Künstler 2009
Arta Arnicane

Arta Arnicane wurde in eine Musikerfamilie geboren und begann früh ihre Klavierausbil- dung in den Musikschulen in Riga und Moskau. Mit elf Jahren wurde sie zum ersten Mal mit einem Preis an einem Internationalen Klavierwettbewerb ausgezeichnet (Ibla Grand Prix, Italien) und trat als Solistin mit Orchester auf. Ihr erstes Rezital gab sie als sie dreizehn Jahre alt war. 1996 wurde sie in die Klavierklasse vom berühmten Pianisten und Professor Serge Osokin aufgenommen und 2008 schloss sie ihr Studium an der Musikakademie Lettlands mit dem Master of Music Titel erfolgreich ab. Arta hat an Meisterkursen von renommierten Professoren teilgenommen und wurde in zahlreichen Internationalen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet (in Tschechien, Grossbritannien und Portugal, darunter der 5. Preis am renommierten Vianna da Motta International Piano Competition in Lissabon, 2001). Sie gewann auch den 3. Preis, samt Audience Prize und den Special Grieg Mention am International Grieg Piano Competition in Oslo, September 2005, und im Oktober 2008 feierte Arta einen grossen Erfolg als Laureatin vom 5. International Jazeps Vitols Piano Competition in Lettland. In vielen Europäischen Ländern wie auch in Mexiko und Australien hat Arta Rezitals und Soloauftritte mit Orchestern gegeben und seit 1996 erfüllt sie Tonaufnahmeauf- träge von Radio Lettlands. Ihre neueste CD beinhaltet Werke von Beethoven, Chopin, Ravel und Rachmaninov und erschien 2007. In 2008 ist Arta mit dem Ensemble Kremerata Baltica, das vom berühmten Geiger Gidon Kremer ins Leben gerufen wurde, aufgetreten. Seit September 2008 empfängt Arta das ESKAS Schweizer Bundesstipendium, was ihr das Studium an der Zürcher Hochschule der Künste in der Soloklasse vom weltweit renommierten Prof. Homero Francesch ermöglicht.




Andreas Berger aus Thun, Schlagzeugstudium am Richard-Strauss-Konservatorium in München. 1990 bis 1994 1. Schlagzeuger an der Staatsoper Nürnberg. Seit 1994 Solo-Schlagzeuger im Tonhalle-Orchester Zürich. Konzerttätigkeiten u.a. mit: Münchner Philharmoniker, Orchester des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Sinfoniker, Tschechisches Staatsorchester, Orchester National de France, Lucerne Festival Strings, Slokar Posaunen Quartett, Empire Brass, Swiss Brass Consort. Regelmäßige Konzertreisen in alle bedeutenden Metropolen der Welt. Japan, Amerika, China, Europa. Zahlreiche CD Veröffentlichungen mit bedeutenden Künstlern und Ensembles.




Franziska Bilger, geb. 1985, begann mit sieben Jahren Violine zu spielen und erhielt viele Jahre Unterricht bei Jens Lohmann. Sie besuchte das Liceo Artistico, schweizerisch-italienisches Kunstgymnasium in Zürich. Nach der Matura im Jahr 2005 wurde sie mit der Violine ins Vorstudium des Konservatoriums Zürich aufgenommen. Im Mai 2007 entdeckte sie ihre Vorliebe für die Viola und wechselte das Instrument. Sie spielt seitdem regelmässig mit dem Stringendo Zürich und konzertierte im Jahr 2007 mit dem Carmina Quartett. Momentan studiert sie bei Wendy Champney an der Zürcher Musikhochschule der Künste.




Der Niederländer Karel Boeschoten verkörpert den heute seltenen Typus der umfassenden Musikerpersönlichkeit. Das geigerische Handwerk erwarb er bei den Altmeistern Herman Krebbers (Amsterdam) und Igor Ozim (Köln), als Mitglied des Concertgebouworkest Amsterdam und der Camerata Bern spielte er in führenden Orchestern, 2004 wirkte er als Gast-Konzertmeister beim Orchestra Filarmonica della Scala di Milano. Zusammen mit Kammermusikpartnern wie Ivry Gitlis oder Vladimir Mendelssohn pflegte er eine Tradition des spontanen Musizierens, die ihn bald zur Improvisation führte: als Mitglied des European Chaos String Quintet trat er europaweit auf. Als Komponist schrieb er mehrere Solowerke für Violine, sein Violinkonzert wurde 2001 in den Niederlanden uraufgeführt. Seine offene Haltung gegenüber neuen Musikstilen prädestinieren ihn für Crossover-Projekte: er trat mit der Flamenco-Tänzerin Nina Corti auf, mit Pierre Favre musizierte er am Lucerne Festival, mit Stephan Eicher am Jazz Festival Montreux; Karel Boeschoten ist ein gefragter Performer, mehrmals wurde er als «special guest» an den Boswiler Musiksommer und ans Davoser Festival eingeladen. In einem eigenen Festival, den Seelscheider Tagen der Musik verwirklichte er bis 2002 eigene Programmideen, seit 2006 ist er Künst- lerischer Leiter des Musikfestivals «Rüttihubeliade» (Schweiz).




Geboren 1987 in Winterthur. Langjähriger Schüler von Jens Lohmann. 2008 Matura am Kunst- und Sportgymnasium Rämibühl. Juli 2009 Bachelor of Arts an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse Prof. Robert Zimansky. Zahlreiche Preise an nationalen Wettberben. Als Solist (u.a. mit Zürcher Kammerorchester, Camerata Zürich), Ensemblemitglied (Stringendo Zürich) und aktiver Kammermusiker (Duo mit dem Pianisten Oleksandr Chugai) verfolgt er eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland mit über 50 Auftritten pro Jahr. Besonderes Interesse für die Musik des zwanzig- sten Jahrhunderts, Zusammenarbeit mit zeit-genössischen Komponisten, pädagogische Erfahrungen als Assistent von Jens Lohmann und Meisterkurse bei Ana Chumachenco und Johannes Degen (Kammermusik) runden seine Tätigkeit ab. Sebastian Bohren spielt auf einer Violine von Michael Rhonheimer (Baden 2006)




Laia Valentin Braun wurde am 21. November 1993 geboren. Im Alter von 4 Jahren bekam er von Verena Zeller den ersten Geigenunterricht. Nach einer kurzen Station bei Bettina Boller wurde er während 4 Jahren von Kemal Akçag unterrichtet. Seit 2008 besucht er den Geigenunterricht am Zürich Konservatorium Klassik und Jazz bei Daria Zappa. Mit seinen Schwestern und in diversen Ensembles pflegte er von Beginn weg das Zusammenspiel. Seit Januar 2007 ist er Mitglied des Jugend Sinfonieorchesters Zürich. Laia hat schon mehrere Male erfolgreich an Zürcherischen und am Schweizerischen Musikwettbewerb in den Kategorien Solo und Kammermusik teilgenommen. Zusammen mit seiner Schwester Ursina gewann er den Zürcherischen Jugendmusikwettbewerb 2006 in der Kategorie Duo Kammermusik, in der gleichen Kategorie gewann er mit Ursina am Schweizerischen Jugendmusik Wettbewerb 2009 einen ersten Preis mit Auszeichnung. Er besuchte Meisterkurse bei Julia Fischer, Thomas Brandis, Helmut Zehetmair, Arlette Bonamy und Rudens Turku. Kammermusikunterricht erhielt er von Eva Kläsi, Clemens Weigel, Wen-Sinn Yang, Thomas Brandis und Wolfgang Boettcher. Er besucht das Kunst-und-Sport Gymnasium in Zürich.




Seraina Braun, geboren am 6. November 1990, begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Nach den ersten sieben Jahren bei Eva Kläsi wechselte sie zu Carl Rütti ans Zürich Konservatorium Klassik und Jazz (ZKKJ). Seit 2005 besucht sie das Kunst-und-Sport Gymnasium Rämibühl in Zürich und seit 2008 studiert sie bei Eckart Heiligers an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) Klavier. Mit 10 Jahren wählte sie als zweites Instrument–des warmen, runden Klanges wegen–die Klarinette; somit eröffnete sich ihr auch die Möglichkeit, in einem grossen Orchester mitzuspielen: mit 14 Jahren begann Seraina ihr Engagement als Klarinettistin im Jugend Sinfonie Orchester Zürich. Schon seit vielen Jahren besucht sie mit ihren beiden jüngeren Geschwistern Ursina und Laia den Kammermusikunterricht bei Eva Kläsi: zweimal wurde sie am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb in der Kategorie Kammermusik mit dem Ersten Preis ausgezeichnet. In der Kategorie Klavier solo ist Seraina ebenso mehrfache Preisträgerin wie auch mit der Klarinette. Seraina besuchte Meisterkurse in Kammermusik u.a. bei Ana Chumachenco, Wen-Sinn Yang, Wolfgang Boettcher, Thomas Brandis, Werner Bärtschi sowie am Klavier bei Lisa Smirnova und Viera Fischer. Vom Bayerischen Staatsschauspiel, München wurde Seraina zusammen mit ihren Geschwistern 2009 eingeladen, als Ensemble in einer Theaterproduktion mitzuwirken.




Geboren 1992, begann Ursina Braun mit sechs Jahren bei Seraina Puttkammer-Gaudenz Cello zu spielen. Nach zusätzlicher Betreuung durch Claude Starck trat sie im Mai 2006 in die Klasse von Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste ein. Sie besucht das Kunst & Sport Gymnasium Rämibühl in Zürich. In Komposition wird Ursina von Andreas Nick unterrichtet. Ursina gewann beim Kompositionswettbewerb der Camerata Zürich im Frühling 2007 und 2009 jeweils den 1. Preis und den Publikumspreis. Im März 2009 wurde ihre Komposition für 12 Celli in der Berliner Philharmonie von den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker aufgeführt. Ursina ist seit 2004 Mitglied im Jugendsinfonieorchester Zürich. Mit diesem und dem Winterthurer Jugensinfonieorchester ist sie auch solistisch aufgetreten. Sieben Mal hat Ursina in den Kategorien Violoncello Solo, Kammermusik und Komposition am Schweizerischen Jugendmusikwettbe- werb den ersten Preis, teilweise mit Auszeichnung, gewonnen. Sie besuchte Meisterkurse bei Wolfgang Boettcher, Claude Starck, Wen- Sinn Yang, Martin Löhr, Clemens Weigel, Ana Chumachenco, Thomas Brandis und Werner Bärtschi.




Daniel Bron wurde 1981 in Novosibirsk (Rußland) in einer Musikerfamilie geboren. 1989 zog seine Familie nach Deutschland um. Im Alter von zehn Jahren erhielt Daniel seinen ersten Cellounterricht bei Edwin Koch. Schon nach zehn Monaten erhielt er einen ersten Preis beim Regionalwettbewerb «Jugend Musiziert» in Lübeck. Nach drei Jahren setzte Daniel seine musikalische Ausbildung fort bei Eckart Runge, und später bei Troels Svane als Student der Vorschule der Musikhochschule Lübeck. Mit 17 Jahren wurde Daniel in der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid aufgenommen und studierte dort zuerst in der Klasse von Prof. Franz Helmerson, anschließend in der Klasse von Prof. Natalia Schachovskaja. Seit 2001 war Daniel Bron Student am Moskauer Konservatorium in der Klasse von Prof. Natalia Schakhovskaja. Er machte seinen Abschluss im Juni 2007. Seit September 2007 macht Daniel ein Zusatzstudium an der Hochschule der Künste in Zürich bei Prof. Grossenbacher. Während seiner Ausbildung wurde Daniel mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbs «Jugend Musiziert». In den letzten Jahren trat er mit Konzerten in Spanien, Frankreich, Schweiz, Portugal, Japan und Deutschland auf, als Solist mit Orchester sowie mit Solo- und mit Kammerprogrammen mit seinem Vater Zakhar Bron. Die Presse würdigte seine Musikalität und das hohe Niveau seines Spiels. Außerhalb seines regulären Studiums hat Daniel im Rahmen von Meisterkursen Stunden bei so herausragenden Cellisten wie Bernard Greenhouse, David Geringas, Boris Pergamentschikov und Janos Starker erhalten.




Zakhar Bron ist ein ebenso inspirierender wie bewegender Geiger. In einer Vielzahl von eindrücklichen CD-Einspielungen wie auch in Konzertsälen bewundern die Zuhörer seine makellose Technik wie auch sein Verständnis für die sensibelsten Interpretationen der gesamten klassischen Musikliteratur. Zakhar Bron war Preisträger bei den renommiertesten Wettbewerben einschliesslich dem Prix Concours Reine Elisabeth und dem Wieniawski Wettbewerb. Berühmtheit erlangte Zakhar Bron als er die russische Geigenwelt mit seinem mutigen Umzug vom grossen Moskauer Konservatorium ins abgelegene Sibirien bewegte. Fernab vom politischen Einfluss der Zentrale konnte er dort eine neue Geigerweltelite entstehen lassen. Mit dieser stillen Revolution entwickelte er die grössten Talente der heutigen Konzertbühnen; Vadim Repin, Maxim Vengorov und Natalia Prischepenko sind nur einige der glänzenden Namen, die aus diesem pädagogischen Abschnitt hervorgingen. Nachdem er das Konservatiorium in Novosibirsk zu Weltruhm gebracht hatte, wirkte Zakhar Bron über die Grenzen Russlands hinaus. Er lehrt heute in Deutschland, Spanien, Japan sowie an der Hochschule in Zürich und gibt Meisterkurse auf der ganzen Welt.




Luise Buchberger studierte bei Clemens Hagen an der Universität Mozarteum Salzburg und bei Thomas Grossenbacher an der ZHdK. Sie schloss ihre Studien 2009 mit Auszeichnung ab. Neben ihren vielfältigen kammermusikalischen Aktivitäten wird sie regelmäßig zur Mitwirkung in namhaften Orchestern eingeladen, zuletzt beim Chamber Orchestra of Europe, dem Mahler Chamber Orchestra und als Solocellistin der Camerata Salzburg und der Deutschen Kammerakademie Neuss. Außerdem ist sie eine gefragte Continuocellistin auf dem historischen Instrument, etwa im Ensemble 1700 der Blockflötistin Dorothee Oberlinger, bei Konzerten und CD-Produktionen der Salzburger Hofmusik oder beim Ensemble L‘arte del mondo unter der Leitung von Werner Erhardt. Sie spielt ein Violoncello von Lorenzo Ventapane (Neapel, um 1830).




Johannes Degen absolvierte sein Musikstudium in Winterthur (Lehrdiplom). Nach dem Konzertdiplom studierte er bei Pierre Fournier und Anner Bijlsma. 1980–1990 war er Cellist des Amati-Quartettes, mit dem er die Wettbewerbe in Evian (1984) und München (Karl Klingler Wettbewerb 1986) gewann. Mit dem Quartett konzertierte Johannes Degen in den meisten europäischen Ländern, den USA und Japan. Die Aufnahmen des Quartettes erhielten mehrere Preise («Deutscher Schallplattenpreis», «Choc Monde de la Musique»). 1993–2000 war Johannes Degen Cellist des Pearl-Trios. Seit 1996 ist er Leiter Performance am Departement Musik der ZHdK und als Kammermusiker und Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben tätig.




1954 in Bern geboren, international renommierter Solist, Komponist und Pädagoge, gehört zu den herausragendsten Cellisten und Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Konzertiert als Kammermusiker und Solist an allen wichtigen Festivals und Musikzentrender Welt, Auftritte in zahlreichen Konzerten mit MusikerkollegInnen wie Heinz Holliger, Gidon Kremer, Thomas Larcher, Hansheinz Schneeberger, Tabea Zimmermann. Wird von namhaften Orchestern wie Berliner Sinfonie-Orchester, Boston Symphony Orchestra, L‘Orchestre de la Suisse Romande, ORF-Symphonieorchester Wien, Tonhalle-Orchester Zürich und Zürcher Kammerorchester als Solist engagiert. Intensive Auseinandersetzung und Austausch von Interpretation und Kreation in den verschiedenen Stilepochen. Improvisation und Neue Musik sind wichtige Aspekte in seiner künstlerischen Arbeit. Zeigt eine einzigartige musikalische Sprache als Komponist und Interpret mittels zahlreichen Aufführungen von Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Dozent an der Hochschule für Musik in Basel. «artiste étoile» am Lucerne Festival Sommer 2003. Von 2001 bis 2006 Intendant des Davos Festival «young artists in concert». 2007/08 Composer in Residence beim Orchestre de Chambre de Lausanne. CD-Reihe, erschienen bei ECM New Series, dokumentiert seine künstlerische Arbeit auf eindrucksvolle Weise.




Annie Dufresne, Sopran, stammt aus Quebec, Kanada und studierte an der Universität von Ottawa lyrischen Gesang. Nach ihrem Diplomabschluss interessierte sie sich speziell für alte Musik wie auch für traditionelle Musik, was sie dazu führte, ihre Studien an der Schola Cantorum Basiliensis bei Rosa Dominguez und Dominique Vellard fortzusetzen. In Europa wirkte sie in zahlreichen Ensembles und bei CD-Aufnahmen mit, so spielte sie 2007 mit dem Ensemble Aziman unter der Leitung von Anne Azéma die mittelalterliche Ballade «Le Tournoi de Chauvency» auf CD ein und mit den Musiciens de Saint-Julien, geleitet von François Lazarevitch, wirkte sie bei der CD «À l‘ombre d‘un ormeau» mit. 2008 sang sie in Venedig im Rahmen der Académie Baroque Européenne von Ambronay in einer Aufführung von Gabrielis «Trionfi Sacri» unter der Leitung von Jean Tubéry. Weiter war Annie Dufresne an vielen Festivals zu hören wie am 3-Barock Festival von Wroslaw (Polen), an der Académie Bach in Arques-La-Bataille oder am Barock-Festival in Pontoise.




Jonas Enkerli geniesst seit dem 14. Lebensjahr die Ausbildung auf der Gitarre u.a. bei Stephan Urwyler, Nik Perrin, Roberto Bossard und aktuell bei Christy Doran. Er besuchte diverse Masterclasses bei Jazzgrössen wie Hal Crook, Rick Peckham... und studiert aktuell an der Musikhochschule Luzern. Das Spektrum seiner musikalischen Tätigkeit ist breit gefächert und reicht von Jazz über Hip-Hop bis Rock.




Esther Epprecht ist 1983 in St.Gallen geboren. Sie erhielt mit 7 Jahren ihren ersten Violin-Unterricht, mit 13 Jahren wechselte sie auf die Viola. Nach der Matura begann sie ihr Musikstudium an der Zürcher Hochschule der Künste bei Michel Rouilly und Katja Fuchs. Sie erlangte 2007 das Konzertdiplom und ein Jahr später das Lehrdiplom mit dem Prädikat «mit Auszeichnung». Esther Epprecht ist mehrfache Preisträgerin regionaler und nationaler Wettbewerbe. Sie spielt regelmässig in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen und absolvierte Praktika im Orchester der Oper Zürich und im Bieler Sinfonieorchester. Seit 2008 ist sie regelmässige Zuzügerin im Sinfonieorchester Basel. Esther Epprecht unterrichtet an der Musikschule Uster/Greifensee.




Verena-Maria Fitz wurde 1982 in Augsburg (D) geboren. Mit vier Jahren erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht. 18 jährig wurde sie Jungstudentin von Markus Wolf (Erster Konzertmeister an der Bayerischen Staatsoper), in dessen Violinklasse am Richard-Strauss-Konservatorium in München sie 2006 ihr Diplom mit der Note «sehr gut» ablegte. Seit Oktober 2006 studiert sie an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Zakhar Bron. Ihr Konzertdiplom im Januar 2008 legte sie mit Auszeichnung ab, im Anschluss daran 2 Semester im Solistendiplom- und zurzeit im Master-Studiengang. Verena-Maria Fitz absolvierte Meisterkurse u. a. bei Denes Zsigmondy, Felix Andrievsky, Igor Ozim, Wolfgang Rihm und Zakhar Bron, sowie mit ihrem Klaviertrio bei Anner Bylsma (ECMA) und Bernhard Greenhouse (Beaux Art Trio). Sie ist Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung, der LfA-Bank München, der Michael-Roever-Stiftung und der GVL. Als jüngste Stipendiatin aller Zeiten absolvierte Verena-Maria Fitz von 2003 bis 2005 die Orchesterakademie der Bayerischen Staatsoper. Für die Spielzeit 2005/06 wurde ihre Tätigkeit im Bayerischen Staatsorchester bis zum Ende ihres Studiums in München mit einem Zeitvertrag verlängert. Von Oktober 2006 bis Juli 2009 war sie als 1. Violinistin im Orchester des Opernhauses Zürich engagiert. Zudem war sie in den Jahren 2006 und 2007 Mitglied des Gustav-Mahler-Jugendorchesters.Ihre jahrelange Orchesterpraxis ermöglichte es ihr, mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Claudio Abbado, Sir Colin Davies, Bernard Haitink, Ivor Bolton, Marcello Viotti, Kent Nagano, Franz Welser-Möst, Christoph von Dohnányi und Daniele Gatti zu arbeiten. Maestro Lorin Maazel hat Verena Fitz vor kurzem in das Orchester des «Palau de les Arts Reina Sofia» Valencia (1. Violine) verpflichtet. Daneben ist sie als Konzertmeisterin des Bayerischen Kammerorchesters Bad Brückenau tätig. Seit Sommer 2005 spielt sie eine «Jean-Baptiste-Vuillaume» aus dem Jahr 1860.




Homero Francesch, geboren in Montevideo; Klavierunterricht bei Santiago Baranda-Reyes; ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes führt ihn zum Musikstudium u.a. bei Hugo Steurer nach München. Homero Francesch führt eine rege weltweite Konzerttätigkeit mit Engagements bei zahlreichen Orchestern wie New York Philharmonic Orchestra, Berliner Philharmoniker, London Symphony Orchestra, Orchestre National de France, Wiener Philharmoniker, Concertgebouworkest Amsterdam, Münchner Philharmoniker; er gibt Gastspiele bei Festivals, wie etwa den Berliner und Wiener Festwochen, Salzburger Festspiele, Spoleto, Lockenhaus, Schubertiade; zahlreiche ausgezeichnete CD-Einspielungen und Musikproduktionen dokumentieren sein Spiel, besonders der Werke Mozarts und Henzes. Homero Francesch ist Professor an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und unterrichtet dort seit 30 Jahren eine Solistenklasse. 2004 wurde er als neuer künstlerischer Leiter der Sommer-Akademie Lenk in der Schweiz berufen. Er ist Jurymitglied bei zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben. Seit 2006 steht er ausserdem dem Viersener Musiksommer als künstlerischer Leiter vor. Homero Francesch gilt als Musiker von geschliffener Sensitivität und zupackender Virtuosität, der gefordert sein will und der sich selbst fordert, seine Grenzen zu erkennen; versteht sich als «moderner Romantiker».




Nach der Matur Studium an der Hochschule Musik und Theater in Zürich/SMPV (Lukas Christinat) und an der Schola Cantorum Basiliensis (Thomas Müller). Weiterführende Studien am Mozarteum Salzburg bei Radovan Vlatkovic und Wilhelm Schwaiger. Konzertdiplom bei David W. Johnson an der Musikhochschule Winterthur Zürich. Praktika in den Sinfonie-Orchestern von Biel und Bern. Neben seiner freiberuflichen Orchestertätigkeit widmet sich Patrik Gasser intensiv dem Natur- und Barockhorn und spielt in verschiedenen Kammermusikformationen. Unterrichtstätigkeit an den Musikschulen Burgdorf BE, Kriens LU, Knonaueramt ZH & Kantonsschule Limmattal ZH.




Iryna Gintova,geboren 1988 in Kiew. Sie wuchs in einer Musikerfamilie auf. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht bei Professor Ovcharenko in der Spezialmusikschule Kiew. Dort studierte sie bis 2006. Seither studiert sie an der Zürcher Hochschule der Künste in der Meisterklasse von Professor Zakhar Bron. Wegen ihrer herausragenden Leistungen als Solistin und Kammermusikerin wurde sie an der Zürcher Hochschule der Künste wiederholt auszeichnet. Iryna Gintova ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe in der Ukraine, Russland, Frankreich und Italien.




Markus Graf wurde 1986 in Appenzell geboren. Dort erhielt er auch seinen ersten Trompetenunterricht bei Adrian Eugster. Nach seiner Schulzeit und einer Berufsausbildung begann er 2006 das Musikstudium an der Zürcher Hochschule der Künste bei Claude Rippas, wo er zurzeit den Bachelor absolviert. Markus Graf spielt als Zuzüger in diversen Orchestern und Kammermusikformationen. Erfolgreiche Teilnahmen an Wettbewerben wie dem Yamaha Trumpet Contest 2004 in Berlin runden seinen bisherigen musikalischen Werdegang ab.




Howard Griffiths wurde in England geboren und studierte am Royal College of Music in London. Seit 1981 lebt er in der Schweiz, seit der Saison 2007/08 ist er neuer Generalmusikdirektor des Brandenburgischen Staatsorchesters, zuvor war er zehn Jahre lang Künstlerischer Leiter des Zürcher Kammerorchesters (ZKO). Howard Griffiths tritt als Gastdirigent weltweit mit führenden Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London, dem Orchestre National de France oder dem Tschaikowsky Sinfonieorchester des Moskauer Radios auf, unter seiner Leitung musizieren die berühmtesten KünstlerInnen der Gegenwart, von Maurice André, Kathleen Battle, bis zu Joshua Bell, Sir James Galway etc. Er ist ein engagierter Förderer junger MusikerInnen und von ungebrochener Begeisterungsfähigkeit für aussergewöhnliche Projekt. Viele seiner über siebzig CDs wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet und zeugen von seinem breiten künstlerischen Spektrum. Sie enthalten zum Beispiel Werke von zeitgenössischen schweizerischen und türkischen Komponisten sowie Ersteinspielungen wiederentdeckter Musik aus dem 18. und 19. Jahrhundert. In der jährlichen «New Year’s Honours List», die Queen Elizabeth II jeweils zum Neujahrstag bekannt gibt, wurde Howard Griffiths 2006 für seine Verdienste um das Musikleben in der Schweiz zum «Member of the British Empire» (MBE) ernannt.




Der in London gebürtige Dirigent Kevin Griffiths arbeitet mit Orchester wie dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Luzerner Sinfonieorchester, der Südwestdeutschen Philharmonie, der Anhaltischen Philharmonie Dessau, dem Istanbul Sinfonie Orchester und dem Musikkollegium Winterthur. Seine zweijährige Stelle als Junior Fellow im Dirigieren am Royal Northern College of Music hat er letzten Sommer abgeschlossen. Dort studierte er mit Sir Mark Elder und dirigierte Opern Produktionen wie Ravels L’heure espagnol, L’enfant et les sortileges und Die Fledermaus. Er ist Dirigent und Gründer des London Steve Reich Ensembles. Dessen Debüt-CD wurde für die Plattenfirma CPO eingespielt und mit dem Diapason d’Or gekrönt. Ein wichtiger Bestandteil seiner künstlerischen Tätigkeiten ist sein Einsatz, Kindern klassische Musik zugänglich zu machen; regelmässig dirigiert und moderiert er Konzerte für Kinder. Namhafte Künstler wie Boris Pergamenschikow, Dimitri Aschkenazy, Ricardo Castro und Solisten der Berliner Philharmoniker schätzen die Zusammenarbeit mit Kevin Griffiths. Einen großen Einfluss auf seine Entwicklung als Dirigenten hatte David Zinman, von dem er für die Sommer 2004 und 2005 ein fellowship an der Akademie in Aspen bekam, sowie auch Colin Metters bei dem er an der Royal Academy of Music in London Orchesterleitung studiert und erfolgreich mit einem Postgraduate Diplom abgeschlossen hat.




Wenn ein Nicht-Zigeunermusiker eine Ungarische Kapelle gründet und diese sogar selber als Primás leitet, kann dieses Unterfangen ohne weiteres als abenteuerlich bezeichnet werden. Genau dies geschah als der Niederländische Geiger Karel Boeschoten im Frühling 2002 das Ensemble Kalandos (=abenteuerlich auf Ungarisch) gründete.Boeschoten, der in vielen unterschiedlichen Musikrichtungen zuhause ist, liebt und spielt die Volksmusik aus Ungarn seit seiner Jugend. Alle weiteren Mitglieder stammen aus Budapest und sind ungarische Zigeuner (Roma). Diese Musiker traten weltweit mit dem berühmten Zigeunerensemble Rajkó auf. Karel Boeschoten und János Rigó traten (zusammen mit Stephan Eicher) mit großem Erfolg am Jazz Festival Montreux auf. Dieses Duo wird jetzt ergänzt durch Gyula Boni, Dezsö Oláh und Lájos Losó. Weitere Auftritte: Davos Festival, Boswiler Sommer, Flims Klang 03, Rüttihubeliade 06/07, Teatro Dimitri, Moods Zürich, Serenaden im Park (Zürich), Kaisersaal Ottobeuren sowie Konzerte in Ungarn, Frankreich und Deutschland.




Geboren 1975 in Tokyo. Erster Trompetenunterricht bei Takashi Iiyoshi und Kenji Tamiya an der Musikhochschule «Toho Gakuen School of Music». Meisterkurse bei Bo Nilson, Hakan Hardenberger, Philipp Jones, Konradin Groth und Jens Lindemann. 1998 bis 1999 Studium an der «Toho Gakuen Orchester Akademie» bei Prof. Hiroki Yamaschiro und Jun Hasegawa. Von 2000 bis 2003 Studium an der Musikhochschule C. M. von Weber Dresden bei Prof. Peter Lohse (Note «sehr gut»), anschliessend Aufbaustudium mit Prädikat «mit sehr gutem Erfolg». Von 2005 bis 2006 war er in der Solistenklasse bei Prof. Claude Rippas an der Hochschule Musik und Theater Zürich.




Seit 7. Lebensjahr war Alexander in der Violinklasse von Prof. Ljudmila Schutowa in der Stadt Khabarowsk (Östlichste Ort Russlands). Ab 2006 studiert Alexander als Jungstudent an der ZHdK in der Klasse von Prof. Zakhar Bron.
1999 – 1. Preis am regionalen Violinwettbewerb «Junge Geiger» in Khabarowsk
2000 – 1. Preis am internationalen Wettbewerb «Neue Namen» in Moskau; 1. Preis am Musikfestival in Tur (Frankreich)
2001 – 3. Preis am internationalen Violinwettbewerb in Nowosibirsk
2002 – 1. Preis am internationalen Violinwettbewerb «Geige des Nordes» in Jakutsk
2004 – 2. Preis am internationalen Violinwettbewerb in Nowosibirsk




1986 in Bern geboren. Francis Lehmann beginnt seine Ausbildung als Pianist mit acht Jahren, vorerst klassisch. Beim Übertritt ins Gymnasium wechselt er zum Jazz und kommt zu Willy Schnyder und später zu Roberto Domeniconi. Ab 2007 erhält Francis Lehmann an der Hochschule für Musik in Luzern Unterricht von Christoph Baumann und ein Jahr darauf von Chris Wiesendanger. Seine aktuellen Projekte sind Pacomé und Sektor B.




Jens Lohmann studierte nach dem Abitur Violine bei Aida Stucki in Winterthur und bei Yfrah Neaman an der Guildhall School London. 1989 gewann er den Ersten Preis beim Schweizer Hochschulwettbewerb, 1991 eine Medaille beim Wettbewerb des Italienischen Fernsehens RAI zum Mozartjahr, im gleichen Jahr wurde er mit dem Solistendiplom ausgezeichnet. Seither machte er zahlreiche Einspielungen für Rundfunk, Fernsehen und auf CD. Als Solist (u.a. mit dem English Chamber Orchestra), Konzertmeister (u.a. dem Züricher Kammerorchester, dem Heilbronner Kammerorchester) und Kammermusiker (u.a. dem Schweizer Oktett) konzertierte er in den meisten Ländern Europas sowie in Afrika und Asien. Weitere Studien in Dirigieren (Luzern), Musikwissenschaften und Philosophie (Freiburg) erweiterten seine musikalischen Horizonte ebenso wie die intensive Beschäftigung mit Neuer Musik. Seit 1991 unterrichtet er an ZKKJ und ZHdK in Zürich. 2006 initiierte er als Künstlerischer Leiter das Festival Herbst in der Helferei in Zürich, welches jungen Musikern die Gelegenheit eröffnet, gemeinsam mit arrivierten Künstlern in Konzerten während einer Woche aufzutreten.




Die finnische Geigerin Heidi-Maria Makkonen studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki, an der Hochschule für Musik Köln und an der Hochschule für Musik und Theater Zürich, wo sie im Sommer 2007 mit dem Orchesterdiplom abschloss. Sie ist stellvertretende Stimmführerin der Kammerphilharmonie Graubünden, und spielt auch regelmässig im Collegium Musicum Basel, im Kammerorchester Basel, in der Oper Zürich und im finnischen Rundfunksorchester. Sie interessiert sich für die historische Aufführungspraxis und spielt Barockgeige, unter anderem in der Kammermusikgruppe Les Musiciens du Roy.




Joachim Müller-Crepon, geboren 1988 in Zürich. Mit 5 Jahren erhielt er seinen ersten Violoncello-Unterricht mit 9 Jahren wechselte er an die Jugendmusikschule Zürich. Zusätzlich genoss er die stimmliche Ausbildung als Zürcher Sängerknabe unter Alphons von Aarbung und nahm an Konzertreisen nach Italien und in die USA teil. Als Sopran-Solist trat er u.a. im Opernhaus Zürich (1.Knabe in der «Zauberflöte» unter Franz Welser-Möst) sowie in der Tonhalle Zürich und im KKL Luzern auf, in Konzerten unter der Leitung von Howard Griffiths, Sir John Eliot Gardiner und Armin Jordan. Von 2002–2005 war Joachim Müller-Crepon Schüler von Prof. Thomas Grossenbacher (HMT Zürich/Winterthur). Er schloss die K+S Klasse der Kantonsschule Rämibühl in Zürich im Sommer 2008 mit der Matur ab. Zur Zeit wird er an der ZHdK (ehem. HMT Zürich), von Prof. Roel Dieltiens unterrichtet. Joachim Müller-Crepon nahm an Meisterkursen u.a. bei Alexander Boyarsky, Troels Svane und Arto Noras im In- und Aus- land teil. Ebenfalls war er Teilnehmer an zahl- reichen nationalen Wettbewerben. Speziell hervorzuheben ist dabei der 2. Preis, welchen ihm die Jury am Finale des schweizerischen Jugendmusikwettbewerbes (SJMW) 2006 verlieh. Auch als Kammermusiker im «Trio con brio» nahm er erfolgreich immer wieder am SJMW teil und erreichte 2006 einen 1. Preis mit Auszeichnung.




«Ein Geiger auf dem Weg zur Weltspitze» schrieb die Neue Luzerner Zeitung im Som-mer 2008 über Mikhail Ovrutskys Lucerne Festival – Debut. 1980 als Sohn einer Musikerfamilie in Moskau geboren, begann Mikhail das Violinspiel im Alter von fünf Jahren. Seine Studien führten ihn in die USA zu Dorothy Delay und anderen, schlies-slich an die Musikhochschule Köln zu Zakhar Bron. Mikhail Ovrutsky ist Erster Preisträger der internationalen Wettbewerbe «Pablo Sarasate», St. Petersburg, des Johansen Wettbewerbes, Washington und des UNISA-Wettbewerbs von Pretoria sowie Preisträger des Moskauer Tschaikowski- und des Queen Elizabeth-Wettbewerbes Brüssel. 2006 erhielt er den «Europäischen Förderpreis» der Stiftung «Pro Europa». Mikhail Ovrutsky konzertiert weltweit als Solist mit führenden Orchestern und Dirigenten wie dem Philadelphia Orchestra und dem London Symphony Orchestra, dem Marinsky Orchester St Petersburg unter Valery Gergiev, dem Tschaikowsky Orchester Moskau unter Wladimir Fedosejew, dem Helsinki Philharmonic unter Leif Segerstam, dem Basler Symphonieorchester und dem BBC Philharmonic, dem WDR Sinfonieorchester Köln und dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Dmitrij Kitajenko. Seit 2004 ist er Stipendiat der Anne-Sophie Mutter-Stiftung. Er spielt eine Violine von Gioffredo Cappa, Turin ca. 1700.




Anna Peter ist in Basel geboren und auf- gewachsen. Mit 6 Jahren erhielt sie ihren ersten Geigenunterricht und bald darauf auch Klavierstunden. Sie spielte in ver- schiedenen Streicherensembles, Kammer- musikformationen und Orchestern (u.a. dem Schweizer Jugend Sinfonie-Orchester) und ist Preisträgerin des Schweizer Jugendmusikwettbewerbs. Nach der Matura studierte sie zwei Jahre Klavier bei Thomas Larcher an der Musikhochschule Basel und hatte als Nebenfach Violaunterricht bei Mariana Doughty. Nach Abschluss des Grundstudiums entschied sie sich für ein Jusstudium, welches sie kürzlich erfolg- reich abgeschlossen hat. Anna Peter arbeitet heute als Juristin in einer Anwaltskanzlei und ist seit 2009 in der Klasse von Oliver Margulies am Konservatorium Zürich.




Seraina Pfenninger wurde 1987 in Zürich in eine Musikerfamilie geboren. Mit 4 1/2 Jahren erhielt sie den ersten Geigenunterricht bei ihrer Mutter. Danach wechselte sie zu Werner Goos ans Konservatorium Winterthur. Mit 9 Jahren setzte sie ihren Unterricht bei Herbert Scherz fort und konnte in das von ihm gegründete Orchester «Ministrings Luzern» eintreten. Ab März 2003 durfte Seraina bei Frau Aida Stucki- Piraccini Unterricht nehmen. Im November desselben Jahres bestand sie die Aufnahmeprüfung als Jungstudentin an die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und ist seit Februar 2004 in der Violinklasse von Zakhar Bron. Im Sommer 2008 schloss Seraina ihr Bachelor-Studium an der ZHdK ab und befindet sich nun im zweiten Jahr des Master-Studiums Performance mit Schwerpunkt Orchester. Seit 2005 spielt sie abwechslungsweise 1. oder 2. Violine im Belenus-Streichquartett. In der Saison 08/09 absolvierte sie das Orchesterpraktikum des Tonhalle-Orchesters Zürich. Seraina ist Preisträgerin von mehreren nationalen Wettbewerben. Im Jahre 2004 gewann sie an der regionalen Ausscheidung sowie auch am Finale des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs einen ersten Preis mit Auszeichnung. Somit wurde sie von der Ruth und Ernst Burkhalter-Stiftung aufgenommen. Im Juni 2006 gewann sie den Studienpreis der Stiftung Friedl-Wald.




Nadiya Podhorna wurde 1985 in Sumy in der Ukraine geboren. Im Alter 4 Jahre erhielt sie den ersten Geigenunterricht. Sie sudierte 2000–2003 am Musik-Lyceum N.A.Rimskogo-Korsakova in Sankt-Petersburg und 2003-2007 Musik-College «Gnesinich» in Moskau. Nadiya konzertertierte in bedeutenden Konzertsälen Europas, Asiens und Afrikas und spielte in verschiedenen Orchestern unter Leitung von Dirigenten wie Mikhail Gantvarg, Howard Griffiths und Muhai Tang. Seit 2007 studiert sie an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Christoph Schiller. Sie spielt eine Bratsche von Rolf Zurbuchen, gebaut im Jahr 1997 in Zürich.




Von 1993–1997 erhielt sie ihren ersten Violinunterricht bei Marianna und Peter Rüttimann an der Suzuki-Violinschule Meggen und Zürich. Anschliessend war sie 8 Jahre Violinschülerin von Jens Lohmann am ZKKJ (Zürich Konservatorium Klassik und Jazz). Im Jahr 2005 wechselte sie als Jungstudentin zu Professor Zakhar Bron an die ZHdK (Züricher Hochschule der Künste), wo sie im Herbst 2008 in den Studiengang Bachelor of Art in Musik aufgenommen wurde. 2003 Preisträgerin mit dem Chrysanthemen-Quartett am Internationalen Kammermusikwettbewerb in Aarau. 2004 und 2006 1. Preisträgerin des Schweizerischen Jugend Musikwettbewerbs in der Kategorie Violine Solo und 2005 mit dem Crisantemi Ensemble im Final der Kategorie Kammermusik. Erste Gewinnerin des Sonderpreises Margess International (ein Vollstipendium zum Besuch des dreiwöchigen Musiklagers Margess International 2006, heute Astona, im Lyceum Alpinum Zuoz). Besuch von verschiedenen Workshops und Meisterkursen unter anderem bei Christoph Bossuat, Karel Boeschoten und Laura Newton. Als Elfjährige erster Soloauftritt beim Amateursolisten Konzert mit dem Zürcher Kammerorchester im Grossen Tonhallesaal Zürich. Von 2002 bis 2007 Mitglied des Jugendsymphonieorchesters Zürich (Leitung: Massimiliano Matesic), mit dem sie auch als Solistin aufgetreten ist. Seit 2007 Mitglied bei Stringendo Zürich, (einem gemischten Streicherensemle mit arrivierten Berufsmusikern und Studenten der ZHdK).




Geboren 1986 in Tel Aviv, begann Hadar Rimon im Alter von 5 Jahren am Musik-Konservatorium in Tel Aviv bei Lena Mazor ihre Ausbildung auf der Violine. Es folgten Studien an der Buchmann-Mehta-Universität Tel Aviv bei Irena Svetlova und z.Z. an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei Zakhar Bron.–Am internationalen «Felicja Blumental» Musik-Festival in Tel Aviv trat sie als Solistin auf, wie auch seither mit verschiedenen Israelischen Sinfonieorchestern. Konzertauftritte führten sie bis nach Moskau; mehrmals wurden ihre Konzerte in Israel von Radio und Fernsehen übertragen. 2008 vertrat sie die Universität Tel Aviv in Konzerten, die in London und in Glasgow stattfanden. Darüber hinaus besuchte sie Meisterkurse bei Miriam Fried, Ida Haendel, Shlomo Mintz, Leonidas Kavakos und Julian Rachlin. Seit 2005 nahm sie regelmässig an den Meisterkursen von Zakhar Bron an der Buchmann-Mehta-Universität teil, wo sie zweimal Preisträgerin des Hochschul-Wettbewerbs war. 2007 gewann sie den dritten Preis der «Novosibirsk International Competition for young violinists in Russia» und 2008 den Clairmont Violinwettbewerb in Israel.




Nach seiner Ausbildung in Bern (Carlo Poggi), Zürich (Henri Adelbrecht) und Paris (Pierre Thibaud) spielte der Schweizer Trompeter 1970-1982 an ersten Positionen in den folgenden Orchestern: Musikkollegium Winterthur, Sinfonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks, Münchner Philharmoniker und Tonhalle-Orchester Zürich. An internationalen Wettbewerben erhielt er Preise am Prager Frühling, in Toulon und am Maurice-André-Wettbewerb Paris. Bis Juni 09 unterrichtete er als Professor für Trompete eine Ausbildungsklasse an der Musikhochschule Zürich (ZHdK) und widmet sich der solistischen und kammermusikalischen Konzerttätigkeit. Als Solist spielt er mit zahlreichen Orchestern und Organisten in ganz Europa ein vielfältiges Konzertrepertoire und widmet sich auch der Interpretation auf historischen Instrumenten und der Kammermusik. Von den Kammermusikformationen seien erwähnt: DUO TROMPETE-KLAVIER (mit seiner Frau, der Pianistin SUSY LÜTHY), SOUND THE TRUMPETS (5 Trompeten und Orgel), TRIO ARMIN ROSIN (Trompete und Posaune und Klavier/Orgel), GABRIELI QUARTETT (2 Trp. und 2 Pos.). Er war auch Mitglied der internationalen Trompetengruppe TEN OF THE BEST. Für alle diese Formationen schrieb er viele Arrangements. Als Komponist Autodidakt, schreibt er für sich selbst und auf Auftrag. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD‘s dokumentieren seine künstler- ische Arbeit.




Yvonne Ritter ist in Muri AG geboren und aufgewachsen. Blockflötenstudium an der Hochschule der Künste in Zürich bei Matthias Weilenmann und an der Universi- tät der Künste in Berlin bei Gerd Lünenbürger. Cembalostudium an der Hochschule der Künste in Zürich. Rege Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin, u.a. mit dem Barockensembles Les Musiciens du Roy.




1987 in Zürich geboren und aufgewachsen. JR beginnt mit sechs Jahren an der Tam- bourenschule der Knabenmusik der Stadt Zürich mit dem Trommeln, nachdem er bereits sämtliche Kochtöpfe seiner Mutter kaputt gespielt hatte. Ab 12 erhält er Schlagzeugunterricht, zuerst von Andreas Berger, später von Christian Niederer und Dominik Burkhalter. Im Jahre 2003 gewinnt er in Texas den UIL Championship als «most outstanding multiple percussionist» und sammelt Erfahrungen in diversen Drum-lines. Momentan studiert Jonas Ruther an der Hochschule für Musik in Luzern bei Marc Halbheer, Kaspar Rast und Norbert Pfammater.




Irmak Sabuncu wurde 1981 in Geißen, Deutschland geboren. Er durchlief die Schulen in Ismir in der Türkei und diplomierte 2005 am dortigen Universitäts-Konservatorium in Kontrabass und Kammermusik bei Prof Tahir Sumer; Kammermusik studierte er bei Assistenz-Professor Tuner Galip. 2009 erhielt er an der ZHdK das Konzert-Diplom, anschliessend an Studien bei Professor Harald Friedrich und Duncan-McTier; Kammermusik studierte er in dieser Zeit bei Prof. Rudolf Koelman. Irmak Sabuncu nahm mehrmals an Prof. Tahir Sumers Meisterkursen teil, weiter auch an Workshops bei Gary Karr, Massimo Giorgi, Franco Petracci; darüber hinaus nahm er Unterricht bei Prof. Bozo Paradzik in Zürich. Im September 2009 wurde er zum Master Studium performing arts bei Prof. Duncan Mctier an ZHDK zugelassen.




Sanju Sahai ist direkter Nachkomme des berühmten Pandit RAM Sahai (1780–1826), dem Begründer der Tabla Spielkunst. Er ist einer der besten und gefragtesten Tabla Spieler seiner Generation. Er lernte das Tabla-Spiel in seiner frühen Jugend von seinem Guru Pandit Sharda Sahai und gab seine erste grössere Vorstellung im Alter von 9 Jahren. Sanju hat legendäre Musiker Indiens begleitet wie die Pandits Birju Maharaj, Ustad Amjad Ali Khan, Rajan und Sajan Mishra, um nur einige zu nennen. Sanju ist auch bekannt als Solist; jedoch ist er nicht bloß ein Schlagzeuger sondern ein fantasiereicher und empfindsamer Musiker. Er konzertierte in Indien, Europa, im Mittleren Osten und den USA, spielte auch für Königin Elisabeth sowie in einem privatem Konzert für Prinz Charles. Abgesehen vom Spielen in der klassischen indischen Tradition arbeitet er auch in Stilen, deren Spanne von ägyptischer über spanische und afrikanische Musik bis zum Jazz und irischer Musik reicht. Sanju lebt in London und widmet sich Konzerten und der musikalischen Ausbildung, sei es durch Workshops oder Einzelunterrichte. Er unterrichtet Tabla an der Universität London und an Colleges im Vereinigten Königreich.




Geboren in Zürich. Violin- und Klavierunterricht. Violinstudium in Zürich, Basel (Primoz Novsak) und Bern (Meisterklasse Igor Ozim). Weitere Studien und Meisterkurse bei Tibor Varga, Ana Chumachenko und Yfrah Neaman (London). Zahlreiche Konzerte als Kammermusiker (Salzburger Festspiele, Musikfestival Davos, Festival de Radio France etc.); wichtige Impulse von Lehrern wie Walter Levin und György Kurtag. «Förderpreis der Landeshauptstadt Salzburg» im Rahmen der Salzburger Festspiele. Zuzüger im Tonhalle Orchester Zürich, 1996 im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Lorin Maazel, Wolfgang Sawallisch u.v.a. Im Jahr 2000 wurde Paul Scharf Mitglied des Sinfonieorchesters St. Gallen (1. Violine). 2001 gab er seine Stelle im Orchester auf, um sich vermehrt der Kammermusik zu widmen. Seit 1999 erster Geiger der Camerata Bern. Zusammenarbeit mit Persönlichkeiten wie Heinz Holliger, Ana Chumachenko, Erich Höbarth, Andras Schiff, Leonidas Kavakos u.v.a. Auftritte in den Konzerthäusern der Welt, an vielen Festivals in ganz Europa, Südamerika, USA. Seit 2007 Dozent am Konsi Zürich.




Johannes Schmid-Kunz (*1964) studierte Geschichte, Musikwissenschaft und Publizistik an der Universität Zürich und absolvierte nach 2-jähriger Arbeit für die EXPO.02 (Programmverantwortlicher Volksmusik und Volkstanz) ein Nachdiplomstudium für Kulturmanagement. Der Tanzleiter für Schweizer und Internationalen Volkstanz leitet regelmässig Musik- und Volkstanzwochen in Filzbach/GL und Arosa/GR. Seine Lehrtätigkeit führte ihn in die Lehrerfortbildung und an die Musikhochschule Luzern aber auch zu Workshops in verschiedensten Ländern Europas und Übersee. Als Präsident des Volkstanzkreises Zürich war er jahrelang für den Volkstanzball im Zürcher Kongresshaus zuständig. Der Kulturmanager mit eigenem Büro in Bubikon und Multiinstrumentalist ist Co-Leiter Haus der Volksmusik und Produktionsleiter der Musikfestivals Alpentöne in Altdorf und Stubete am See in Zürich.




Das Schweizer Oktett wird 1990 gegründet. Die acht Musiker sind Preisträger an nationalen und internationalen Wettbewerben, spielen in den renommierten Schweizer Orchestern Tonhalle Zürich, Sinfonieorchester Basel und Festival Strings Luzern und dozieren an Konservatorien und Hochschulen. Das Ensemble wird bald von Radio de la Suisse Romande eingeladen, das Oktett von Franz Schubert D 803 aufzunehmen, 1991 nimmt es beim Label aurophon classics eine erste CD auf. Die Stiftung Pro Helvetia zeichnet die jungen Musiker durch die Finanzierung einer Konzertreise nach Rom aus, zeitgenössische Komponisten widmen ihnen Werke. Im Herbst 1997 wird der Förderverein Schweizer Oktett gegründet, dessen Zielsetzung die Unterstützung einer ausgedehnten Konzerttätigkeit sowie die Förderung von CD-Projekten sind. 2001 erscheint die CD Variationen, deren Titel sich in den kommenden Jahren als in mancher Hinsicht sinnstiftend für das Schweizer Oktett entpuppt: die beinahe unerschöpfliche Verwandlungsfähigkeit dieser eigentlich klassischen Formation wird durch die künstlerische Auseinandersetzung mit Schweizerischer Volksmusik auf den CDs Heimwärts (2002), Verliebt in Zürich (2004) und Marchstei (2008) dokumentiert, die alle beim Label Musique Suisse erscheinen; mit der Aufnahme Schweizer Oktett à Paris zeigt die Gruppe 2006 in Arrangements zwischen französischer Romantik und Chanson weitere Facetten. Einen zusätzlichen Bekanntheitsgrad erlangt das Schweizer Oktett durch die Organisation der jährlich stattfindenden Pfingstkonzerte in der Kirche des Klosters Fahr. Diese seit 2003 in Zusammenarbeit mit der Benediktinerinnengemeinschaft und dem Restaurant Kloster Fahr durchgeführten Pfingstkonzerte bescheren unweit der Züricher Stadtgrenze abseits vom Alltag(slärm) ein ganzheitliches Pfingsterlebnis.




Geboren 1977 in Hombrechtikon ZH. Erster Posaunenunterricht an der JM oberer rechter Zürichsee. Studium an der Hochschule für Musik und Theater Zürich bei Stanley Clark mit Abschluss Konzertdiplom ( Prädikat sehr gut). Anschliessend folgte der Übertritt in die Solistenklasse bei Stanley Clark. Praktikum im Berner Symphonieorchester. Seine Studien werden durch Unterricht bei verschiedenen Lehrern aus dem Jazzbereich wie Martin Lehner, Bernhard Bamert und Nils Wogram abgerundet. Intensive Tätigkeit als freischaffender Musiker (Soloposaunist der Bündner Kammerphilharmonie, Zuzüger in den Symphonieorchestern St. Gallen und Bern), Mitglied in mehreren Kammermusik-ensembles sowie zum Ausgleich in Pop-, World- und Jazzbands.




Viacheslau Spiridonov wurde am 20. August 1985 in Baranovichi, Weissrussland geboren. Seine Klavierausbildung begann er im Alter von 7 Jahren. 1999 bis 2004 studierte er am republikanischen Musikcollege in Minsk, 2004 bis 2008 an der Staatlichen Musikakademie Weissrusslands bei Ludmila Shelomentseva. Sein erster öffentlicher Auftritt fand im Jahre 1994 statt. Im Jahre 2002 hatte er sein Debüt mit dem Kammerorchester Weissrusslands. Viacheslau Spiridonov ist Preisträger des Nationalen Klavierwettbewerbs (2004). Im gleichen Jahr erhielt er das staatliche Stipendium für junge begabte Musiker. Im Jahre 2006 wurde Viacheslau mit einem Diplom am Internationalen Gilels-Klavierwettbewerb in Odessa geehrt, im gleichen Jahr war er Zweiter Preisträger am Nationalen Mozart-Schostakowitsch Wettbewerb in Minsk. Im Jahre 2007 gewann Viacheslau beim Internationalen Korsak-Wettbewerb für Kammermusik in Minsk den Ersten Preis. Seit 2005 hatte Viacheslau zahlreiche Auftritte, darunter Solo- und Kammermusik-Konzerte an berühmten Festivals wie dem «Bonner Sommer» (Bonn, Deutschland, 2005) und «Musica Mundi» (Waterloo, Belgien, 2008) sowie Solokonzerte in Minsk, Grodno, Karlsruhe, Ettlingen, Strasbourg, Bialystok. Seit 2008 studiert Viacheslau bei Prof. Homero Francesch an der Zürcher Hochschule der Künste, wo er 2009 am Landolt-Wettbewerb Preisträger war.




Justina Sromicki wurde 1983 in Zürich geboren. Im Alter von sieben Jahren fing sie mit dem Violinunterricht an. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe u.a. des Schweizer- ischen Jugendmusikwettbewerbes, des Musikwettbewerbes Laupersdorf, sowie des ORPHEUS-Förderpreises. Sie studierte bei Prof. Igor Ozim in Bern und Salzburg, sowie bei Prof. Josef Rissin an der Zürcher Hochschule der Künste. Im Sommer 2007 machte sie ihr Konzertdiplom. Im Frühjahr 2008 war sie Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters.




Geboren 1980 in Bern. Nach dem Gymnasium erlangte er das Lehrdiplom an der Musikhochschule Luzern bei Prof. Simon Styles mit dem Prädikat «sehr gut». Studiengang Performance (Orchesterdiplom) an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Anne Jelle Visser mit Auszeichnung. Teilnahmen an Meisterkursen von Roger Bobo, Rex Martin, Jens-Björn Larsson und Mel Culbertson, sowie erfolgreich abgeschlossene Praktika beim Orchester der Oper Zürich und Bieler Sinfonieorchester. Er ist an mehreren Musikschulen als Tubalehrer tätig und dirigiert die JM Frutigen. Zudem spielt er in verschiedenen Kammermusikformationen mit und ist Zuzüger bei mehreren Orchestern.




Das 1999 von Jens Lohmann gegründete Streichorchester war in seinen Anfängen ein Schülerensemble an ZKKJ, in welchem vornehmlich GeigerInnen aus seiner Klasse im kammermusikalischen Spielen geschult wurden. Auf die ersten, schon äusserst erfolgreichen Konzerte, folgten bald Preise bei Wettbewerben und Tourneen. Die Zusammenarbeit mit namhaften Komponisten und Solisten und eine Reihe von CD-Aufnahmen bescherten dem jungen Orchester eine beachtliche Reputation und Aufführungspraxis.- 2007 erneuerte sich das Ensemble konzeptionell; Pate hierzu stand das 2006 initiierte Zürcher Festival Herbst in der Helferei, das die Idee kultiviert, arrivierte Musiker und noch im Studium befindliche, international bereits bewährte Talente zusammenzubringen. Die Synthese von jugendlicher Bedingungslosigkeit im Einsatz für die Musik und Interpretationsreife erfahrenener Kollegen hat dem mittlerweile vollprofessionellen Ensemble einen eigenen, mitreissenden Charme und Klang gegeben. Dabei findet die Historische Aufführungspraxis ebenso einen eigenen, vertieften Raum wie der Brückenbau hin zur Aufführung Neuer Musik.




Stringendo feiert in diesem Jahr sein 10jähriges Bestehen. Das 1999 als Jugendstreichorchester gegründete Ensemble konzertiert heute in der professionellen Formation Stringendo Zürich. Seit 2008 gibt es, etwa 10 Jahre nach der ersten Stringendo-Generation, wieder ein Stringendo für Kinder und Jugendliche: Stringendo14 (ausgesprochen: Stringendo for Teens, für Teenager). GeigerInnen und Viola-Spieler sind SchülerInnen in der Klasse von Jens Lohmann an Zürich Konservatorium Klassik und Jazz, wo sie sich im Rahmen von Klassenstunden, Wettbewerbs-Vorbereitungen etc. kennenlernten und den Wunsch äusserten, miteinander zu musizieren. Bald stiessen musizierende Geschwister hinzu–die Bass-Gruppe aus Dietikon: Xenia und Severin, sowie die Winterthurer Cellistin Ursina–und aus dem Geigenkonsort war ein Streichorchester geworden. Stringendo 14 spielte in seinem Geburtsjahr 2008 bereits zahlreiche Konzerte in Zürich und Umgebung, reiste im Herbst nach Südfrankreich und gewann Ende des Jahres den Zürcher Musikwettbewerb für Orchester in seiner Altersklasse. Am Schweizerischen Jugendwettberb 2009 für Kammermusik wurden die Mitglieder der Gruppe mit insgesamt drei regionalen und zwei gesamtschweizerischen Preisen ausgezeichnet.




Susanna Unseld wurde 1985 in der Schweiz geboren. Bereits in jungen Jahren machte sie ein breites Publikum auf ihre aussergewöhnliche musikalische Begabung auf dem Klavier und der Violine aufmerksam; auf beiden Instrumenten gewann sie mehrfach das Finale des Schweizerischen Jugend-Musikwett-bewerbs. Als 13-Jährige debütierte sie als Solistin mit Mozarts Klavierkonzert KV 414, kurz darauf trat sie mit Orchester in der Tonhalle Zürich auf. Annlynn Miller und Rudolf Buchbinder gaben hierbei entscheidende musikalische Impulse. Zunehmend trat die Geige in den Vordergrund: Susanna nahm Unterricht bei Herbert Scherz, konzertierte mit den Ministrings Luzern, setzte ihre Ausbildung bei Jens Lohmann am Konservatorium Zürich fort und beendete ihre Schulzeit an der K+S mit der Matur 2005. Ihr anschliessendes Violinstudium führte sie 2008 zum Lehr- und Konzertreifediplom; seither ist sie Studentin in der Solistendiplom-Klasse bei Zakhar Bron. Meisterkurse bei Nora Chastain, Ana Chumachenco, Thomas Brandis u.a. runden ihre musikalische Ausbildung auf der Violine ab.




Der Volkstanzkreis Zürich ist eine städtische Volkstanzgruppe mit sehr langer Tradition. Er wurde 1938 gegründet und vertrat die Schweiz bereits 1939 an einem internationalen Festival in Stockholm. Der Volkstanzkreis übt seit mehr als 50 Jahren im Zürcher Hirschengrabenschulhaus, wovon der Volkstanz «Hirschegräbler» zeugt, welcher für das Jubiläums-Unspunnenfest 1955 choreografiert wurde. Die städtische Volkstanzgruppe pflegt ein schweizerisches und internationales Volkstanzgut. Seit Jahren locken die Volkstanzkurse des Zürcher Volkstanzkreises jeden Donnerstagabend unzählige Volkstanzbegeisterte in die Limmatstadt. «D‘Tanzfüess» besteht aus Kindern des Kinderballetts Fehraltorf unter der Leitung von Cornelia Lang (Mitglied VTK Zürich), welche sich für Spezialprojekte formieren. In ihrem Ballettunterricht unternehmen sie immer wieder Exkursionen in andere Tanzstile wie Schweizer Volkstanz, klassisch-orientalischen Tanz und Jazztanz.




Im Jahr 1988 geboren, wächst Raphael Walser in Zürich in einer Musikerfamilie auf. Ab 1999 erhält er Bassuntericht, zuerst von Moritz Baltzer und anschliessend von Christoph Sprenger an der Jazzschule Zürich. Momentan studiert Raphael Walser an der Abteilung Jazz der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK bei Rätus Flisch und Dominique Girod. Er machte seine Erfahrungen in der New Orleans Band der Musikschule Dietikon und verschiedenen Bigbands. Seine Maturarbeit, in deren Rahmen er für Bigband arrangierte, wurde 2008 ausgezeichnet. Im Moment arbeitet er unter anderem mit bei Raphael Jost, Anna Känzig und Nicole Jonhänntgen. Matthias Weilenmann Do, 20h Matthias Weilenmann wurde in Zürich geboren. Zu seinen wichtigsten Lehrern im Fach Blockflöte gehörten Conrad Steinmann, Kees Boeke und besonders Walter van Hauwe. Bedeutende Impulse erhielt er von Nikolaus Harnoncourt, unter dessen Leitung er seit 1975 in vielen Orchestern mitwirkte. Als Blockflötist spielt er in verschiedenen Besetzungen und mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski, Franz Welser Möst, Adam Fischer, William Christie uva. Lehrtätigkeiten und Konzerte in USA, Europa und Taiwan. Seit 1982 ist Matthias Weilenmann Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Zürich, deren Abteilungsleiter im Bereich Alter Musik er seit 1998 ist. Seit 2004 ist er künstlerischer Leiter des Zürcher Barockorchesters, dessen erste CD im September 09 mit Werken von Vivaldi (u.a.) erscheint. Sein starkes Interesse an Neuer Musik ist mit zahllosen Uraufführungen, Rundfunfeinspielungen und einer gerade erscheinenden CD mit neuer CH-Musik belegt.




Marcus Weiss wurde 1961 in Basel (Schweiz) geboren. Saxophonstudium bei Iwan Roth an der Musikhochschule Basel sowie bei Frederick L. Hemke an der Northwestern University (Chicago). Solistenpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins 1989. Marcus Weiss ist einer der gefragtesten Saxophonisten zeitgenössischer Musik. Er hat in den letzten Jahren viele für ihn geschriebene Werke aufgeführt und trägt so zur Entstehung eines neuen Repertoires für sein Instrument bei. Darunter sind Werke von Georges Aperghis, Helmut Lachenmann, Salvatore Sciarrino, John Cage, Karlheinz Stockhausen, Vinko Globokar, Hanspeter Kyburz, Beat Furrer, Michael Jarrell, Mauricio Sotelo, Elliott Sharp, Manuel Hidalgo, Brice Pauset, Stefano Gervasoni, Jô Kôndô, Giorgio Netti und vieler anderer. Marcus Weiss spielt als Solist mit verschiedensten europäischen Orchestern, wie dem Basler Sinfonie-Orchester, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Berliner Sinfonie-Orchester, dem Orchester des NDR Hamburg oder dem WDR Sinfonie-Orchester, aber auch mit Ensmbles wie «Klangforum Wien», «ensemble contrechamps», «ensemble recherche», «Ensemble Modern», «Chamber Orchestra of Europe» und anderen. Als Kammermusiker tritt er in den letzten Jahren besonders mit seinen zwei eigenen Ensembles auf, dem «Trio Accanto» (mit Yukiko Sugawara, Klavier und Christian Dierstein, Perkussion), sowie mit dem Saxophonensemble XASAX/Paris. Seit 1995 ist Marcus Weiss Professor für Saxophon und Kammermusik an der Hochschule für Musik Basel, wo er auch die Abteilung für zeitgenössische Musik koordiniert.




Simon Wiener wurde 1994 in Uster geboren. Seit dem Alter von viereinhalb Jahren erhält er Violinunterricht, derzeit absolviert er am Konservatorium das Vorstudium bei Jens Lohmann. Bei Jugendmusikwettbewerben für Violine solo und Kammermusik in der Schweiz, in Österreich und in Italien erhielt er jeweils Erste Preise und Sonderpreise und nahm auch sehr erfolgreich als jüngster Teilnehmer an einem österreichischen und einem internationalen Wettbewerb für erwachsene Violinisten teil (4. und 5. Platz). Im Jahr 2009 gab er zwei Konzerte mit dem bekannten Schweizer Pianisten Werner Bärtschi.




Annina Wöhrle wurde 1986 in Zürich geboren. Nach Privatunterricht bei Barbara Bolliger erfolgte 2001 ein Wechsel ans Zürich Konservatorium Klassik und Jazz zu Simone Zgraggen. Von 2001 bis 2006 besuchte Annina Wöhrle das K+S-Gymnasium Rämibühl Zürich, welches sie im Sommer 2006 erfolgreich mit der Maturität abschloss. 2003 erhielt sie am Schweizerischen Jungendmusikwettbewerb einen 1. Preis in der Kategorie Kammermusik und im Jahr darauf einen 1. Preis mit Auszeichnung in der Kategorie Violine solo. Während sieben Jahren spielte sie im Jugend Sinfonieorchester Zürich mit, davon zwei Jahre als Konzertmeisterin. Annina Wöhrle besuchte Meisterkurse u.a. bei A. van Wijnkoop, S. Shipps, Viktor Pikaysen, György Pauk und Christoph Coin. Im Sommer 2009 erhielt Annina Wöhrle ihr Lehrdiplom mit Auszeichnung an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Ulrich Gröner. Seit 2009 ist sie Stipendiantin der Friedl Wald Stiftung.




Johannes Zeller, geb. 8.3.94, wohnt in Rüti und besucht die Klasse 1q am Kunst- und Sportgymnasium Rämibühl in Zürich. Er hatte vier Jahre Unterricht bei seiner Mutter und ist nun seit vier Jahren in der Violinklasse von Jens Lohmann am Konservatorium Zürich. Johannes ist Mitglied des Jugend Sinfonieorchesters Zürich. Er wirkte schon bei verschiedenen Projekten mit Howard Griffiths mit, darunter auch beim Auftritt zum Feuerwerk am ZüriFäscht 2007, welches von rund einer Million Leute mitverfolgt wurde. Er gewann schon verschiedene 1. und 2. Preise, darunter einen 1. Preis am Schweizerischen Musikwettbewerb für Jugendliche 2006 mit dem «Trio 94» und den 1. Preis mit Auszeichnung (solo) in der reg. Ausscheidung am SJMW. Kürzlich wurde Johannes, im Duo «ArpaLino», am Jecklin-Wettbewerb für das Schlusskonzert in der Tonhalle ausgewählt. Er trat schon mehrfach als Solist in Rezitalen und mit Orchestern öffentlich auf. Auch wurde Johannes am SMPV-Kompositionswettbewerb für Erwachsene ausgewählt und das «Konzert für Streichorchester» wurde in der Zürcher Hochschule der Künste im Grossen Saal aufgeführt. Seine Kompositionen wurden bereits von verschiedenen Orchestern aufgeführt.




Ken Zuckerman, geboren in den USA, gilt als einer der besten Sarod-Virtuosen unserer Zeit. Er hat mehr als 30 Jahre bei dem berühmten Meister Ali Akbar Khan studiert und begleitete ihn als erster Abendländer in Indien, Europa und den USA bei unzähligen Tourneen. Bei seinen eigenen Konzerten auf der ganzen Welt wird er von Indiens besten Tablaspielern begleitet, wie Swapan Chaudhuri, Zakir Hussain und Anindo Chatterjee. Seine fundierte Ausbildung in Komposition und Improvisation, sowohl in westlicher, wie auch in indischer Musik ermöglicht Ken Zuckerman zudem den Zugang zu vielen klassischen und experimentellen Ensembles. So wirkt er in mehreren Crossover-Projekten mit, wie zum Beispiel «India Meets Persia» (mit Hossein Alizadeh, Madjid Khaladj und Swapan Chaudhuri), «Hesperion XXI» (Leitung: Jordi Savall), «Meeting Two Worlds of Modal Music» (mit Dominique Vellard, dem bekannten Sänger mittelalterlicher Musik) und mit seinen Kompositionen für Mitglieder des SWR Orchesters Baden Baden, «Modal Tapestry I und II». Neben seiner ausgedehnten Konzerttätigkeit leitet Ken Zuckerman das Ali Akbar College of Music in Basel (Schweiz) und unterrichtet an der Musik-Akademie Basel klassische nordindische und mittelalterliche Musik.