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Exorbitante Kabinett

Im Jahr 2001 hatte Kaspar Ewald dank einer Auszeichnung und des damit verbundenen Preisgeldes sowie eines Auftrags des Europäischen Musikmonats die Möglichkeit, ein Ensemble zur Umsetzung seiner musikalischen Ideen zu gründen. Ewald brachte Musiker aus der Schweiz und Deutschland zusammen, deren verschiedene musikalische Hintergründe und Bildungswege sowie die Offenheit für verschiedenste Stile kennzeichnend ist für die heutige Musik des Exorbitanten Kabinetts. Neben dem hohen instrumentaltechnischen Niveau, das im Exorbitanten Kabinett unerlässlich ist, verbindet die Musiker auch ein Flair für in der modernen Klassik lange Zeit verpönte Elemente wie Groove, Tonalität und üppige Klanglichkeit. Nicht zuletzt eine gute Portion Humor und der gegenseitige Respekt aller Mitglieder hat es ermöglicht, dass das Ensemble ohne grosse Veränderungen in der Besetzung nun seit über zehn Jahren kontinuierlich arbeiten konnte. Die 2003, 2006 und 2009 erschienen CDs «Räuber», «Reptil» und «Ritter» gehören zu den meistverkauften Tonträgern des Labels Altrisuoni und haben auch in der internationalen Presse positive Echos gefunden. Konzert-Highlights der letzten Jahre waren: Festival Alpentöne 2011: Uraufführung des Stückes «Paradise Lost» (dieses Stück behandelt die gleichnamigen Texte des englischen Dichters John Milton und Theorien über den Gartenbau). Russland-Tour 2011: Im November 2011 bestritt das Exorbitante Kabinett sieben Konzerte in Russland. Konzertreihe in der Gare du Nord 2011–12: Zum zehnjährigen Jubiläum des Kabinetts wurden während mehrerer Monate an acht Konzertabenden sechs verschiedene Programme zur Aufführung gebracht

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