Nach ihrer Übersiedlung nach Europa wurde ihr musikalischer Werdegang von großen Persönlichkeiten wie Sandor Vegh, Yehudi Menuhin und Joszef Szigeti beeinfl ußt, bei denen sie studierte und die ihre Laufbahn inspirierten und begleiteten. Sie war Preisträgerin des Carl-Flesh-Wettbewerbs in London sowie des Reine-Elisabeth- Wettbewerbs in Brüssel. 1972 gründete Ana Chumachenco das Münchner Streichtrio, das schnell internationale Berühmtheit erlangte. Mit diesem Ensemble, wie auch als Solistin mit verschiedenen Orchestern, unternahm sie weltweite Konzerttourneen. Daneben war sie künstlerische Leiterin der Camerata Bern. 1978 erhielt Ana Chumachenco eine Gastprofessur an der Menuhin-Akademie in Gstaad, die sie zehn Jahre ausübte. Seither hat sie eine Professur an der Hochschule für Musik in München inne und gibt regelmäßig Meisterkurse. Aus dieser pädagogischen Arbeit gingen mehrere internationale Preisträger hervor; nicht wenige ihrer Schüler sind inzwischen selbst international bekannte Solisten. ![]() Jay Clayton fi ndet in der ganzen Welt Beachtung als Interpretin wie auch als Lehrerin. Sie trat in wichtigen Konzertsälen auf wie Lincoln Center, Sweet Basil, Town Hall, Kennedy Center, Jazz Alley sowie am North Sea und am Montmartre Festival. Sie unterrichtete an der Universität für Musik in Wien, am Bud Shank Jazz Workshop, am City College und der New School in New York City. Zusammen mit Sheila Jordan unterrichtete sie am Vermont Jazz Workshop, an Jazz in July in Massachusetts, im Banff Center in Canada und war während 20 Jahren an der Jazz Faculty des Cornish College of the Arts.- Ihr Buch ‹Sing Your Story: a Practical Guide for Learning and Teaching the Art of Jazz Singing› wurde 2001 durch Advance Music publiziert. Jay Clayton ist in den USA, Kanada und Europa mit den führenden Jazz- und Neue-Musik-Künstlern wie Muhal Richard Abrams, Steve Reich, Julian Priester, Stanley Cowell, Kirk Nurock, Gary Bartz, George Cables, Jane Ira Bloom, Jerry Granelli aufgetreten, wie auch mit der a Cappela-Gruppe Vocal Summit mit Urszula Dudziak, mit Bobby McFerrin, Jeanne Lee, Norma Winstone. Ihre neuesten Projekte integrieren Dichtung und Elektronische Klänge in ihre Musik. Ihre Projekte refl ektieren die breite Spanne ihrer Kunst und ihre Auftritte, die vom Duett bis zum Sextett reichen, sind einmalige Ereignisse, die all ihre künstlerischen Facetten widerspiegeln. Jay Claytons Vielfältigkeit, die von ihren Künstler-Kollegen hoch geschätzt wird, ist in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert. ![]() Graziella Contratto vertritt eine junge Generation von Dirigierpersönlichkeiten, die das Konzert- und Opern-Repertoire mit einem besonderen Sensorium für eine spannende Programmwahl, innovative Bezüge und eine offene Kommunikation verbinden. Literatur, Architektur, Tanz und Film sind Quellen für ihre Konzepte. Ursprünglich Konzertpianistin Kammermusikerin und Dozentin für Musikgeschichte wurde sie von Claudio Abbado 1998 als musikalische Assistentin an die Berliner Philharmonie und an die Salzburger Osterfestspiele geholt. 2000 wählte sie das Orchestre National de Lyon unter David Robertson einstimmig zum chef résident. Seit September 2003 ist die Schweizerin Graziella Contratto Chefdirigentin des Orchestre des Pays de Savoie. Weiter arbeitet sie mit vielen bedeutenden Orchester wie der Tonhalle Zürich, dem Deutschen Kammerorchester Berlin, dem Berner Symphonieorchester, dem Orchestra Sinfonica G. Verdi Mailand, der Manhattan School Sinfonietta NY, dem orchestre national de lyon, dem Basler Kammerorchester, dem Stadtorchester Musikkollegium Winterthur, den Göttinger Symphonikern, u.a. zusammen. In der künstlerischen Zusammenarbeit mit Mirella Weingarten, Berlin, produzierte sie u. a. Astor Piazzollas Tango-Oper „Maria de Buenos Aires“ in der Schweiz und war musikalische Beraterin in Bettina Ehrhardts mehrfach ausgezeichneten Filmen «Eine Kielspur im Meer» (Nono/Pollini/ Abbado), «We play» und «wo ich noch nie war». Seit Juli 2007 ist Graziella Contratto Intendantin des Davos Festival - young artists in concert. Mit der Camerata Schweiz, deren künstlerische Leitung sie seit 2004 innehat, war im Frühjahr 2008 eine Tournee in Zusammenarbeit mit Ursus & Nadeschkin auf dem Programm, im Juni 08 hatte sie die künstlerische Leitung von Verdis «La Traviata» am Opernfestival Avenches. ![]() Vali (Valentin Zamfi rescu) wurde 1947 in Doicesti Rumänien geboren, wo er auch seine Schulzeit verbrachte und sein Studium an der technischen Universität als Maschineningenieur abschloss. Vali lebt seit 1978 in der Schweiz und arbeitete als Ingenieur bei BBC und ABB. Er schloss seine berufl iche Laufbahn als Leiter Einkauf und Vice-President bei ALSTOM ab. Seit Mai 2007 ist er Rentner. ![]() Barbara Fischer-Kretz, geboren 1972, hat Literatur und Schauspiel in Zürich und London studiert. Beides hat sie unterrichtet. Neben ihrem Engagement als Kulturbeauftragte für die «blindekuh» Zürich ist sie zur Zeit vor allem als Sprecherin tätig. Lesungen in den letzten Jahren unter anderem zusammen mit Donna Leon, Ruth Randell, Shirin Ebadi und Siri Hustvedt. Barbara Fischer-Kretz wohnt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in Zürich. ![]() *1969 – Der gebürtige Aargauer spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Schwyzerörgeli. Das Rüstzeug holte er sich anfänglich bei verschiedensten Formationen als Gastmusiker. Dabei kamen wichtige Begegnungen zustande wie z.B. mit Ueli Mooser, Fritz Dünner oder Willi Valotti. Der Durchbruch gelang Markus mit seiner revolutionären Art Akkordeon- Kompositionen auf dem Schwyzerörgeli zu interpretieren. Durch die Zusammenarbeit mit dem Klarinettisten Dani Häusler entstand 1997 die Formation «pareglish» mit welcher sie erfolgreich die CH Volksmusikszene aufrüttelten. Heute spielt er nebst der HujGroup mit der Hanneli-Musig, Max Lässer, Hank Shizzoe, Christine Lauterburg und anderen. Nebenbei ist er als Musiklehrer (Musikschule Uri (Werbung wegen der oberlässigen Chefi n)) und Dozent an der Musikhochschule Luzern tätig. ![]() Der Pianist und Komponist Adrian Frey ist ein Musiker mit einem breitgefächerten Betätigungsfeld, das von Jazz über lateinamerikanische bis zu experimenteller Musik reicht. Nach ersten musikalischen Erfahrungen mit Jazz und Improvisation in der Familie, spielte er schon mit 19 Jahren am Jazzfestival Zürich. Seine Ausbildung erhielt er am Konservatorium Zürich sowie am New England Conservatory in Boston (USA). Zur Zeit ist er Mitglied im Zurich Jazz Orchestra, im Martin Streule Jazz Orchestra, beim Jochen Baldes Quintet u.a. Daneben konzertierte er auch mit seinen eigenen Formationen, im Trio und Septett und mit der Gruppe Sonic Calligraphy, mit der er auch schon Tournéen in den USA und in China unternommen hatte. ![]() 1949 in Zürich geboren, Mittelschule, Studium der Musikwissenschaft (ohne Abschluss), Klavierstudium bei Sava Savoff an Konservatorium und Musikhochschule Zürich, Weiterbildung Liedbegleitung bei Irwin Gage und Esther de Bros. Ballettkorrepetitor und Lehrer für Chanson an der Schauspiel Akademie Zürich, Klavierlehrer, Didaktiklehrer, Begleiter und Abteilungsleiter Allgemeine Musikschule an Konservatorium und Musikakademie Zürich. Weitere administrative Aufgaben: Leiter Musikpodium Zürich, Leiter Schweizerisches Musikinstitut, Präsident des Schweizerischen Tonkünstlervereins. 1984 bis 1998 weitgehend freischaffend. Schrieb gegen hundert Bühnenmusiken für Theater im deutschsprachigen Raum; daneben viele Chansons und wenig Kammermusik, Kantaten und Festspiele, Musiktheatralische Stücke und Ballettmusiken für Kinder, sowie auf Libretti von Thomas Hürlimann die Oper Stichtag und die Operette Aufstand der Schwingbesen und auf einen Text von Jürg Jegge die Judas Passion. 1998 bis August 2007 Direktor Departement Musik der HMT Zürich. September. September 2002 bis September 2007 Rektor Hochschule Musik und Theater Zürich. Liedklasse mit Hans Adolfsen am Departement Musik der Zürcher Hochschule der Künste. Tritt als Liedbegleiter auf. Vater von zwei Töchtern. Grossvater einer Enkelin und eines Enkels. ![]() Maria Gehrig (*1988) ist in Andermatt UR aufgewachsen und und war während 10 Jahren zur Schule. Im Sommer 2007 schloss sie die Fachmittelschule in Brunnen ab. Mit 4 Jahren erlernte sie das Blockfl ötenspiel und begann mit 8 Jahren Geige zu spielen und war während zehn Jahre Schülerin von Stephan Sewell an der Musikschule Uri. Seit 11/2 Jahren nimmt sie nun Unterricht am Zürcher Konservatorium für Klassik und Jazz bei Jens Lohmann. Ihre Hobbies sind vor allem Musik (Workshops, Musizieren mit Freunden), Sport und kreatives Gestalten. Maria wirkt oder wirkte vor allem in verschiedenen Orchestern und Projekten im Kanton Uri mit. Seit Herbst 2007 ist sie auch Mitglied im Jugend Sinfonieorchester Zürich und spielt in einer Irischen Band mit. Zu ihrer musikalischen Tätigkeit gehört auch das aktive Musizieren im familieneigenen Volksmusikensemble. Seit November 2007 nimmt Maria an einem 2 mal monatlich stattfi ndenden Volksmusikkurs teil der von Dani Häusler geleitet wird. Kursschwerpunkte bilden das Stegreifspiel, die Improvisation sowie die Arrangements. ![]() Veit Benedikt Hertenstein, *1985 in Augsburg, erhielt mit 5 Jahren ersten Unterricht in Violine und Klavier und entschied sich 2001 für die Viola. Prof. Nicolas Corti (Amatiquartett) führte ihn an der HMT Zürich zum Konzertdiplom (Januar 2007), das er mit Auszeichnung absolvierte. Seit Februar 2007 studiert er für das Solistendiplom bei Prof. Nobuko Imai in Genf. Veit war mehrfacher erster Bundespreisträger bei «Jugend musiziert», Stipendiat der Jürgen-Ponto Stiftung 2003-2004 und der Deutschen Stiftung Musikleben 2002- 2006. Er gewann jeweils erste Preise beim Kiwaniswettbewerb 2004 in Zürich, beim Peter-Pirazzi Wettbewerb 2005 in Frankfurt, beim Koeckert-Wettbewerb 2006 in Zürich und beim 13. Wettbewerb des deutschen Instrumentenfonds 2005 in Hamburg, wobei ihm eine Viola von Gianbattista Ceruti (Cremona, 1798) verliehen wurde. 2006 gewann er einen 2. Preis für Viola im Rahn-Wettbewerb/ Zürich, sowie den Bach-Preis beim 9. Lionel Tertis Wettbewerb in England. Seit Mai 2007 ist er Aushilfe beim «Orchestre de la Suisse Romande» in Genf und seit März 2008 beim Sinfonieorchester des hessischen Rundfunks. Im Juni 2007 gewann er den Orpheus-Wettbewerb in Zürich, was ihm die Aufnahme seiner Debut-CD bei EURO-Classics ermöglicht. Der Schweizer Komponist Nicolas Bolens schreibt gegenwärtig ein Violakonzert für Veit, das Anfang 2009 fertig gestellt sein wird. 2008 wurde Veit Stipendiat des Migros Kulturprozent und der Kiefer-Hablitzelstiftung. ![]() Pirmin Huber stammt aus einer Musikerfamilie und begann schon früh, sich für verschiedenste Instrumente zu begeistern. So begann er bereits mit sieben Jahren, Trompete zu spielen, später kam der Kontrabassunterricht dazu. Das Kontrabassspiel erlernte er bei diversen Bassisten, u.a. bei seinem älteren Bruder Sepp Huber jun., der in der modernen Volksmusikszene bestens bekannt ist. Durch ihn fand Pirmin einen neuen Zugang zur Folklore. Zur Zeit erhält er Unterricht an der Jazzschule Luzern. Seine bevorzugten Musikstile sind unter anderem die Schweizer Volksmusik, Jazz, Funk und Hip Hop. Schnell wurden lokale Bands auf Pirmin aufmerksam und er gewann mit ihnen diverse Wettbewerbe, u.a. auch den offi ziellen Schweizermeister Titel 2006 mit dem Trio Robin Mark. Konzerte im In/Ausland sowie Radio/TV-Auftritte sind für Pirmin Huber immer ein erfreuliches Erlebnis. Auf der Bühne steht Pirmin zur Zeit mit Marcel Oetiker und diversen anderen Projekten . ![]() Der Jugendchor Zürich unter der Leitung von Michael Gohl wurde im August 2005 ins Leben gerufen. Er bietet gesangsbegeisterten Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren die Möglichkeit zum Chorgesang auf anspruchsvollem Niveau. Sein Repertoire ist bewusst stil- und epochenübergreifend. Es umfasst die klassische Vokalmusik von der frühen Renaissance bis zur Moderne, Werke zeitgenössischer Komponisten, Volkslieder aus allen Kulturen sowie Arrangements aus dem Jazz-, Pop- und Musicalbereich. Neben zahlreichen Konzerten in der Schweiz pfl egt der Jugendchor Zürich einen lebendigen Austausch mit ähnlich ausgerichteten Chören im In- und Ausland. Regelmässige Teilnahme an Choraustausch-Projekten, Wettbewerben und die Teilnahme an internationalen Festivals (u.a. «Europa Cantat» in Mainz 06 und «America Cantat» in Kuba fördern die Dynamik innerhalb der Chorgemeinschaft. Im Oktober 2005 und 2007 wurde der Jugendchor Zürich Preisträger im Schweizerischen Chorwettbewerb in Glarus und in Solothurn. Die nächsten Projekte werden den Jugendchor Zürich u. a. zu Konzerten in der Tonhalle Zürich sowie nach Korea führen. Michael Gohl, Dirigent und Musikpädagoge, wurde in Winterthur geboren und studierte nach der Primarlehrerausbildung Klarinette an den Musikhochschulen Genf und Zürich. Er bildete sich in Chor- und Orchesterleitung weiter an der Musikhochschule Zürich (André Charlet) sowie in internationalen Kursen und Meisterkursen (Helmuth Rilling, Frieder Bernius, Antal Dorati). Seit 1989 leitet er den Kammerchor «Laudate Chor Zürich», für Projekte mit zeitgenössischer Musik gründete er das professionelle Vokalensembles «Canti Lucenti » und leitete 1993 bis 2000 die Singschule der Jugendmusikschule Zürich. 2005 wurde er als Leiter des neu gegründeten Jugendchors am «Zürich Konservatorium Klassik und Jazz» berufen. Zahlreiche Chorfestivals in Europa und Israel laden Michael Gohl regelmässig als Gastdirigenten und Juror ein. Zur Förderung des Chorgesangs engagiert er sich als Vorstandsmitglied in der Schweizer Föderation Europa Cantat gründete 2007 das erste Schweizer Kinder- und Jugendchorfestival. Als Orchesterdirigent und Musikpädagoge hat er sich auf besondere Programme zur Musikvermittlung spezialisiert, mit denen er regelmässig zu Gast ist bei namhaften Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, den Stuttgarter Philharmonikern sowie den städtischen Sinfonieorchestern von Bern, Luzern, St. Gallen und Winterthur. Michael Gohl leitet die Musikschule Zollikon und ist Mitautor verschiedener Lieder- und Musikbücher. ![]() Stephan Klarer ist in Zürich in einer Kirchenmusikerfamilie aufgewachsen. Erster Gesangs- und Chorleitungsunterricht bei Johannes Fuchs, später Dirigierausbildung an der Diözesanen Kirchenmusikschule St. Gallen bei Roland Bruggmann. Er studierte Fagott am Konservatorium Zürich bei Tomasz Sosnowski (Orchesterdiplom 1995). Gesangsausbildung am Konservatorium Zürich bei Jane Mengedoth-Thorner und Ulrich Studer. Kapellmeisterausbildung bei Ralf Weikert und Manfred Honeck an der Musikhochschule Zürich (Kapellmeisterdiplom 1997). Kirchenmusikstudium am Institut für Kirchenmusik Zürich bei Beat Schäfer (Kantorendiplom 1998). Er besuchte Meisterkurse bei Eric Ericson, Anders Eby, Christoph Biller, Helmuth Rilling und Masaki Suzuki. Von 1994 bis 2007 war Stephan Klarer als Kirchenmusiker an der Liebfrauenkirche Zürich mit der Leitung der vokalen und instrumentalen Ensembles beauftragt. 2003 initiierte er die Konzertreihe Geistliche Abendmusik, deren künstlerischer Leiter er seither ist. Seit 2008 leitet er die Kantorei Herz-Jesu Zürich-Wiedikon. Seit 1999 ist er zudem Dozent für Chorleitung und Leiter des Motettenchors im Departement Musik der ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste); 2007 übernahm er dort auch die Studienleitung der Teilzeitausbildungen Kirchenmusik. ![]() Claudia Kobler wurde 1981 in Heidelberg als Tochter eines Musikerehepaares geboren. Ihr musikalisches Interesse war von früh an breit gefächert, sodass sie nicht nur von vielzähligen Lehrern als Cellistin ausgebildet wurde, sondern auch schon ab 13 Jahren regelmässig Meisterkurse besuchte und seit dem 16. Lebensjahr zahlreiche Sonatenrecitals gab. Nach Studien in Berlin bei Markus Nyikos und in Zürich bei Thomas Grossenbacher und Raphael Wallfi sch sowie ersten Auftritten als Solistin in Berlin und Peru entschied sie sich nach dem Konzertdiplom 2007 für ein Lehrdiplomsstudium bei Roel Dieltiens. Sie unterrichtet seitdem an der Musikschule Zürcher Oberland in Wetzikon und gründete 2008 das Ensemble RaUmWege, um neue kunstübergreifende Sprachen zu entwickeln und eigene Produktionen zu gestalten. Als Kammermusikerin spielte sie u.a. mit Dunja Robotti, Pawel Kowalski und im Thalys- Quartett sowie neuerdings als Solocellistin im Stringendo-Orchester und als Cellistin des Stringendo-Quartetts. ![]() Lisa Larsson (Sopran) stammt aus Schweden und studierte nach einer Ausbildung als Konzertfl ötistin in Basel Gesang. Ihre Bühnenkarriere begann die Sopranistin am Opernhaus Zürich unter Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt und Franz Welser-Möst, bevor sie als Papagena in Die Zauberfl öte unter Riccardo Muti an der Mailänder Scala erstmals außerhalb der Schweiz auf sich aufmerksam machte. Weitere internationale Engagements folgten – vor allem in Mozart-Partien: So sang Lisa Larsson die Zerlina (Don Giovanni) in Aix-en-Provence und war als Susanna (Le Nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberfl öte), Ilia (Idomeneo), Servilia (La clemenza di Tito) und Ismene (Mitridate) unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Adam Fischer, Daniel Harding und Ivor Bolton zu hören. Zu den Partien, mit denen sie an international wichtigen Häusern wie der Bayerische Staatsoper, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Teatro La Fenice, dem Königlich Dänischen Opernhaus, der Opera Monte Carlo und der Oper Leipzig Erfolge feierte, zählen Marzelline in Fidelio, Anne Truelove in The Rake’s Progress, Ännchen in Der Freischütz, Euridice in Gluck’s Orpheus, Xenia in Boris Godunov, Tytania in A Midsummer Night’s Dream und Morgana in Alcina. Festspielengagements führten die Künstlerin u. a. zu den Salzburger Festspielen und zu den Luzern und Glyndebourne Festivals. Als international vielgefragte Konzertsängerin, vor allem auf dem Gebiet der Alten Musik, hat Lisa Larsson mit Dirigenten wie Ton Koopman, Sir John Eliot Gardiner, Emanuelle Haïm, Nicholas McGegan, Paul Goodwin, Martin Haselböck, Gottfried von der Goltz und David Stern zusammengearbeitet. Sie konzertierte weiter mit Spitzen-Orchestern wie den Berliner Philharmoniker, den Wiener Symphonikern, dem Tonhalle-Orchester, dem hr-Sinfonieorchester und dem Mahler Chamber Orchestra unter Dirigenten wie Abbado, Pletnev, Harding, Weikert und Sir Colin Davis. Der Diskographie der Sängerin zählen etliche Bach-Einspielungen unter Ton Koopman, Bach-Kantaten unter Sir John Eliot Gardiner, Don Giovanni unter Daniel Harding, Mitridate unter Adam Fischer, Il sogno di Scipione unter Gottfried von der Goltz, sowie Händel’s Jephta unter David Stern. ![]() Jens Lohmann stammt aus Stuttgart. Nach dem Abitur studierte er Violine bei Aida Stucki in Winterthur und bei Yfrah Neaman an der Guildhall School London. 1989 gewann er den Ersten Preis beim Schweizer Hochschul- Wettbewerb, 1991 eine Medaille beim Wettbewerb des Italienischen Fernsehens RAI zum Mozartjahr, im gleichen Jahr wurde er mit dem Solistendiplom ausgezeichnet. Seither machte er zahlreiche Einspielungen für Rundfunk, Fernsehen und auf CD. Als Solist, Konzertmeister (u.a. beim Zürcher Kammerorchester, beim Heilbronner Kammerorchester, unter Helmut Rilling...) und Kammermusiker konzertierte er in den meisten Ländern Europas sowie in Afrika und Asien. Studien in Dirigieren (Luzern), Musikwissenschaften und Philosophie (Freiburg) erweiterten seine musikalischen Horizonte ebenso wie die intensive Beschäf-tigung mit Neuer Musik. Jens Lohmann ist seit 1991 Dozent an Hochschule und Konservatorium Zürich. 1999 gründete er das Orchester Stringendo Zürich, mit welchem er, ausser zahlreichen Konzerten in der Schweiz, in Frankreich, Deutschland, Tschechien und Finnland gastierte. 2006 initiierte er als Künstlerischer Leiter das Festival Herbst in der Helferei in Zürich, welches jungen Musikern die Gelegenheit eröffnet, gemeinsam mit arrivierten Künstlern in Konzerten während einer Woche aufzutreten. ![]() Karolina Öhman wurde 1985 in Umeå (Schweden) geboren. Mit fünf Jahren begann sie, nach der Suzukimethode Cello zu spielen. Ihr Studium an der Musikhochschule in Stockholm bei Professor Torleif Thedéen schloss sie im Juni 2005 mit einem Bachelor of Music ab. Ihrem Interesse an Neuer Musik folgend nahm sie im selben Jahr das Konzertdiplom- Studium bei Prof. Thomas DeJahmenga in Basel auf, wo sie zudem Unterricht auf dem Barockcello an der Scola Cantorum bei Petr Skalka und im Streichquartett bei Prof. Sebastian Hamann nahm. Im Juni 2007 schloss sie ihr Konzertdiplom und spielte als Solistin mit dem Basler Symphonieorchester. Seit Herbst 2007 studiert sie in der Solistendiplomklasse bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule. Ausserdem ist sie Praktikantin im Tonhalleorchester Zürich. Karolina Öhmann spielte als Solistin schon zwei mal mit dem Helsingborg Symphoniorchester im Finale des schwedischen EBU-Wettbewerbs. Sie erhielt verschiedene Stipendien und nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, z.B. bei Bernard Greenhouse, Steven Isserlis, Ralph Kirshbaum und David Geringas. Zurzeit belegt sie Meisterkurse in Schweden bei Frans Helmerson. Seit 2006 ist sie Mitglied des Jugend-Symphonieorchesters ![]() Maria Opotskaya wurde 1985 in St. Petersburg geboren. Sie begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierspiel, ein Jahr später mit dem Geigenspiel. Mit zwölf Jahren war sie als Solistin mit dem St. Petersburg Youth Orchestra auf Tournée in Spanien. Seit dem Jahr 2000 studiert sie Viola, zuerst bei Prof. V. Stopichev am Konservatorium St. Petersburg, seit 2007 an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Ch. Schiller. Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, unter anderen bei Z.Carmeli, J.Kussmaul, A.Altenburger, A.Farulli, D.Zsigmondy, H.Beyerle und D.Meerovich. Als Bratschistin gewann sie zweimal allrussische Wettbewerbe (2003 und 2004). Als Solistin und als Mitglied des Bartok Streichquartettes konzertierte sie in Spanien, Frankreich, Deutschland, Belgien, Finnland, Holland, Luxemburg, Estland und Polen. Seit 2005 ist sie Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters, seit 2007 als Solobratschistin. ![]() Xavier Pignat wurde 1979 in Saint-Maurice (CH) geboren. Er studierte zunächst am Konservatorium in Lausanne. Sein weiterer Weg führte ihn zu Raphael Wallfi sch, sowie zu Thomas Grossenbacher an die Musikhochschule Winterthur Zürich, wo er 2003 zuerst das Konzertdiplom mit Auszeichnung, danach das Solistendiplom erfolgreich absolvierte. Xavier Pignat spielte im Tonhalle-Orchester Zürich und ist Festes Mitglied der Oper Zürich. Im Frühjahr 2005 war er auf Europatournee mit dem Gustav Mahler-Jugendorchester. Als Cellist des Trio Nota Bene gewann Xavier Pignat im Juli 2004 den internationalen Kammermusikwettbewerb von Hellevoets in den Niederlanden und im Februar 2008 den Kammermusikwettbewerb Geraldine Whitaker von Neuenburg. Er steht mit seinem Trio bei dem Label Claves unter Vertrag. Er konzertiert an Kammermusikfestivals in der Schweiz, Österreich, Griechenland, Südafrika, Südamerika und Costa Rica. ![]() Tony Renold, geboren 1958, ist Schlagzeuger und Perkussionist. Seine Ausbildung genoss er bei Pierre Favre, an der Swiss Jazz School in Bern und in den USA (Boston/ New York). Seit vielen Jahren ist er rund um den Globus mit namhaften Musikern unterwegs. 2005 gründete er ein Quartett und präsentierte erstmals seine eigene Musik: «Timeless Flow» Universal Music. «Wo die Welt ihre scharfen Konturen verliert, die Linien sich in Silhouetten aufl ösen, da lässt der Schweizer Schlagzeuger Tony Renold seine Musik gerne beginnen.» ( Christoph Merki, Musikkritiker). Heute unterrichtet er an der Zürcher Hochschule der Künste und am Konservatorium für Klassik und Jazz in Züric ![]() Valentine Ruffi eux wird 1982 in Fribourg (CH) geboren. Im Alter von fünf Jahren zieht sie mit ihrer Familie nach Amerika, wo sie mit sechs Jahren ihren ersten Geigenunterricht erhält. 1994 kehrt sie in die Schweiz zurück. Zwischen 1994 und 1999 spielt Valentine Ruffi eux im «Orchestre des jeunes de Fribourg », zuerst als Geigerin und danach auch als Bratschistin. Mit 16 Jahren wechselt sie defi nitiv zur Bratsche. Nach einem Austauschjahr in Bolivien schliesst sie im Sommer 2002 mit der Matura ab. Im Herbst 2002 beginnt Valentine Ruffi eux mit dem Violastudium bei Nicolas Corti und Wendy Enderle-Champney an der Hochschule für Musik und Theater Zürich, welches sie im Sommer 2008 mit dem Orchesterdiplom abschliesst; ab Herbst 2008 wird sie an der Musikhochschule Luzern bei Isabel Charisius weiterstudieren. Sie konzertierte am Braunwald Festival, an den Tagen für Neue Musik Zürich und in «Herbst in der Helferei», wo sie mit dem Carmina Quartett musizierte. Sie besuchte Meisterkurse bei Bruno Pasquier, Thomas Riebl und dem Orpheus Quartett. Von 2002 bis 2006 spielte Valentine Ruffi eux im Schweizer-Jugend-Sinfonie- Orchester, zuerst als Bratsche Tutti und ab Frühling 2004 als Solo-Bratschistin. Für die Saison 2007/2008 ist sie Praktikantin im Tonhalle Orchester Zürich. ![]() Das siebenköpfi ge Salonorchester Odeon in der sogenannten «Pariser Besetzung» mit 1./2. Violine, Cello, Kontrabass, Klavier, Querfl öte und Klarinette sowie je nach Programm einer Sängerin bzw. einem Sänger pfl egt einen einzigartigen Sound. Es spielt seine Programme an Konzerten sowie an gehobenen Privat- und Firmenanlässen. Die Wurzeln des Ensembles liegen in den Silvestergalas des Zürcher Schauspielhauses unter Christoph Marthaler und in den jährlichen Bällen an der ehemaligen Hochschule Musik und Theater Zürich. Die Musiker haben während ihres Studiums unter der Leitung von Daniel Fueter zusammengefunden und führen die erfolgreiche Arbeit im Salonorchester Odeon fort. ![]() Das Schweizer Oktett, gegründet 1990, besteht aus Preisträgern an nationalen und internationalen Wettbewerben, welche in den renommierten Schweizer Orchestern Tonhalle Zürich, Sinfonieorchester Basel und Festival Strings Luzern spielen und an Konservatorien und Hochschulen dozieren. Das Ensemble Broschuere_2008.indd Abs1:32 7/7/08 6:26:44 PM 29 erweiterte bei einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland sein Repertoire, nicht zuletzt durch Arrangements, was auf der CD Variationen in den Bearbeitungen von Rossinis Tell-Ouverture und Strauss’ Till Eulenspiegel deutlich gezeigt wird. Heimwärts (2002) und Verliebt in Zürich (2004) dokumentieren, in der künstlerischen Auseinandersetzung mit Schweizer Volksmusik, einen weiteren Schritt in diese Richtung, ebenso wie die CD ‹Schweizer Oktett à Paris› (2006) für welche Hans Hoerni die Arrangements geschrieben hat. Die neueste CD ‹Marchstei› (2008) lehnt sich wieder an Schweizer Volksmusik an in klassischer Interpretation, diesmal überschreitet das Schweizer Oktett in der Zusammenarbeit mit Jodlerin Nadja Räss Jodel und dem Schlagzeuger Andreas Berger neue Grenzen. Den «Grundstein» für ihr nunmehr bald 20-jähriges Zusammenspiel legten die acht Musiker des Schweizer Oktetts mit der Interpretation von Franz Schuberts Oktett D 803. Die Auseinandersetzung mit diesem «Erratiker» der Kammermusik bleibt eine Work in progress: im Rahmen von Herbst in der Helferei ‘08 gibt es eine neuerliche Begegnung. ![]() Rahel Schweizer, *1993, beginnt im Alter von sieben Jahren Klavier zu spielen, wechselt aber bereits nach einem Jahr zur Harfe. Seither besucht sie regelmässig den Harfenunterricht, die letzten vier Jahre bei Frau Corinne Koller, Zollikon. Verschiedenste Auftritte im kleineren und grösseren Rahmen begleiten ihren musikalischen Werdegang. Auftrittserfahrung erwirbt sie auch in diversen Theaterprojekten für Jugendliche, u.a. bei den ‹Theaterratten› Stäfa und im ‹fahr. werk.ö›. Mit zwölf Jahren spielt sie zum ersten Mal als Zuzügerin im Symphonieorchester Meilen. Heute ist sie als Harfenistin festes und jüngstes Mitglied des Orchesters. Unter der Leitung von Kemal Akçag wirkt sie bei der Aufführung von anspruchsvollen Werken, wie der ‹Sinfonie Nr.1› von Jean Sibelius und der ‹Rhapsodie über ein Thema von Paganini› von Sergej Rachmaninov mit. Rahel Schweizer lebt in Meilen. Seit Sommer 2008 besucht sie in Zürich die Kantonsschule Stadelhofen im musischen Profi l ![]() Patrick studierte Bass an der Swiss Jazz School in Bern und in Los Angeles. Er lebt in Zürich und arbeitet als freischaffender Musiker. Patrick betreibt eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland und wirkt als Musiker und Komponist bei Theater und Tanzprojekten mit. ![]() Das 1999 von Jens Lohmann ursprünglich als Jugendorchester gegründete Streichorchester, bezog seine Musiker zu Beginn vornehmlich aus der Reihe der eigenen Schüler. Den ersten, von Erfolg gekrönten Konzerten, folgten Wettbewerbserfolge, Tourneen, Zusammenarbeiten mit namhaften Komponisten und Solisten sowie CD-Aufnahmen und bescherten dem jungen Orchester eine beachtliche Reputation und Aufführungspraxis. 2007 hat sich das Ensemble konzeptionell erneuert. Pate dazu war das 2006 initiierte Zürcher Festival «Herbst in der Helferei», das die Idee kultiviert, arrivierte Musiker und noch im Studium befi ndliche, international bereits bewährte Talente zusammenzubringen. Mit Marius Ungureanu konnte Jens Lohmann einen Musiker dazu gewinnen, der sich genau wie er, dem bedingungslosen Einsatz für Musik und Künstler in diesem Orchester und dem Brückenbau zwischen alter und neuer Musik verschrieben hat. Historische Aufführungspraxis fi ndet dabei ebenso einen neuen, vertieften Raum, wie Uraufführungen oder Cross-Over-Projekte. ![]() François Theis (Violine), 1980 in Luxemburg geboren, studiert zunächst am Conservatoire de Musique la Ville de Luxembourg bei Anne Groben und Anatol Belikov, anschliessend bei Kemal Akçag (SMPV Zürich) und schliesst mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung im Mai 2008 an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Prof. Nora Chastain ab. Von 2000-2005 studiert er Bauingenieurwissenschaften an der ETH Zürich, wo er im Februar 2005 mit einer Diplomarbeit im Bereich Bauverfahrenstechnik im Tunnelbau erfolgreich abschliesst. François Theis ist mehrfacher Preisträger des Jugendmusikwettbewerbes in Luxemburg. Er war langjähriges Mitglied im Europäischen Jugendorchester (EUYO) und ist seit 2005 Konzertmeister des Alumni Sinfonieorchesters Zürich. Er ist als Solist und als Kammermusikpartner in den verschiedensten Besetzungen bei Projekten und Konzerten tätig. Konzertreisen führten ihn durch alle grossen Städte Europas sowie nach Japan, Malaysia und Singapur. ![]() Fabienne Thönen erhielt im Alter von sechs Jahren bei Herbert Scherz ihren ersten Violinunterricht. Mehrere Jahre war sie Mitglied der Ministrings Luzern und trat mit diesem Ensemble im In- und Ausland, u.a auch solistisch, auf. Seit 2001 studiert sie an der Musikhochschule Zürich bei Prof. Nora Chastain. Im Juni 2006 schloss sie ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Sie ist neben dem Studium für ihr Solistendiplom (bei Prof. Nora Chastain) kammermusikalisch sehr engagiert und spielt im Purpur- Quartett mit. Sie spielt regelmässig als Zuzügerin im Tonhalleorchester und im Kammerorchester Basel. ![]() Patricia Ulrich ist 1986 geboren und in Wollerau aufgewachsen. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie von Ernst Kaelin und danach, bis zur Matura 2005, von Bernhard Isenring an der Kantonsschule Ausserschwyz. Seit Oktober 2005 studiert sie an der Musikhochschule Luzern in der Klavierklasse von Yvonne Lang. Musikalische Anregungen erhielt sie auch im Rahmen einer Meisterklasse vom russischen Pianisten Andrei Gavrilov. Patricia Ulrich konzertierte als Solistin mit dem Sinfonieorchester Ausserschwyz in Klavierkonzerten von Rachmaninoff, Schostakowitsch und Mozart, ebenso mit dem Blasorchester Musikverein Verena Wollerau in George Gershwins «Rhapsody in Blue» und in seinem Klavierkonzert in F. Sie ist vielfach als Korrepetitorin tätig, unterrichtet an der Musikschule Obermarch, ist Zuzügerin im Luzerner Sinfonieorchester und spielt in der Ausserschwyzer «Roof Groove Big Band». ![]() Der 1962 in Hermannstadt (Rumänien) geborene Musiker schloß sein Viola-Studium in Bukarest an der Musikhochschule C. Porumbescu ab. Er ist zur Zeit Bratschist im Tonhalle Orchester Zürich. In seinen vielen Konzerten quer durch Europa, konnte Marius Ungureanu in Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern und Orchestern immer wieder ein breites Publikum begeistern. Sein besonderer Einsatz gilt dabei vor allem der zeitgenössischen Musik. Seine Solo-Projekte reichen von rumänischer Volksmusik, Filmmusik, Theatermusik und Hörbüchern bis hin zu Bühnenprojekten in Rumänien, Deutschland und der Schweiz. Er arbeitet dabei eng mit Künstlern wie Traian Rocsoreanu, H. R. Twerenbold, Stephan Roppelt, Hans Gysi, Peter Fricke, Imo Moszkowicz und anderen zusammen. ![]() Susanna Unseld wurde 1985 in der Schweiz geboren. Bereits in jungen Jahren machte sie ein breites Publikum auf ihre aussergewöhnliche musikalische Begabung aufmerksam. Als 13-Jährige debutierte sie als Solistin mit Mozarts Klavierkonzert KV 414, kurz darauf trat sie mit Orchester in der Tonhalle Zürich auf. Annlynn Miller und Rudolf Buchbinder gaben hierbei entscheidende musikalische Impulse; zunehmend interessierte sie sich jedoch für ihr anderes Instrument: die Geige. Sie nahm Unterricht bei Herbert Scherz und konzertierte mit den Ministrings Luzern. Auf beiden Instrumenten gewann Susanna Unseld mehrfach das Finale des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs. Motiviert durch ihren späteren Lehrer Jens Lohmann entschied sie sich nach ihrer Matura für ein Violinstudium, das sie ab Sommer 2008 bei Zakhar Bron mit dem Solistendiplom fortsetzt. Meisterkurse bei Nora Chastain, Ana Chumachenco u.a. runden ihre solistische Ausbildung auf der Violine ab. ![]() Nils Wogram, der bereits in jungen Jahren als Wunderknabe der Posaune gefeiert wurde, gilt heute als einer der grossen Posaunisten im internationalen Jazz. Er hat sich eine ausgefeilte und bemerkenswerte Spiel- und Atemtechnik angeeignet, die ihm erlaubt, alle Einfl üsse – vom Hard Bop über Folklore und Klassik bis hin zu aussergewöhnlichen Rhythmen – meisterhaft und virtuos in seinem weichen, dunklen Posaunenklang zu verweben. Neben seinem eigenen Quartett spielt er als einer der gefragtesten Soloposaunisten Deutschlands in Gruppen wie Jazzkantine, Underkarl, Gunter Hamples Next Generation u.a. Nils Wogram gewann zahlreiche renommierte Preise wie den Jazzpreis Nürnberg und den Jazzpreis des Landes NRW. Er arbeitete zusammen mit bekannten Jazzmusikern wie Kenny Werner, Fred Frith, Nils Landgren, Tomas Stanko, Kenny Wheeler, Illinois Jaquet, Michael Formanek, Brad Shepik und George Garzone. Nils Wogram, 1972 in Braunschweig geboren, lebt heute in Zürich. «A New Trombone Light, der Posaunist geht seinen eigenen Weg, auch wenn er von manchen Fans als würdiger Nachfolger von Albert Mangelsdorff gehandelt wird» (Der Spiegel) «Und plötzlich ist da nur noch diese Musik...» (Die Zeit) ![]() A. Zimoglyadov wurde 1984 in Moskau (Russland) geboren. 2005 erwarb er das Konzertdiplom mit Auszeichnung an der Zürcher Hochschule der Künste in der Flötenklasse von Prof. Philippe Racine, 2007 das Solistendiplom. Während des Studiums in der Moskauer Gnessin Musikfachschule wurde er Preisträger mehrerer Wettbewerbe, wie zum Beispiel des 1. und 2. Wettbewerbs für junge Solisten und des Bläserwettbewerbs in Moskau. Alexander Zimoglyadov ist Mitglied des Flötenquartetts «Inspiration». 2006 wurde er zusammen mit seinen Kollegen Preisträger des Kiwanis Kammermusikwettbewerbs in Zürich (Schweiz) und 2007 des 12. Internationalen Flötenwettbewerbs «Friedrich Kuhlau» in Uelzen (Deutschland). Alexander hat bereits in mehreren Sinfonieorchestern der Schweiz gespielt und tritt regelmässig sowohl als Solist als auch als Kammermusiker in bekannten Konzertsälen in der Schweiz und in Russland auf. |


































