Casal-Quartett

Felix Froschhammer, Violine, Rachel Späth, Violine, Markus Fleck, Viola, Andreas Fleck, Violoncello

«Es gibt musikalische Begegnungen, die man so schnell nicht vergisst» schreibt Philharmonie Luxembourg. Seit seiner Gründung 1996 entwickelte sich das Zürcher casalQuartett in über 1800 Konzerten in aller Welt zu einem der international renommiertesten Quartette der Schweiz. Seine stilistische Vielfalt und vitale Bühnenpräsenz sind aussergewöhnlich. Ausgebildet beim Carmina-Quartett in Zürich, dem Alban-Berg-Quartett in Köln und bei Walter Levin in Basel erhielt das Quartett wichtige künstlerische Impulse durch die Zusammenarbeit mit Martha Argerich, Clemens Hagen, Patricia Kopatchinskaya, Sol Gabetta, Emma Kirkby, Benjamin Schmid, Maurice Steger, Christoph Prégardien, Fazil Say, Khatia Buniatishvili, Nuria Rial, Regula Mühlemann, Katja Riemann und vielen anderen. Neben der Pflege des Kernrepertoires sind dem casalQartett die emotionale Nähe zum Publikum, die Einbindung künstlerischer Partner aus verschiedenen Bereichen und die konzeptionelle Ausgestaltung der Programme am wichtigsten. Mitglieder des Ensembles setzen auch in eigenen Festivals und Konzertreihen in der Schweiz und Deutschland diese Vision von innovativem, lebendigem und emotionalem Konzertieren um. Das Streichquartett ist eine der wandlungsfähigsten Gattungen, dem sowohl stilistische Ausflüge in die Musik des 17. Jahrhunderts, die Welt des Tango Nuevo, des Jazz und neuester Kompositionen ebenso gelingen wie die Erweiterung der klanglichen und inhaltlichen Dimension durch Gast-Musiker, Schauspieler und durch Tanz und Literatur. Von Stockhausens performativem Streichquartett mit vier Helikoptern über Musikprojekte mit jungen Hörern, aber auch durch die häufige Moderation von traditionellen Konzerten entstehen Wesensmerkmale des casalQuartetts, das das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation zur Triebfeder seines Wirkens macht. Auszeichnungen: Echo Klassik 2010, 2015; Pizzicato Award 2006, 2009, 2011, 2016; Diapason Découverte 2014; Diapason d’Or 2014.

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