Payam Taghadossi
Do, 19.30h
Payam Taghadossi, geb. 26.7.1989 in Bregenz, erhielt mit 4 Jahren seinen ersten Cellounterricht. Seit Herbst 2006 studiert er an der Züricher Hochschule der Künste bei Thomas Grossenbacher und dessen Assistent Christian Proske. Er gewann den 2. Preis des internationalen Karl Davidov Cello Wettbewerbs 2008 in Kuldiga (Lettland) und besuchte Meisterkurse bei David Geringas, Ivan Monighetti, Frans Helmerson, Wolfgang Boettcher und Reinhard Latzko. Konzerttätigkeiten als Solist und Kammermusiker hatte er mit dem Zürich Festival Orchestra, dem Bron Chamber Orchestra, sowie in Deutschland, Liechtenstein, Italien, Spanien, Frankreich, New York, Estland und Polen. Payam Taghadossi spielt ein Violoncello von Lorenzo Ventapane Cello aus dem Jahre 1820.
Trio des Alpes
Fr, 22.00h
Das «Trio des Alpes» wurde im November 2010 mit Konzerten in Varese und Lugano aus
der Taufe gehoben. Seither konzertierte das Trio erfolgreich in Italien. Klug durchdachte
Programme, die stets einem ausgewählten Thema folgen, sind das Markenzeichen des
noch jungen, aber schon viel gelobten Ensembles. In der Saison 2011/12 stehen zahlreiche
Engagements in renommierten Konzertreihen in der Schweiz, in Italien, Spanien, Slowenien
und Frankreich bevor. Alle drei Musiker verfolgen neben ihrem Engagement für das Trio
einen eigenen erfolgreichen Weg als Solisten, Kammermusiker und Professoren.
Michael Gohl
Mi, 19.30h
Dirigent und Musikpädagoge aus Zürich. Michael Gohl ist regelmässig Gastdirigent
an internationalen Chorfestivals (u.a. Europa Cantat, Zimriya Jerusalem, World Symposium
of Choral Music 2011), Gastdozent an
Chöre sowie Juror an Chorwettbeweben. Er lehrt an der Zürcher Hochschule der Künste
und am Zentrum für Musik Sotutti in Solothurn. Seit vielen Jahren engagiert er sich auf
vielfältige Weise für die Jugendförderung und die Musikvermittlung, so in Offenen Singen,
in kommentierten Orchesterkonzerten und in Festivalprojekten (z.B. Schweizer Kinder- und
Jugendchorfestival SKJF). Er leitet die Musikschule Zollikon, ist Leiter des Jugendchors
Zürich und Mitherausgeber von Liederbüchern und Musiklehrmitteln.
internationalen Workshops für Chorleiter und
Stringendo 14
Sa, 19.00h
Stringendo feierte 2009 sein 10-jähriges Bestehen und blickt zurück auf Wettbewerbserfolge und zahlreiche Konzerte in vielen Ländern Europas,- man darf sagen: eine Erfolgs-Geschichte. 1999 von Jens Lohmann als Streicherensemble Stringendo an ZKKJ gegründet, konzertiert Stringendo seit 2007/2008 in zwei Formationen: Das professionelle Ensemble Stringendo Zürich macht sich seither auf Festivals und bei Konzerten mit Solisten wie dem Geiger H. H. Schneeberger, dem Cellisten Thomas Demenga, dem Flötisten Maurice Steger und unter Dirigenten wie Howard Griffiths oder Nicolae Moldoveanu einen Namen durch seinen unverwechselbaren, mitreissenden Charme und Klang. Pate steht die Begeisterung um das 2006 initiierte Festival Herbst in der Helferei, welches die Idee kultiviert, arrivierte Musiker und noch im Studium befindliche, international bereits bewährte Talente zusammenzubringen.- Zudem gibt es (seit 2008) wieder ein Nachwuchs-Stringendo für Kinder und Jugendliche: Stringendo14 (ausgesprochen: Stringendo for Teens, für Teenager). Die jungen MusikerInnen lernten sich an ZKKJ im Rahmen von Klassenstunden und Wettbewerbs-Vorbereitungen kennen und äusserten den Wunsch, gemeinsam in einem Ensemble zu musizieren. Stringendo14 spielte bereits in seinem Geburtsjahr zahlreiche Konzerte in Zürich und Umgebung, reiste nach Südfrankreich und gewann den Zürcher Musikwettbewerb für Orchester in seiner Altersklasse.- Die jüngsten Konzerterfolge unterstreichen deutlich: Stringendo14 entwächst den «Kinderschuhen» in Riesenschritten in Richtung einer ernstzunehmender Gruppe von Nachwuchs-MusikerInnen.
Andrea Sutter
Fr, 22.00h
Andrea Sutter wurde 1985 in Winterthur geboren. In ihrer Jugend gewann sie mehrere erste und weitere Preisen an verschiedenen Wettbewerben. 2008 schloss sie erfolgreich ihr Konzertdilpom an der Hochschule der Künste Bern in der Klasse von Conradin Brotbek ab. 2010 folgte der Master of Musikpädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Raphael Wallfisch. Weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen von Wen-Sinn Yang, Claudius Herrmann, Endre Lengyel, David Watkin, Antonio Meneses, Tomasz Strahl, Pieter Wispelwey und Louise Hopkins. Seit Herbst 2010 ist sie Zuzügerin im Orchester der Oper Zürich. Andrea Sutter ist Preisträgerin der Hans Huber-Stiftung 2011.
Stringendo Zürich
Di, 19.30h
Stringendo feierte 2009 sein 10-jähriges Bestehen und blickt zurück auf Wettbewerbserfolge und zahlreiche Konzerte in vielen Ländern Europas,- man darf sagen: eine Erfolgs-Geschichte. 1999 von Jens Lohmann als Streicherensemble Stringendo an ZKKJ gegründet, konzertiert Stringendo seit 2007/2008 in zwei Formationen: Das professionelle Ensemble Stringendo Zürich macht sich seither auf Festivals und bei Konzerten mit Solisten wie dem Geiger H. H. Schneeberger, dem Cellisten Thomas Demenga, dem Flötisten Maurice Steger und unter Dirigenten wie Howard Griffi ths oder Nicolae Moldoveanu einen Namen durch seinen unverwechselbaren, mitreissenden Charme und Klang. Pate steht die Begeisterung um das 2006 initiierte Festival Herbst in der Helferei, welches die Idee kultiviert, arrivierte Musiker und noch im Studium befindliche, international bereits bewährte Talente zusammenzubringen.- Zudem gibt es (seit 2008) wieder ein Nachwuchs-Stringendo für Kinder und Jugendliche: Stringendo14 (ausgesprochen: Stringendo for Teens, für Teenager). Die jungen MusikerInnen lernten sich an ZKKJ im Rahmen von Klassenstunden und Wettbewerbs-Vorbereitungen kennen und äusserten den Wunsch, gemeinsam in einem Ensemble zu musizieren. Stringendo14 spielte bereits in seinem Geburtsjahr zahlreiche Konzerte in Zürich und Umgebung, reiste nach Südfrankreich und gewann den Zürcher Musikwettbewerb für Orchester in seiner Altersklasse.- Die jüngsten Konzerterfolge unterstreichen deutlich: Stringendo14 entwächst den «Kinderschuhen» in Riesenschritten in Richtung einer ernstzunehmender Gruppe von Nachwuchs-MusikerInnen.
Urs Stirnimann
Sa, 19.00h
Urs Stirnimann, Gitarre
Studium an der Musikhochschule Zürich (Lehr· und Konzertdiplom mit Auszeichnung "). Für "hervorragende musikalische Leistungen" war er Preisträger und Stipendienempfänger.
Er spielt in zahlreichen Ensembles und Projekten und beherrscht dabei eine umfangreiche stilistische Bandbreite- ob als klassischer Solist mit Orchester, Tangomusiker, Gitarrist im Klezmer- Trio oder als Mitglied der " Schubertstubete" zusammen mit Musikern des Tonhalle Orchesters Zürich und Schweizer Volksmusikern.
Auftritte u. a. in der Tonhalle Zürich, im Opernhaus Zürich sowie in zahlreichen Radiosendungen. Solo -Aufnahmen für das Schweizer Fernsehen SF1.
Ulla Westvik
Fr, 22.00h
Ulla Westvik ist 1984 in Norwegen geboren. Ullas Karriere fängt mit einem ersten Preis in "Jugend Musiziert" in Norwegen an. In den folgenden Jahren hat sie viele Konzerte und Opern bestritten, in Norwegen, Schweden und Island. Von dieser Zeit an arbeitet Ulla in spezialisierten Stilbereichen der europäischen klassischen Musik. So gab sie letztes Jahr in Zusammenarbeit mit den Lautenisten Rolf Lislevand im Bereich Barockmusik Konzerte in Polen, Deutschland und Norwegen, und sie hat Opernproduktionen und Konzerte in der Schweiz und in Italien gesungen. Ulla Westvik absolvierte ihr Bachelor an der Staatlichen Hochschule für Musik in Oslo, und ihre Master in Performance in die Klasse von Scot Weir an der ZHDK. Zur Zeit macht Sie die Solistendiplom an der ZHDK.
Maurice Steger
Di, 19.30h
The Independent nannte Maurice Steger «the world’s leading recorder virtuoso». Mit dem Repertoireschwerpunkt auf Barockmusik ist er ein gefragter Solist bei den tonangebenden historischen Originalklang-Ensembles. Eine rege Konzerttätigkeit führt ihn aber auch regelmässig mit modernen Orchestern zusammen. Wesentlicher Teil seiner künstlerischen Tätigkeit bilden Recitals in kleiner, kammermusikalischer Besetzung oder mit Cembalobegleitung, aber auch die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik: Zwei Solokonzerte für Blockflöte und Orchester brachte er zur Uraufführung und Rodolphe Schacher’s Musikmärchen «Tino Flautino» spielte er in über 50 Aufführungen. Nach Studien bei Marcus Creed in Stuttgart arbeitet Maurice Steger seit einigen Jahren als Dirigent sowohl mit modernen Orchestern wie auch mit verschiedenen Barockensembles. Bis 2011 konzipierte und dirigierte er als «Baroque Music Director» beim ZKO Konzertprogramme im barocken und klassischen Bereich. Unter seinen zahlreichen CD-Einspielungen ragen die Flötenquartette von Telemann, Sonaten von Sammartini und Blockflötenwerke von Telemann sowie Vivaldis Blockflötenkonzerte besonders heraus. Mehrere Einspielungen, darunter auch die Alben «Venezia 1625» und «Mr. Corelli in London», wurden mit wichtigen internationalen Preisen ausgezeichnet.
Christian Stadelmann
Mo, 19.30h
Der Berliner Christian Stadelmann ist das jüngste Mitglied des Quartetts. Er erhieltseinen ersten Unterricht bei Prof. Charlotte Hampe. Sein Studium absolvierte er ander Hochschule der Künste bei Prof. Thomas Brandis. Christian Stadelmann warPreisträger bei diversen Wettbewerben und Gründungs-mitglied der DeutschenKammerphilharmonie Bremen. Nach einigen Jahren bei der Jungen Deutschen Philharmonie trat er 1985 in das Berliner Philharmonische Orchester ein, wo er seit?1987 Stimmführer der zweiten Violinen ist.
Trio Gilbo'a
Sa, 19.00h
Das Klezmertrio Gilbo´a (sprudelndes Wasser) mit den drei Berufsmusikern Georges Müller -Klarinette, Urs Stirnimann–Gitarre und GallusBurkard–Kontrabass, lässt die lange Zeit in Vergessenheit geratenen Lieder und Tänze, wie sie in den jüdischen Ghettos von Osteuropa gespielt wurden, wieder aufl eben. Die musikalische Tradition der ursprünglichen Klezmorim, wie die jüdischen Musiker aus Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn oder der Ukraine hiessen, geriet in den Wirren des 2. Weltkriegs weitgehend in Vergessenheit. Ihre Musik wurde in die USA, nach Westeuropa und Israel zerstreut. Die facettenreiche Klezmermusik erzählt von tief empfundenem Schmerz bis hin zu wilder, ausgelassener Fröhlichkeit. Das Trio Gilbo´a pfl egt diesen Musikstil seit vielen zum eindrücklichen Hörerlebnis werden.
Martin Wettstein
Fr, 22.00h
Martin Wettstein (*1970) lebt als freischaffender Komponist mit seiner Familie am Zürichsee. Er besuchte das altsprachliche Gymnasium und studierte Theorie und Komposition bei Hans Ulrich Lehmann, Matthias Steinauer und Edison Denissow, sowie Klavier bei Daniel Fueter, Christoph Lieske und Homero Francesch. Aufenthalte in St. Petersburg und dem Tschaikowsky Konservatorium in Moskau rundeten seine Ausbildung ab.
Martin Wettstein schreibt vorwiegend Auftragskompositionen, so beispielsweise für das casalQuartett, das Amar-Quartett, das Raschèr-Saxophonquartett, das Schweizer Klaviertrio, das ensemble TaG, das gershwin piano quartet oder das Harry White Trio, den Singkreis der Engadiner Kantorei, das Vokalensemble Cantapella, den Circus Musicus Stuttgart, Festival Strings Lucerne, Weinberger Kammerorchester, kammerphilharmonie graubünden oder die Camerata Bern.
Die Werkaufträge stammen aus dem In- und Ausland, so beispielsweise von der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie, dem Musikkollegium Winterthur, dem Deutschen Literaturarchiv Marbach, dem Wuxi Municipal Goverment in China, dem Boswiler Sommer, den Schlosskonzerten Rapperswil oder von der Hochschule der Künste Zürich ZHdK.
Peter Wettstein
Fr, 22.00h
Peter Wettstein wurde am 15. 9. 1939 in Zürich geboren. Er studierte an Musikakademie und Universität Zürich, dann an der Musikhochschule Detmold. 1961 - 65 Diplomabschlüsse in den Fächern Violine, Tonmeister, Theorie und Komposition und Dirigieren.
Als Dirigent und Komponist war er Preisträger verschiedener Wettbewerbe und Institutionen.
1965 wurde er als Lehrer für theoretische Fächer und Dirigieren an die Musikakademie Zürich verpflichtet. 1976 übernahm er die Leitung der Berufsabteilung von Konservatorium/Musikhochschule Zürich. Von 1999 -2003 leitete er die Musikhochschule in Zürich. Ausserdem lehrte er von 1978 – 2001 an der Universität Zürich.
Sein kompositorisches, musikpädagogisches und kulturpolitisches Wirken wurde durch verschiedene Auszeichnungen gewürdigt.
Der Werkkatalog enthält etwa 80 Kompositionen, wobei fast alle Gattungen, vom Solostück über Kammermusik und Orchesterwerk bis hin zur musiktheatralischen Besetzung bedient worden sind.
Raissa Zhunke
Fr, 22.00h
Die in der Ukraine geborene Pianistin Raissa Zhunke erhielt im Alter von sieben Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Schon in den nächsten Jahren gewann sie dreimal in Folge den regionalen Klavierwettbewerb in der Ukraine und trat als Solistin mit Orchester in Konzerten in verschiedenen Städten der Ukraine und Polens auf. Im Alter von 15 Jahren bekam sie ein volles Stipendium der polnischen Regierung, was ihr das Studium am Musik-Lyceum in Lublin (Polen) ermöglichte. Ihre Studien setzt sie an der Musikhochschule Lübeck bei Jacques Ammon, an der ZHDK bei Homero Francesch fort und nimmt im Jahr 2010 das Studium Master Specialized Chamber Music bei Eckart Heiligers auf, wo sie ihr Können in Kunst des Ensemblespiels vertieft. Wichtige künstlerische Anregungen erhielt sie an Meisterkursen herausragender Pianisten wie Lazar Berman, Dina Joffe, Andrzej Jasinski, Anatol Ugorski, Edith Fischer, Peter Nagy und Vladidmir Krainev. Sie ist Gewinnerin des Klavierwettbewerbes für romantische Musik in Lublin, Polen, des Maritim-Wettbewerbes in Deutschland, des Landolt-Preises und Duttweiler-Hug-Wettbewerbes in Zürich; Stipendiatin der Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung, Oscar und Vera Ritter Stiftung, Elsy Meyer und Marguerite Meister-Stiftung. Sie ist gefragte Konzertpianistin und Kammermusikpartnerin in der Schweiz, Deutschland, Schweden, Österreich, Japan und Südamerika
Daniel Stabrawa
Mo, 19.30h
Daniel Stabrawa wurde 1955 in Krakau geboren und ist der erste Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. Er ist Preisträger bedeutender internationaler Wettbewerbe und wurde nach Abschluss seiner Ausbildung bei Prof. Zbigniew Szelezer 1979 Konzertmeister des Krakauer Rundfunkorchesters. 1983 kam er zu den Berliner Philharmonikern, wo er 1986 noch unter Herbert von Karajan zum ersten Konzertmeister berufen wurde. Daniel Strabawa tritt regelmäßig solistisch mit dem Berliner Philharmonischen Orchester auf, bereist neben vielen europäischen Ländern auch Asien und Amerika und gab mit seiner Frau, der Pianistin Elzbieta Stabrawa, zahlreiche Sonatenabende in aller Welt. Dabei gilt sein besonderes Engagement der Musik seines Landsmannes Karol Szymanowski. Seit 1994 engagiert sich Daniel Stabrawa zunehmend als Dirigent und hat mit der Spielzeit 1995/96 die Leitung der Capella Bydgostiensis (Bromberg) übernommen
Elena Zhunke
Fr, 22.00h
Gebürtige Ukrainerin Elena Zhunke studierte Violine und Klavier anfangs am Konservatorium in ihrer Heimat, dann setzte sie ihre Studien fort an der Nationalen Tschaikovski-Musik-Akademie Kiew, Folkwang-Hochschule Essen, an der Musikhochschule Lübeck und Zürcher Hochschule der Künste. Elena Zhunke erhielt das Konzertdiplom mit Auszeichnung und den Titel des Magisters.
Wichtigste musikalische Impulse erhielt sie von bedeutenden Geigern: Nora Chastain, Rainer Schmidt, Walter Levin, Dora Schwarzberg, Michael Vaiman, Emile Cantor, Rainer Kussmaul, Ivry Gitlis, Kolja Blacher, Benjamin Schmid, Bartek Niziol, Ida Händel, Eduard Schmieder und Paul Roczek.
Es folgten Einladungen bei Festivals wie Brahms – Festival in Lübeck, "Printemps musicale" in Moulin d'Ande und "Festival der ORPHEUS-Konzerte" in Zürich; Zusammenarbeit mit Barbara Westphal, Troels Svane, Anke Dill, Clemens Weigel, mit den Komponisten Anton Garcia Abril und Maria Porten; Live-Aufnahmen für Radio DRS2. Ausserdem trat sie als Solistin mit namhaften Orchestern in der Ukraine, in Deutschland und Frankreich auf, u.a. mit Violinkonzerten von J. S. Bach, L. v. Beethoven, J. Brahms und S. Prokoffiev auf. Sie ist Preisträgerin bei Köhler - Osbar - Wettbewer, Migros - Kulturprozent
Kammermusikwettbewerb, Gewinnerin bei Kiwanis-Kammermusikwettbewerb und als Duo mit ihrer Schwester bei Duttweiler-Hug Kammermusikwettbewerb; Stipendiatin der Marie-Luise Imbusch-, der Felix Hinrichsen- und der Bruno Schuler-Stiftung.
Als erfahrene Orchestermusikerin (Engagements bei der Deutschen Oper am Rhein, Tonhalle Zürich, Musikkollegium Winterthur und Camerata Salzburg) nahm sie die Festanstellung im Sinfonieorchester Sankt Gallen an. Zusammen mit ihrer Schwester und Kammermusikpartnerin Raissa Zhunke treten sie international auf.
Singer Pur
Mi, 19:30h
Neben der künstlerischen Qualität sind vor allem die Lust am Experimentieren
und die sich daraus ergebenden außergewöhnlichen Programme die herausragenden Eigenschaften von Singer Pur. Das Repertoire reicht von der Musik des Mittelalters bis zu zeitgenössischen Werken, von geistlicher Musik bis zum Volkslied und Jazz. Viele der neuen Kompositionen und Bearbeitungen sind dem Ensemble gewidmet. Zusätzlich zu denProgrammen à 6 gibt es solche, bei denen sich die Sänger mit Kollegen zusammentun: mit dem Klarinettisten Michael Riessler, der sich vor allem im Jazz einen Namen gemacht hat, der
MusikFabrik Köln, mit der Singer Pur im Herbst 2006 erfolgreich die Uraufführung der „Vigilia" von Wolfgang Rihm realisiert hat, oder dem weltbekanntenHilliard Ensemble. Heute ist das Ensemble - einige Mitglieder sind ehemalige Regensburger Domspatzen- das wohl bekannteste deutsche Vokalensemble.
Schon früh haben die Sopranistin, die drei Tenöre, der Bariton und der Baß Preise und Auszeichnungen ersungen, die dann schon schnell zu ausgedehnten Konzerttourneen in alle Welt führten. Neben den Konzerten nimmt die Aufnahmetätigkeit breiten Raum ein: Zwölf zum Teil preisgekrönte CDs hat Singer Pur bisher vorgelegt, die die ganze Bandbreite des Repertoires enthalten. Darunter sind so unterschiedliche Titel wie die Gesamtaufnahme der weltlichen Werke des Renaissance-Komponisten Jacobus Gallus, die 2002 den CHOC DE L'ANNÉE erhielt, "Ahi vita" mit Kompositionen von Monteverdi, Gesualdo, Phinot und Striggio, kombiniert mit eigenen Kompositionen, Improvisationen und Collagen von Michael Riessler oder die 2007 in der Kategorie "Klassik ohne Grenzen" mit einem ECHO ausgezeichnete „SOS - Save Our Songs" mit für Singer Pur neu arrangierten deutschen Volksliedern. Schon einmal, 2005, hatte das Ensemble diesen begehrtenSchallplattenpreis in der Kategorie Vokalmusik gewonnen, mit einer Aufnahme von eigens für Singer Pur komponierten Werken von Wolfgang Rihm, Salvatore Sciarrino, Ivan Moody und Joanne Metcalf.
Seit 2007 engagiert sich Singer Pur auch in dem Jugendprojekt Rhapsody in School.
© 2010 erika essinger konzertagentur
Schweizer Oktett
Sa, 17.00h
Das Schweizer Oktett feierte 2010 sein 20jähriges Bestehen. Seine Mitglieder trafen sich 1990 um Schuberts berühmtes Kammermusikwerk D 803 für Klarinette, Fagott, Horn, zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass zur Aufführung zu bringen. Das Ensemble machte sich schnell einen Namen in der ganzen Schweiz, und es entstanden erste wichtige Aufnahmen: Schuberts Oktett wurde von Radio de la Suisse Romande wie auch beim deutschen Label aurophon classics aufgenommen. In den folgenden Jahren etablierte sich das Ensemble und erweiterte sein Repertoire um die klassisch-romantischen Werke (Beethovens Septett, die Klarinettenquintette von Mozart und Brahms etc.) ebenso wie um zeitgenössische Stücke: Peter Wettsteins "Fünf plus Drei" wurde 1995 uraufgeführt. Ein immer breiter gefächertes Repertoire konnte unter Mitwirkung namhafter Künstler wie Linard Bardill, Andreas Berger (Solo-Schlagzeuger der Tonhalle Zürich), Jörg Schneider realisiert werden. Bei der Landesausstellung "Expo 02" präsentierte das Schweizer Oktett eine völlig neue Art Schweizerischer Volksmusik: es arrangierte Melodien aus der Sammlung von Hanny Christen für seine eigene, "klassische" Besetzung. Die Programm "Heimwärts", "Verliebt in Zürich" und "Marchstei" wurden zum nachhaltigen Grosserfolg. Die 2008 veröffentlichte Frankreich-Reise "Schweizer Oktett à Paris" mit Arrangements von H. Hoerni verdeutlicht den Facetten-Reichtum des Ensembles.
Dietmar Schwalke
Mo, 19.30h
Dietmar Schwalke ist seit 1994 Mitglied der Berliner Philharmoniker. Der 1958 in Pinneberg, bei Hamburg, geborene Musiker erhielt seinen ersten Cellounterricht mit 12 Jahren. Er studierte zunächst in Hamburg bei Arthur Troester, dann bei Wolfgang Boettcher in Berlin und ergänzte seine Studien bei Pierre Fournier. Schwalke war u.a. Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs und Preisträger der 26. Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler". Sein Debüt in der Berliner Philharmonie gab er 1981 mit dem Cellokonzert von Robert Schumann mit dem RSO Berlin – jetzt DSO (Deutsches Symphonie-Orchester). Dietmar Schwalke war 6 Jahre lang Mitglied des Kreuzberger Streichquartetts Berlin, welches ihn auf alle wichtigen europäischen Musikpodien führte. Gleichzeitig hatte er an der Hochschule der Künste einen Lehrauftrag für Violoncello und eine Gastdozentur für Kammermusik. Ein Hauptgewicht seiner Arbeit lag schon immer in der Kammermusik, der sich Dietmar Schwalke intensiv widmet. So gehört er innerhalb der Berliner Philharmoniker der berühmten Cellogruppe – den 12 Cellisten – und weiteren philharmonischen Kammermusikvereinigungen an. Mit dem Pianisten Jonathan Alder spielte er Werke von Brahms, Beethoven, Schumann, Strauss u.a. für Tonträger ein. Eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit hat sich seit 1996 mit dem in Berlin lebenden russischen Pianisten Alexander Malter ergeben. Mit ihm zusammen hat er auf der 1999 erschienenen CD „Alina" Werke von Arvo Pärt interpretiert. 1998 gründete er mit Alexander Malter und Christian Stadelmann, ebenfalls Mitglied der Berliner Philharmoniker, das Vincent-Trio. Seit April 2009 spielt er als Nachfolger seines früh verstorbenen Kollegen Jan Diesselhorst im renommierten "Philharmonia Quartett Berlin", das sich aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker zusammensetzt und seit über 25 Jahren weltweit konzertiert.
Michel Rouilly
Fr, 19.30h
Michel Rouilly schloss seine ersten Studien bei Ottavio Corti am Konservatorium seiner Geburtsstadt Zürich mit dem Reifediplom ab. Danach führte ihn seine weitere Ausbildung zu Bruno Giuranna nach Deutschland, Italien, Frankreich und England. 1980 bis 1983 war Michel Rouilly Solobratscher im Sinfonie-Orchester St. Gallen, seit 1983 ist er in derselben Position im Tonhalle-Orchester Zürich tätig. Er betreut eine Berufsausbildungsklasse an der ZHdK, Zürcher Hochschule der Künste. Als Kammermusikpartner ebenso wie als Solist ist Michel Rouilly in Rundfunk, auf Schallplatte und auf ausgedehnten Tourneen ein gefragter Musiker.
Neithard Resa
Mo, 19.30h
Neithard Resa ist ebenfalls gebürtiger Berliner und studierte zunächst Violine bei Prof.Michael Schwalbe bevor er nach Köln zu Prof. Max Rostal wechselte. SeinemKonzertexamen konnte er als Stipendiat des DAAD ein Studium in den USA bei MichaelTree (Guarneri Quartett) anschließen. 1978 war er Preisträger beim Wettbewerb desDeutschen Musikrates und Teilnehmer der Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler".Noch im gleichen Jahr kam er dann als Solobratscher zu den Berliner Philharmonikern.
Livia Otth
Fr, 19.30h
Ihr Studium begann sie bei Prof. Stefan Muhmenthaler an der Haute école de Musique de Genève und setzte es bei Prof. Zakhar Bron fort, wo sie momentan im Studiengang Masterof Arts in Music Performance studiert. 2011 hat Livia als Stimmführerin in der Produktion «Motel Giovanni» im Rahmen des Opernstudios «OperAvenir» gewirkt, welche erfolgreich am Theater Basel aufgeführt wurde. Des Weiteren nahm sie 2010 an der Kammer-musikakademie der ZHdK teil und führte mit Dozentender Hochschule Quintette von Brahms und Bruckner auf. Livia nimmt regelmässig an Meisterkursen teil und wurde u.a. von Prof.Detlef Hahn, Prof. Andrew Dawes, Prof. Roland Vamos und Prof. Zakhar Bron unterrichtet. Als Solistin und Kammermusikerin gibt sie regelmässig Konzerte im In- und Ausland. Livia spielt auf einer Meistervioline Neapolitanischer Schule, ca. 1780.
Mirjana Reinhard
Do, 19.30h
Mirjana Reinhard wurde 1985 in Bern geboren, begann ihre Studien bei Conradin Brotbek und setzte sie bei Thomas Demenga, Reinhard Latzko und Rafael Rosenfeld fort. Seit 2007 studiert sie in der Klasse von Thomas Grossenbacher an der ZHdk, absolvierte 2009 ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung und bereitet sich zur Zeit auf das Solistendiplom vor. Mirjana Reinhard ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, u.a. erhielt sie Studienpreise des Migros-Kulturwettbewerbs 2007, des Migros-Kammermusikwettbewerbs 2009 sowie der Schenkstiftung 2010. Solistische Auftritte mit dem Budapester Sinfonieorchester, dem Meilener Sinfonieorchester und dem Berner Kammerorchester sowie zahlreiche Kammermusikauftritte mit dem Medea Trio begründen ihre künstlerische Karriere.
Christian Proske
Do, 19.30h
Christian Proske studierte bei Radu Aldulescu (Maastricht), Karine Georgian (Detmold) und bei Bernard Greenhouse in den USA, wo er dessen Assistent wurde. 1994 legte er sein Konzertexamen an der Musikhochschule Detmold ab. Durch internationale Meisterkurse u.a. bei Harvey Shapiro (New York), Alexandr Vectomov (Prag) und David Geringas ergänzte er seine Studien. Der Preisträger verschiedener Wettbewerbe (u.a. 1.Preis beim Deutschen Hochschulwettbewerb 1990) widmet sich leidenschaftlich der Kammermusik und spielte u.a. mit Pinchas Zukerman, Emanuel Ax sowie dem Ensemble Wien-Berlin. Christian Proske ist Stellvertretender Solocellist im Tonhalle-Orchester Zürich und unterrichtet seit 2006 an der Zürcher Hochschule der Künste.
Philharmonia Quartett
Mo, 19.30h
Das Philharmonia Quartett „Four of the best", so bezeichnete die Londoner Presse das Philharmonia Quartett Berlin nach seinem Debüt in der Wigmore Hall. Lord Yehudi Menuhin fügte hinzu: „I’d like to hear music always played as beautifully as you play". Und tatsächlich, ob in Europa, den Vereinigten Staaten, Japan oder Südamerika, das Philharmonia Quartett Berlin hat sich seit seiner Gründung im Jahre 1985 als eines der weltweit besten Streichquartette etabliert. Mit seinem homogenen Klang und der perfekten Art des Zusammenspiels setzt das oft von den Medien als„top-flight ensemble" bezeichnete Streichquartett neue Maßstäbe. Das Ensemble ist regelmäßiger Gast bei renommierten Konzertreihen rund um den Globus wie beispielsweise der Carnegie Hall oder der Wigmore Hall in London sowie bei internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen. Jüngst begeisterte diese exzellente Besetzung Papst Benedikt XVI. im Rahmen eines privaten Einladungskonzertes. Auch bei der spanischen Königsfamilie gastiert das Ensemble regelmäßig im Palacio Real und spielt im exklusiven Kreis auf den königlichen Stradivari-Instrumenten.Bereits drei ihrer zahlreichen CD’s mit Reger, Schostakowitsch und Britten gewannen den Deutschen Schallplattenpreis und wurden von der Süddeutschen Zeitung als„herausragend" bewertet. Für die Einspielung von Beethovens Streichquartett op. 130 sowie der großen Fuge op. 133 wurde dem Philharmonia Quartett Berlin bereits zweimal der ECHO-KLASSIK-Preis verliehen. Ferner ist das Ensemble Preisträger des Argentine Critic Price in Buenos Aires. Mit den Aufführungen des Beethoven- undSchostakowitschzyklus sorgte das Philharmonia Quartett Berlin für internationales Aufsehen und begeisterte das Publikum in der Philharmonie Berlin. Das vielseitige und entdeckungsfreudige Repertoire des Ensembles umfaßt inzwischen mehr als hundert Werke. Es lebt zum einen von der unerschöpflichen künstlerischen Auseinandersetzung mit den Klassikern und Werken des 20. Jahrhunderts, zum anderen aber vom Engagement für seltener zu hörende Streichquartette, etwa von Hindemith (Nr. 4), Reger (op. 74),Schulhoff (Nr. 1) oder Szymanowski (Nr. 2). Bis zum plötzlichen Tode des Cellisten Jan Diesselhorst im Februar 2009 spielte das Philharmonia Quartett Berlin in unveränderter Besetzung. Seinen Platz hat nun Dietmar Schwalke eingenommen, mit dem das Quartett seine außergewöhnliche Kultur des Zusammenspiels und der klanglichen Homogenität auf den Podien in aller Welt erneut unter Beweis stellt.
Benjamin Nyffenegger
Fr, 19.30h
Benjamin Nyffenegger (*1984) war Student von Walter Grimmer und Thomas Grossenbacher an der Hochschule der Künste Zürich, wo er sein Studium 2005 mit einem Konzertdiplom mit Auszeichnung abschloss. 2003 sprach ihm der Chefdirigent des Tonhalleorchesters Zürich, David Zinman, ein Stipendium für das "Aspen Festival and School" zu . Das Kuratorium des Kantons Aargau unterstützte ihn mehrmals mit Beiträgen zur Förderung seines künstlerischen Schaffens. Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe und wurde zum Argovia-Artist 2007/2008 ernannt.
2008 trat er als stellvertretender Solocellist dem Tonhalleorchester Zürich bei. Als Solist spielte er u.a. mit dem Aargauer Symphonieorchester und mit der Academy of St. Martin in the Fields und dem Musikkollegium Winterthur.
Er ist gerngesehner Gast bei Festivals im In und - Ausland , u.a. Steirisches Kammermusik-Festival, Boswiler Sommer, Julia Fischer Festival und ein gefragter Kammermusikpartner u.a. von Julia Fischer, Oliver Schnyder und von seinen Kollegen im Tonhalle Orchester. Regelmässig spielt er mit im CHAMBER AARTISTS ORCHESTRA (CHAARTS) das seit Anfang 2010 besteht und sich zusammensetzt aus exzellenten nationalen und internationalen Kammermusikern.
Seit 2009 ist Benjamin Nyffenegger Vater einer Tochter, Paula.
Primos Novsak
Fr., 19.30h
Primož Novšak, geboren in Ljubljana / Slovenien, lebt heute in der Schweiz. Bereits in frühester Kindheit trat er konzertierend an die Öffentlichkeit, sein Studium absolvierte der Musiker bei Igor Ozim, Max Rostal und Henryk Szerjng, Auszeichnungen bei bedeutenden Wettbewerben, unter anderem in Köln und Prag, ebneten ihm den Weg zu einer internationalen Karriere. Primoz Novsak gastierte bei großen Festivals in Helsinki, Schwetzingen, Chimay und Luzern, spielte auf Tourneen in Europa, Japan, den GUS-Staaten und in den USA. Er arbeitete mit bedeutenden Dirigenten zusammen, darunter Kondrashin, Kletzki und Sawalisch, Sir Georg Solti, Carlo Maria Giulini, Mariss Jansons und David Zinman. Seine musikalische und geigerische Kunst zeigt der Violinist auf zahlre¬ichen Schallplatten und CDs. In der Schweiz wirk¬te Primoz Novsak als Konzertmeister des Basler Sinfonieorchesters, des Basler Kammerorchesters und des Collegium Musicum Zürich. 1987 wurde er zum Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln berufen, dort unterrichtete er Kammermusik. Er war 20 Jahre lang 1. Konzertmeister des Tonhalle Orchesters in Zürich, Leader des Streichsextett Zürich und Mitglied des Klaviertrios Caleidoscopio. Primož Novšak spielt eine Geige von Antonius Stradivarius, Cremona 1710.
Georges Müller
Sa, 19.00h
Georges Müller studierte Klarinette und Saxofon am Konservatorium Zürich und an der Jazzschule Bern. Durch verschiedene Meisterkurse - unter anderem auch bei Giora Feldman - lernte der klassisch ausgebildete Musiker die Spielweisen aus den jüdischen Shtettln kennen und lieben. Seit vielen Jahren widmet sich Georges Müller der jiddischen "Volksmusik", die ihm gestattet , neben seinen klassischen Fähigkeiten auch sein improvisatorisches Können einzusetzen. Mit Vorträgen und Seminarien gibt er seine Begeisterung für die Klezmermusik weiter.
Valentina Modestova
Fr, 22.00h
Valentina Modestova(* 1983 in St.-Petersburg) studierte bis 2006 an der Staatlichen Musikakademie Minsk. in den Jahren 2006 bis 2008 studierte sie an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof.Kontsantin Schrbakov und schloss ihr Studium mit dem Konzertdiplom ab. Zeitgleich konnte sie sich in der Liedklasse von Hartmut Höll empfehlen , bei dem sie in der Folge und bis dato Kammermusik-Liedbegleitung studiert.
Kammermusikerin und Liedbegleiterin in ganz Europa. Dabei waren u.a. der Angelika Kauffmann-Saal(Osterreich),die Tonhalle Zürich (Schweiz), die Russische Staatliche Philarmonie (Moskau,Russland), die Staatliche Cappelle (St.-Petersburg, Russland) und der Melaritn-Saal (Savonlinna, Finnland) Stationen.
Sie gab Konzerte im Rahmen Engadiner Konzertwochen und begleitete die Zürchersängerknaben auf ihrer Konzertreisen nach St.-Petersburg und Wallis, spielte Konzerte am Festival "Musiksommer am Zürichsee"(Schloss Rapperswil,2009,2011), in der Tonhalle Zürich in Rahmen der „Zürcher Festspiele"(2009),Theater Rigiblick (Zürich ,2009), „Schubertiade Zürich 2009" ,und am Davos Festival(2009). 2010 folgten Konzerte beim Festival Las Canals in Frankreich. Ebenso wirkte sie an mehreren Opernprojekten mit, z.B. 2010 bei „Opera Brevis". 2011 zusammen mit ihrem liedduo-partner Raphael Favre ist sie Preisträgerin des Tibaud-Frey Stiftung.
Tim Krohn
Sa, 17.00h
Tim Krohn ist Schriftsteller und lebt in Zürich. Er schrieb unter anderem die Romane "Quatemberkinder", "Vrenelis Gärtli" und "Ans Meer".
Romana Kaiser
Do, 19.30h
Romana Kaiser, geboren 1990 in Zürich, erhielt ersten Cellounterricht im Alter von acht Jahren bei Kurt Hess, später bei Nancy Chumachenco. Von 2002-2008 absolvierte sie das Vorstudium am Konservatorium Winterthur bei Susanne Basler und begann nach der Matura ihr Studium an der Zürcher Hochschule der Künste bei Thomas Grossenbacher. Sie gewann mehrere Wettbewerbe in der Schweiz und in Deutschland, darunter 2007 den Hans Ninck-Musikpreis. Wichtige künstlerische Impulse erhielt Romana Kaiser bei Meisterkursen von Primož Novšak, Susanne Basler (Piran), Gustav Rivinius (Internationale Sommerakademie Bad Leonfelden), Troels Svane (Internationale Sommerakademie Lenk), Howard Griffiths, Christoph Marks ( Animato Akademie).
Seit März 2001 ist Romana Kaiser Stipendiatin der Stiftung LIVE MUSIC NOW.
Jugendchor Zürich
Mi, 19.30h
Der Jugendchor Zürich unter der Leitung von Michael Gohl wurde im August 2005 ins Leben gerufen. Er bietet gesangsbegeisterten Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren die Möglichkeit zum Chorgesang auf anspruchsvollem Niveau. Sein Repertoire ist bewusst stil- und epochenübergreifend. Es umfasst die klassische Vokalmusik von der frühen Renaissance bis zur Moderne, Werke zeitgenössischer Komponisten, Volkslieder aus allen Kulturen sowie Arrangements aus dem Jazz-, Pop- und Musicalbereich. Zudem setzt der Jugendchor Zürich ein Schwergewicht auf einen lebendigen Austausch mit ähnlich ausgerichteten Chören im In- und Ausland. Zahlreiche Konzerte in der Schweiz, im Ausland, sowie die Teilnahme an internationalen Wettbewerben und Festivals sind Highlights in den Aktivitäten des Chores. Der Jugendchor Zürich wurde im Oktober 2005 und 2007 Preisträger im Schweizerischen Chorwettbewerb in Glarus und in Solothurn. Im Oktober 2008 begeisterte der Jugendchor Zürich auf einer zweiwöchigen Tournee mit 8 Konzerten das Publikum in Süd Korea. Neben der Teilnahme an Festivals, wie Festival Europa Cantat in Utrecht, Schweizerkinder- und Jugendchor Festival, Europäisches Jugendchorfestival in Basel und International Choir Festival Tallin, Estland, tritt der JugendchorZürich regelmässig mit diversen Projekten im Grossen Saal der Tonhalle Zürich auf. Das jährliche Weihnachtssingen in der Tonhalle wird vom Jugendchor geleitet.
Christine Hu
Fr, 19.30h
1985 in Wien geboren, begann Christine Hu im Alter von sieben Jahren mit dem Cellospiel. In Wien studierte sie bei Tobias Kühne und ab 2003 in der Meisterklasse von Heinrich Schiff. Nach ihrer 2007 mit einstimmiger Auszeichnung absolvierten 2. Diplomprüfung führte sie ihre Ausbildung bei Thomas Demenga in Basel fort, wo sie 2010 das Konzertdiplom ebenfalls mit Auszeichnung erhielt. Derzeit studiert sie bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste. Christine Hu konzertierte an namhaften Orten wie im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus und ist auf Einladung der Jeunesse Wien seit 2005/06 regelmäßig zu Gast bei den Thyll-Konzerten. 2005 und 2008 führten sie Konzertreisen nach Taiwan. Zu einem Höhepunkt kann man ihren Auftritt im Großen Saal des Stadtcasino Basel zählen, wo sie als Solistin mit dem Sinfonieorchester Basel unter Daniel Klajner das Cellokonzert von Witold Lutoslawski spielte. Meisterkurse führten zu inspirierenden Begegnungen mit Steven Isserlis und Miklos Perenyi (IMS Prussia Cove), Ralph Kirshbaum, Wolfgang Boettcher, Wen-Sinn Yang und anderen. Sie ist Gewinnerin des Bundeswettbewerbs Prima La Musica und des Wettbewerbs „Musica Juventutis" des Wiener Konzerthauses (2005) sowie Preisträgerin beim „Gradus ad Parnassum" (2005). Christine Hu war unter anderem Stipendiatin der Thyll-Dürr Stiftung und der Karajan-Stiftung und wurde von der Stiftung Yehudi Menuhin „Live Music Now" gefördert. Seit 2009 spielt sie als Zuzügerin Projekte im Kammerorchester Basel. Durch zwei Kulturen gleichermaßen beeinflusst und zweisprachig aufgewachsen- ihre Eltern stammen aus Taiwan- empfindet sie die Suche nach Balance und Vermittlung als einen wesentlichen Bestandteil in ihrem künstlerischen Leben.
Cécile Grüebler
Do, 19.30h
Cécile Grüebler (*1987) erhielt mit vier Jahren ihren ersten Cellounterricht bei Seraina Puttkammer. Bereits im Alter von 11 Jahren gewann sie beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb einen ersten Preis. Durch zahlreiche solistische Auftritte mit Orchester, Meisterkurse im In- und Ausland, langjährige Mitwirkung in diversen Orchestern und als gefragte Kammermusikpartnerin verfügt sie über eine umfangreiche Konzerterfahrung. Neben mehreren Tourneen durch Peru erfolgten ebenso Konzerte auf dem Luxuskreuzfahrtschiff "MS Europa". 2008 absolvierte sie an der Zürcher Hochschule der Künste den Bachelor of Arts bei Susanne Basler und schloss im Sommer 2010 den Master of Performance bei Thomas Grossenbacher (mit Variantfach Jazzcello bei Daniel Pezzotti) mit Auszeichnung und Bestnoten in sämtlichen Fächern ab.
Thomas Grossenbacher
Do, 19.30h
Thomas Grossenbacher ist Erster Solocellist im Tonhalle Orchester Zürich und übt eine rege Konzerttätigkeit aus. Als Kammermusiker und Solist musiziert er in Europa, USA und Japan. Seine CD-Einspielungen, insbesondere "Don Quixote" (Arte Nova) von Richard Strauss mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter der Leitung von David Zinman fanden grosse internationale Beachtung. Als Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste ist Thomas Grossenbacher ebenfalls sehr erfolgreich. Einige seiner Studenten sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und besetzen heute exponierte Positionen in renommierten Sinfonieorchestern. Thomas Grossenbachers Lehrer waren Tatjana Valleise, Mischa Frey, Claude Starck und David Geringas.
Monika Grimm
Fr, 19.30h
Monika Grimm, aufgewachsen im Hirzel, erhielt mit 5 Jahren ihre erste musikalische Ausbildung auf der Blockflöte an der Musikschule Horgen bei Susanne Sägesser. Vier Jahre später begann sie mit dem Violinunterricht. 2005 wurde sie in das Kunst und Sport Gymnasium Rämibühl aufgenommen mit Unterricht am Konsi Zürich bei Barbara Bolliger. Seit August 2008 studiert Monika an der Zürcher Hochschule der Künste bei Ulrich Gröner, nach ihrer Matur im letzten Sommer auch Bratsche im Nebenfach bei Michel Rouilly. Nun wird sie ihren Schwerpunkt ganz auf dieses Instrument setzen. In den vergangenen Jahren erhielt sie mehrmals am Finale des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs 1. Preise in den Kategorien Solo und Kammermusik.
Ellen Fallowfield
Fr, 22.00h
Ellen Fallowfield studierte an der Hochschule für Musik Basel und der Universität Birmingham UK Violoncello, unter besonderer Berücksichtigung zeitgenössischer Spieltechniken. Dieses Studium schloss sie mit einem Specialized Master und einem PhD ab. Zur gleichen Zeit führte sie ihr Cellostudium bei Andreas Lindenbaum(Klangforum Wien) weiter und wird dieses Jahr den Master Performance Practice in Contemporary Music mit dem Klangforum Wien abschliessen. Ab Oktober 2011 wird sie bei Martina Schucan an der Zürcher Hochschule der Künste studieren. Als Interpretin vornehmlich zeitgenössischer Musik (darunter zahlreiche Uraufführungen) hat sie Meisterkurse bei führenden Musikern wie Rohan de Saram, Walter Grimmer, Lukas Fels und bei Ensembles wie dem Klangforum Wien, dem Ensemble Recherche und dem Ensemble Modern besucht. Gespielt hat sie mit Ensembles wie der MusikFabrik, dem Ensemble Phoenix und dem Ensemble Laboratorium. Beim Studium neuer Werke arbeitet sie oft zusammen mit Komponisten wie z.B. Helmut Lachenmann, Beat Furrer, Erik Oña, Caspar Johannes Walter, Carola Bauckholt oder auch mit Studenten- komponisten. All diese Begegnungen waren zugleich lehrreich und persönlich bereichernd.
Markus Graf
Fr, 22.00h
Markus Graf wurde am 1986 in Appenzell geboren und erhielt dort den ersten Trompetenunterricht bei Adrian Eugster.
Nach einer Berufsausbildung absolvierte er sein Bachelor-Studium bei Claude Rippas an der Zürcher Hochschule der Künste. Seit 2009 studiert er ebenfalls in Zürich bei Frits Damrow und hat 2011 den Master in Performance abgeschlossen. Im Herbst 2011 beginnt er seine Ausbildung im Master Musikpädagogik.
Markus Graf ist Zuzüger am Opernhaus Zürich und beim Sinfonischen Orchester Zürich und wirkte bei Produktionen des Tonhalle-Orchesters Zürich und des Winterthurer Musikkollegiums mit. Daneben reizt ihn aber auch die Kammermusik, was er im Brassquintett Gobariki–5PS oder auslebt.
Michael Gohl
Mi, 19.30h
Dirigent und Musikpädagoge aus Zürich. Michael Gohl ist regelmässig Gastdirigent an internationalen Chorfestivals (u.a. Europa Cantat, Zimriya Jerusalem, World Symposium of Choral Music 2011), Gastdozent an internationalen Workshops für Chorleiter und Chöre sowie Juror an Chorwettbeweben. Er lehrt an der Zürcher Hochschule der Künste und am Zentrum für Musik Sotutti in Solothurn. Seit vielen Jahren engagiert er sich auf vielfältige Weise für die Jugendförderung und die Musikvermittlung, so in Offenen Singen, in kommentierten Orchesterkonzerten und in Festivalprojekten (z.B. Schweizer Kinder- und Jugendchorfestival SKJF). Er leitet die Musikschule Zollikon, ist Leiter des Jugendchors Zürich und Mitherausgeber von Liederbüchern und Musiklehrmitteln.
Chiara Enderle
Do, 19.30h
Chiara Enderle, 1992 geboren, studiert seit 2007 bei Thomas Grossenbacher und Christian Proske. Sie hat schon mehrfach Preise an diversen Wettbewerben gewonnen, u.a. vier erste Preise am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb.
Solistisch sowie auch kammermusikalisch ist sie in Europa, Japan und den USA aufgetreten, so zum Beispiel als Solistin mit dem Sinfonischen Orchester Arbon, dem Karlsbad Symphonischen Orchester in Tschechien, der Kammerphilharmonie Graubünden, dem Kammerorchester Elfenau, dem Jugendsinfonieorchester Zürich und dem Jugendorchester „il mosaico". Chiara Enderle hat an mehreren Meisterkursen teilgenommen, u.a. am International Musicians Seminar Prussia Cove bei Steven Isserlis sowie in Kronberg bei Jens Peter Maintz.
Madlaina Degen
Fr, 19.30h
Madlaina Degen, geboren und aufgewachsen in Zürich, besuchte die Schweizerische Ballettberufsschule, bevor sie 2005 das Musikstudium bei Christoph Schiller an der Hochschule für Musik in Basel begann. Seit 2007 ist sie Studentin von Michel Rouilly an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie im Sommer 2010 den Master Performance erlangte und zurzeit ihr Studium im Masterstudiengang Pädagogik fortsetzt. Madlaina Degen war mehrere Jahre Bratschistin des Belenus Quartetts das von Mitgliedern des Amati-, Carmina- und des Orpheus Quartetts unterrichtet wurde. Sie konzertierte mit verschiedenen Ensembles unter anderem dem Carmina Quartett, spielte im Rahmen der Surprise-Konzertreihe der Tonhalle Zürich und trat als Solistin mit Orchester auf. Weiter nahm sie an einem Meisterkurs von Lawrence Power teil. Während der Saison 2011/12 wird Madlaina Degen ein Praktikum im Sinfonieorchester Basel absolvieren.
SaltoCello
Do, 19.30h
SaltoCello nennt sich das Violoncello-Ensemble, welches Thomas Grossenbacher gemeinsam mit seinem Assistenten Christian Proske und den CellistInnen seiner Klasse an der Zürcher Hochschule der Künste mit dem Ziel gegründet hat, Kammermusik auf hohem Niveau zu präsentieren. Da dem Originalrepertoire für diese Besetzung enge Grenzen gesetzt sind, wagen sich die Cellisten ohne Berührungsängste auch an Bearbeitungen berühmter oder weniger bekannter Orchester-und Kammermusikwerke für ihre Formation.
Korbinian Bubenzer
Do, 19.30h
Korbinian Bubenzer wurde 1993 in Ulm geboren. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er mit 6 Jahren. Zu seinen bisherigen Lehrern zählten ua. Hanno Simons (Cellist, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks) und Maximilian Hornung. Korbinian Bubenzer war Mitglied im Bayerischen Landesjugendorchester sowie im deutschen Bundesjugendorchester und hatte so bereits die Möglichkeit, mit international bekannten Dirigenten wie Mario Venzago, Christian Vásquez, Mariss Jansons, Sebastian Teewinkel, etc. zu arbeiten. 2010 erhielt er beim deutschen Wettbewerb „Jugend musiziert" einen 1. Bundespreis in der Solowertung. Seit September 2010 studiert Korbinian Bubenzer bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste.
Daniel Bron
Do, 19.30h
Daniel Bron wurde 1981 in Novosibirsk geboren und erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von zehn Jahren. Er studierte bei Eckart Runge, Prof.Franz Helmerson und Prof.Natalia Schachovskaja bevor er 2009 an der Hochschule der Künste in Zürich bei Thomas Grossenbacher sein Konzertdiplom abschloss. Während seiner Ausbildung wurde Daniel Bron mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbs "Jugend Musiziert". In den letzten Jahren trat er als Solist mit Orchester sowie mit Solo- und Kammerprogrammen mit seinem Vater Zakhar Bron in Konzerten in Spanien, Frankreich, Schweiz, Portugal, Japan, Polen und Deutschland auf. Die Presse würdigte seine Musikalität und das hohe Niveau seines Spiel.
Romaine Bolinger
Fr, 19.30h
Geboren 1989 in Zürich. Im Alter von vier Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht bei Marlis Moser in Birmensdorf. 2002 wechselte sie als Privatschülerin zu Eiko Furusawa, damals Konzertmeisterin des Zürcher Tonhalle-Orchesters. Von 2004 bis 2009 besuchte sie das Kunst- und Sportgymnasium Rämibühl in Zürich. Seit September 2008 studiert sie an der Zürcher Hochschule der Künste bei Professor Zakhar Bron. Im Sommer 2009 hat sie die Maturität erlangt und im darauffolgenden Sommer ihr Bachelor-Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. Sie ist Mitglied des Schweizer Jugend Sinfonie Orchesters und des Zürich Festival Orchestra. Sie wirkte auch in diversen anderen Orchestern mit, in deren Konzerten sie auch als Konzertmeisterin und Solistin auftrat. Im Sommer 2009 trat sie als Solistin mit dem internationalen Orchester „Die Preisträger" in der Tonhalle Zürich auf. Mit dem „Gagliano Trio", welches 2009 gegründet worden ist, konzertiert sie in der Schweiz, Deutschland, Italien und Österreich. Sie besuchte Meisterkurse bei Professor Zakhar Bron und Kurt Sassmannshaus und gewann an nationalen und regionalen Wettbewerben in der Schweiz diverse Preise. Im Mai 2010 ist sie als Praktikantin in das Tonhalle-Orchester Zürich aufgenommen worden.
Yulianna Avdeeva
Mo, 19.30h
Yulianna Avdeeva. Remember the name.
[…] Mit dem sensationellen Gewinn des Ersten Preises des 16. Internationalen Fryderyk Chopin Wettbewerbs 2010 in Warschau betritt Yulianna Avdeeva ein viel beobachtetes, internationales Parkett. Ihre anschließenden Debüts mit dem New York Philharmonic Orchestra unter Music Director Alan Gilbert in Warschau und New York sowie mit dem NHK Symphony Orchestra unter Charles Dutoit in Tokio erhielten ebenso große Aufmerksamkeit wie ihr Rezital-Debüt in der Queen-Elizabeth-Hall, im Rahmen der Klavierreihe des Londoner Southbank Centres – alles Konzerte, die vom Ersten Preisträger dieses weltberühmten Wettbewerbs gespielt werden.
Bereits vor ihrem Warschauer Erfolg - die hochkarätige Jury verlieh ihr nicht nur den Ersten Preis, sondern auch den von Krystian Zimerman gestifteten Sonderpreis für die beste Sonaten-Interpretation - war Yulianna Avdeeva Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter 2003 der Bremer Klavierwettbewerb sowie der Concours de Genève 2006. Ihren ersten Sieg konnte sie bereits in jungen Jahren verzeichnen: Als Zwölfjährige wurde sie in Prag mit dem Ersten Preis am International Carl Czerny Young Pianists Competition ausgezeichnet. Weitere erste Preise folgten 2002 beim Wettbewerb Arthur Rubinstein in Memoriam und beim A. M. A. Calabria International Piano Competition.
Die junge Pianistin wurde 1985 in Moskau geboren und ihre musikalische Begabung wurde sehr bald intensiv gefördert. Bereits mit fünf Jahren begann Yulianna Avdeeva ihr Klavierstudium an der nach Gnessin benannten Hochbegabten-Musikschule in Moskau bei ihrer ersten Lehrerin Elena Ivanova. 2003 wechselte sie an die Zürcher Hochschule der Künste, um bei Konstantin Scherbakov zu studieren, für den sie dort von 2006 bis 2009 auch als Assistentin tätig war. Dennoch blieb sie ihrer Heimatstadt treu, wo sie parallel an der Russischen Musikakademie mit Vladimir Tropp arbeitete. 2008 schloss sie beide Studien in Zürich und Moskau mit Bestnoten ab und wurde im gleichen Jahr in die renommierte International Piano Academy Lake Como aufgenommen, wo sie wertvolle musikalische Impulse von namhaften Pianisten wie Dmitri Bashkirov, Boris Berman, William Grant Naboré oder Fou Ts’ong erhalten hat.
Yulianna Avdeevas Repertoire reicht von Bach bis Beethoven, von Schubert über Chopin bis ins 20. Jahrhundert. Neben ihrer solistischen Arbeit ist sie begeisterte Kammermusikerin. Ihre besondere Neugier gilt der Auseinandersetzung mit historischen Instrumenten, eine Arbeit, die sie weiter intensivieren möchte. So gastiert sie im August 2011 wieder in Warschau, wo sie – neben einem Rezital auf modernem Instrument mit Werken von Chopin und Liszt - beim Festival Chopin and his Europe beide Klavierkonzerte von Chopin mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment spielen wird.
Seit ihrer frühen Jugend konzertiert Yulianna Avdeeva weltweit: Sie gastierte im Londoner Barbican Centre, dem großen Saal des Moskauer Tschaikowski-Konservatoriums, der Salle Cortot in Paris, im Wiener Bösendorfer-Saal, der Warschauer Philharmonie, der Glocke Bremen, der Tonhalle Zürich sowie beim Festival de Menton, dem Festival Chopin and his Europe (Warschau), dem Arthur Rubinstein Festival (Lodz) oder dem Musical Olympus in St. Petersburg.
Zukünftige Konzerte führen sie in Rezitals ans Mariinsky Theater St. Petersburg, zum Prague Spring Festival, MDR Musiksommer auf die Wartburg, nach Frankreich zu den Festivals von Nohant, Montpellier und La Roque d’Anthéron, zur Tonhalle Zürich, zu den Schwetzinger Festspielen, in die Essener Philharmonie und nach Spanien (Barcelona, Girona, Bilbao) sowie in Orchesterkonzerten zum Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, zum Hessischen Staatsorchester, zur Tschechische Philharmonie nach Prag unter Herbert Blomstedt und zum Finnish Radio Symphony Orchestra nach Helsinki.
She mustered surging strength for the outer movements, but never allowed passion to distort clarity, never let the familiar sound routine, never confused sentiment with vulgarity. She let the music breathe, balancing the contradictory forces of flexibility and restraint. She made the florid flights seem organic, expressive devices rather than mere decorations, and in the moonstruck reverie of the Larghetto, shaded the line exquisitely, enriching the sighs and whispers with subtle dynamic contrasts and gentle rubato. Financial Times – 6. Januar 2011 – Martin Bernheimer
Gabriele Ardizzone
Fr, 19.30h
1987 in Mailand geboren, im Alter von sieben Jahren begann er sein Musikstudium bei Prof. Marco Bernadin am Conservatorio G. Verdi in Mailand, wo er 2006 seine Diplomprüfung mit Auszeichnung ablegte. Danach studierte er in der Klasse von Prof. Thomas Demenga an der Hochschule für Musik der Stadt Basel, wo er 2009 sein Konzertdiplom erlegte.
Seit 2009 besuche er ein Master of Arts in Specialized Music Performance an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Thomas Grossenbacher.
Grosse Anerkennungen und Auszeichnungen erhielt er bei verschiedenen Musikwettbewerben und Musikveranstaltungen sowohl als Solist (1. Preis des 24. Wettbewerbs für Violoncellisten "Mario Benvenuti" der Stadt Vittorio Veneto, Stipendium des Instrumentalmusik-Wettbewerb des Migros Kulturprozent), als auch in der Besetzung Kammermusik (Stipendien "Beltrami" und "Paolo Borciani" vom Conservatorio G. Verdi Mailand) in der Besetzung Klaviertrio und Streichquartett.
Seit 2004 ist er Mitglied des Jugendorchesters der Europäischen Union (EUYO) wo er seit 2008 Stimmführer Violoncello ist. Er ist Zuzüger am Orchestra della Svizzera Italiana, am Tonhalle-Orchester Zürich, am Opernhaus Zürich und am Orchestra del Teatro alla Scala di Milano. Als Gewinner des "Premio F. Geminiani" von Verona, spielt er ein Violoncello "Francesco Guadagnini" von 1888.
|
|