Santé String Quartet

Die Mitglieder des Santé String Quartet sind ihrer klassischen Ausbildung verpflichtet und gehen trotzdem neue Wege. Ihr Auftreten strahlt viel persönliches wie musikalisches Selbstbewusstsein aus und prägt das kreative Schaffen, welches vom Gedanken getragen wird, den Konzertbesuch neu zu definieren. Das Repertoire reicht vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Monteverdis Madrigale aus der Renaissance werden neben Schuberts „Rosamunde“-Quartett und armenischen Volksliedern von Vardapet Komitas gespielt. Alles, was das Santé String Quartet in vier Streicherstimmen umsetzt, lässt einen die Ohren spitzen. Wo das Quartett auftritt, verwandelt sich der Raum in einen Konzertsaal. Neben der Konzerttätigkeit widmet sich das Ensemble Projekten der Musikvermittlung für Kinder. Ihnen wird die Musik in einem spielerischen und kreativen Prozess nähergebracht. Mit der Musik als Inspiration und Kindern als Zuhörer, die sich am künstlerischen Prozess sehr gerne aktiv beteiligen, lässt sich die Form des Konzertes für jedes Zielpublikum neu erfinden. Denn plötzlich sind die jungen Zuhörer nicht nur Publikum, sondern auch Mitgestalter, wie zum Beispiel in «Viva Vivaldi», «Groovy Grieg» oder «Santemini». Das Santé String Quartet ist im Winterthurer Musikleben schon seit 2008 ein Begriff. In der jetzigen Besetzung spielt das Quartett seit 2015. Die Mitglieder stammen aus Polen und Holland. Die Künstler sind in verschiedenen Orchestern und Ensembles als ausführende Musiker sowie in Musikschulen als Lehrkräfte tätig.

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