Unser Programm für 2020

  • 14. September

    Die Mozart Violinkonzerte I

    2020, das besondere Jahr! Dem soll die HiH-Eröffnung entsprechen: während in früheren Konzertwochen ein junges Orchester arrivierte Solisten begleitete, stellt unser Corona-Projekt diese „Normalität“ auf den Kopf, indem ein professionelles Stringendo jungen und jüngsten GeigerInnen musikalisch zudient; das upside down der Etikette hätte Mozart wohl gefallen.- In der Reihenfolge ihrer Entstehung beginnt der Abend mit den drei Konzerten KV 207, KV 211 und KV 216.

  • 14. September

    Die Mozart Violinkonzerte II

    Die ausserordentliche Festival-Ouverture mit den fünf „jungen“ Violinkonzerten Mozarts – alle vollendete er vor seinem 20. Geburtstag - findet in ihrem zweiten Teil Fortsetzung mit den beiden „grossen“ in D- und A-Dur KV 218 und 219 aus dem Jahr 1775. Vier Jahre liess er daraufhin die Gattung ruhen, ehe ein letzter Salzburger Geniestreich zwei Streicher wie aus einer Seele sprechen liess: die Sinfonia Concertante für Violine und Viola,- Musik aus einer anderen Welt.

  • 15. September

    Russische Romantik im Herbst

    Eine Reise in eine grosse romantische Epoche, mit Werken von Tschaikovskij, Rachmaninow, von Borodins Oper „Fürst Igor“ bis hin zu Strawinskis Ballettmusik „Pulcinella“. Hans Hoernis neue Arrangements ziehen einmal mehr alle Register des „grossen Instruments“ Schweizer Oktett. Freunde des Ensembles – das 2020 sein 30-jähriges Jubiläum feiert – schwärmen vom dynamischen Facettenreichtum dieser spannenden Besetzung: acht Solisten und zugleich ein enorm starkes Tutti.

  • 16. September

    El alma del Tango Argentino

    Das Tango-Fieber ist in europäischen Salons und Tanzpalästen kein neuartiges Virus. Schon in den Goldenen 20ern verbreitete sich der - in den Hafenkneipen der Metropole Buenos Aires aus kreolischen, europäischen und afrikanischen Einflüssen entstandene - Tango Argentino in unseren Grossstädten. Symptome: seine melodische Melancholie, unterschwellige Hitze, der variierende Puls (Rhythmus), Fernweh und unvergängliche Pasión. (Achtung: hohes Ansteckungsrisiko!)

  • 17. September

    New Family Affairs im Herbst

    Eine HiH-Erfolgsserie etabliert sich. Auf Thomas und Patrick Demenga (HiH’19) folgen Erik, Mark und Ken Schumann, die - mit der Bratschistin Liisa Randalu - das phänomenale Schumann Quartett bilden. Sister acts bedetuet hier „blindes“ intuitives Verständnis, „traumwandlerische“ Sicherheit im Zusammenspiel. Diesem Konzertereignis von höchstem Rang darf neben anderen KünstlerInnen und Komponisten der Jubilar Ludwig van Beethoven natürlich nicht fernbleiben.

  • 18. September

    Schlagwerk: Sietzen & Colores

    Ein (noch junges) „Jahrhunderttalent“ trifft auf seine (noch) jüngeren Kollegen: Der Marimbaphon-Spieler Christoph Sietzen gab bereits mit 12 Jahren sein Debüt bei den Salzburger Festspielen, ist u.a. Preisträger des ARD-Wettbewerbs sowie Rising Star der European Concert Hall Organisation. Jung, energiegeladen und facettenreich präsentiert sich das Colores Trio, das mit einer Mischung aus klassischer und zeitgenössischer Schlagzeug-Literatur sein Publikum begeistert.

  • 19. September

    Mario Venzago im Herbst

    2013 schrieb Maestro Venzago in seinem Grusswort an HiH, er wünsche Glück dabei, dass „das Mysterium Orchester gelingen möge, sich das Unerklärbare einstellt, wenn sich fremde Musiker plötzlich verstehen und zum gleichen Atmen  zusammenfinden, dass alle - Zuhörer und Ausübende - als Andere gehen, als die sie gekommen sind.“ Am heutigen Abend leitet er in der Schluss-Gala 2020 als Dirigent höchstpersönlich dieses Begegnungs-Erlebnis des jungen Kollektivs.

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