Vokalensemble Zürich

Das mit professionellen Stimmen besetzte Vokalensemble Zürich – 1989 von Peter Siegwart gegründet und seither geleitet – hat sich durch ausgesuchte Programme in einem weiten Repertoire von mittelalterlicher bis zeitgenössischer Musik und durch die hohe Qualität seiner Darbietungen einen hervorragenden Namen geschaffen. Das Vokalensemble Zürich präsentiert regelmässig Konzerte in der Schweiz, darüber hinaus ist es auch Gast im Ausland bzw. an Festivals, so bereits 1991 am Festival Tibor Varga und 1992 an der Schubertiade London Blackheath. Es folgten Einladungen u.a. vom Sinfonieorchester Luzern (2001, Berio: «Sinfonia»), vom Opernhaus/Schauspielhaus Zürich (2003, Furrer/Marthaler: «Invocation») und vom Kammerorchester Basel (2003, Werke von Kancheli). Das Vokalensemble Zürich hat 2002 das L’Orfeo Barockorchester erstmals zur Zusammenarbeit in die Schweiz geholt. Seit 1990 ist das Vokalensemble Zürich ständiges Ensemble der Königsfelder Festspiele. Das Vokalensemble Zürich, basierend auf einem grösseren Pool von Sängerinnen und Sängern, präsentiert sich im Konzert in ausgewählt kleiner Besetzung bis zu zwölf Stimmen. Es setzt sich für ausgewählte Programme ein mit bevorzugtem Platz für selten aufgeführte und neue Musik. So haben eine Reihe von Komponisten für das Vokalensemble Zürich komponiert (Dieter Ammann, Martin Derungs, Daniel Glaus, Reto Hofstetter, Burkard Kinzler, Hans-Jürg Meier, Thomas Müller, Andreas Nick, Philipp Racine, Peter Siegwart, Alfred Zimmerlin u.a.). Das Vokalensemble Zürich ist mit dem «Werkjahr für musikalische Interpretation 2007» der Stadt Zürich ausgezeichnet worden.

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