Mischa Maisky, Cello

Mischa Maisky ist der einzige Cellist der Welt zu sein, der sowohl bei Mstislav Rostropovich als auch bei Gregor Piatigorsky studiert hat. Rostropovich hat Mischa Maisky als „… eines der herausragendsten Talente der jüngeren Generation von Cellisten“ bezeichnet. „Sein Spiel verbindet Poesie und exquisite Feinheit mit großem Temperament und brillanter Technik.“ Geboren in Lettland, ausgebildet in Russland, nach seiner Rückkehr nach Israel, wurde Mischa Maisky in London, Paris, Berlin, Wien, New York und Tokio sowie in den anderen großen Musikzentren begeistert aufgenommen. Er versteht sich als Weltbürger: „Ich spiele ein italienisches Cello, mit französischen und deutschen Bögen, österreichischen und deutschen Saiten, meine 6 Kinder wurden in 4 verschiedenen Ländern geboren, meine zweite Frau ist halb Sri Lanka – halb Italienerin, ich fahre japanische und amerikanische („Tesla“) Autos, trage eine Schweizer Uhr und fühle mich überall dort zu Hause, wo Menschen grosse klassische Musik schätzen und genießen! Als exklusiver Künstler der Deutschen Grammophon hat er seit mehr als 30 Jahren weit über 35 Aufnahmen mit Orchestern wie den Wiener, Israelischen und Berliner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Orpheus und dem Chamber Orchestra of Europe gemacht. Seine neueste Aufnahme „Adagietto“, die im August 2018 veröffentlicht wurde, ist ein sehr persönliches Album, das mit seiner Pianistentochter Lily aufgenommen wurde und Bonus-Liveaufnahmen mit Martha Argerich, Janine Jansen, Julian Rachlin und seinem Geigersohn Sascha Maisky enthält. Enthalten ist eine mehrspurige Bearbeitung von Mahlers Adagietto aus seiner 5. Symphonie mit Mischa in allen Teilen (ausser der Harfe), von der der Cellist seit vielen Jahren träumt. Maiskys Aufnahmen wurden weltweit von der Kritik gefeiert und erhielten fünfmal den renommierten Record Academy Prize in Tokio, dreimal den Echo Deutscher Schallplattenpreis, den Grand Prix du Disque in Paris und Diapason d’Or of the Year sowie die begehrten Grammy-Nominierungen. Einer der Höhepunkte seiner Karriere war das Jahr 2000 – es war vor allem einer weltweiten Bach-Tournee gewidmet, die über 100 Konzerte umfasste! Um seine tiefe Bewunderung für diesen grossen Komponisten auszudrücken, hat Mischa Maisky Bachs Solo-Suiten dreimal aufgenommen und für September 2018 ist eine neue Videoaufnahme mit Unitel/NHK geplant. Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich sein Trio-Auftritt in der Carnegie Hall mit Itzhak Perlman und Evgeny Kissin im Dezember 2015. Als Weltklasse-Musiker und regelmäßiger Gast bei den meisten großen internationalen Festivals arbeitete er mit Dirigenten wie Leonard Bernstein, Carlo Maria Giulini, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Giuseppe Sinopoli, Vladimir Ashkenazy, Daniel Barenboim, James Levine, Charles Dutoit, Yuri Temirkanov zusammen, Mariss Jansons, Valery Gergiev und Gustavo Dudamel. Seine Partnerschaften umfassten Künstler wie Martha Argerich, Radu Lupu, Nelson Freire, Evgeny Kissin, Itzhak Perlman, Lang Lang, Peter Serkin, Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Vadim Repin, Maxim Vengerov, Joshua Bell, Julian Rachlin und Janine Jansen um nur einige zu nennen. Bitte besuchen Sie www.MischaMaisky.com FACEBOOK: Offiziell: Mischa Maisky

Ungarischer Herbst

Alfredo Piatti (1822-1901) war Zeitgenosse von Brahms und Cellovirtuose. Er bearbeitete alle 21 ungarischen Tänze von Johannes Brahms für Solocello und Klavier. Sasha Neustroev, Solocellist des Tonhalle-Orchesters Zürich, faszinierten diese Bravourstücke von Piatti, doch ihm schwebte eine Besetzung vor, die einem ungarischen Volksmusikensemble wieder näherkommt. Statt Cello und Klavier lautet die Besetzung nun: Cello, Geige, Klarinette, Kontrabass und Cimbalom. Das Neue und Spannende an der Bearbeitung von Florian Walser ist der Versuch, die drei Aspekte von Brahms’s Ungarischen Tänzen in Piattis Bearbeitung – ungarische Ursprünglichkeit, romantische Kunstmusik und extreme Virtuosität – anders zu bewerten, damit diese allen so bekannte Musik neu gehört wird. Neben den Tonhalle-Kollegen Florian Walser (Klarinette) und Kamil Losiewicz (Kontrabass) ergänzen Yi-Chen Lin, freischaffende Geigerin und Dirigentin so wie die in Zürich wohnhafte Cimbalistin Olga Mishula aus Weissrussland das Quintett. Sasha Neustroev, Violoncello Yi-Chen Lin, Violine Florian Walser, Klarinette Kamil Losiewicz, Kontrabass Olga Mishula, Cimbalom 2

Patrick Demenga, Cello

Der 1962 geborene Musiker studierte am Konservatorium Bern, bei Boris Pergamenschikow in Köln und bei Harvey Shapiro in New York. Mehrere Preise dokumentieren den Beginn seiner Karriere und heute zählt er international zu den renommiertesten Cellisten. Als Solist und Kammermusiker tritt er regelmässig an den grossen Festivals und in bekannten Musikzentren auf und arbeitet mit namhaften Musikerpersönlichkeiten und Orchestern zusammen. Patrick Demenga leitet eine Konzertausbildungsklasse am Conservatoire de Lausanne und unterrichtet an verschiedenen internationalen Meisterkursen. Ausserdem ist er künstlerischer Leiter der Vier Jahreszeiten-Konzerte in Blumenstein, des Cellofestivals VIVA CELLO und der Musikfestwoche Meiringen. Als Musiker bewegt sich Patrick Demenga gerne im Spannungsfeld grosser Komponisten – grosser Werke und Zeitgenössischer Musik. Gerade in dieser Verbindung sieht er den Reiz der musikalischen Auseinandersetzung und findet zu seiner aussergewöhnlichen Ausdruckskraft.

Trio ToToToth, Violine, Cello, Klavier

Die Geschwister Toth sind in der Schweizer Musiklandschaft eine einmalige Erscheinung. In zahlreichen Konzerten in der Schweiz und im Ausland begeistern sie ihr Publikum. Sie sind vielfach prämierte Preisträger: Zahlreiche 1. Preise mit Auszeichnung und Sonderpreise an nationalen Wettbewerben in der Schweiz und Deutschland. 2018 ist Anatol als erster Schweizer überhaupt Semifinalist des renommierten Internat. Menuhin Competition. Manoush gewinnt 2016 am Steinway Wettbewerb den absoluten 1. Preis. 2017 erhält Anouk (Cello) u.a. den 1. Preis beim Internat. Rising Star Grand Prix Competition in Berlin, Auftritt am Preisträgerkonzert in der Berliner Philharmonie. 2017 erfolgt die Einladung an die Barock Academy Gstaad, 2019 zur Gstaad Menuhin Festival Academy. 2019 erspielen sie sich u.a. in Deutschland am JuMu Finalstufe dreimal 1. Preise, wie auch auf dem Landeswettbewerb den Sonderpreis für das beste Ensemble durch alle Kategorien. Sie wurden zudem an das International Chamber Music Festival in Mantua mit zwei Konzertauftritten eingeladen.

The Hebbe sisters, Gesang

Die drei Schwestern der The Hebbe sisters –  Emelie (1991), Josefine (1995) und Maria (1997) singen bereits seit ihre frühen Kindheit und haben bei verschiedenen Veranstaltungen in weiten Teilen Schwedens gespielt. Unter anderem haben sie das Halbfinale von Sweden´s got Talent 2009 erreicht. Dieses Trio ist bekannt für seine Freude am Singen, Präsenz, Genauigkeit, Intonation und Energie. Schon in jungen Jahren betraten sie aus eigener Initiative die Bühne und nahmen an den Konzerten ihrer Eltern teil. Die Musiker Ulrika Hebbe (Klavier) und Lars-Inge Bjärlestam (Cello), genannt Duo Sentire. Im Laufe der Jahre gab es immer mehr Auftritte, die Musik hat sich weiterentwickelt und die Arrangements sind komplizierter geworden. Sie haben eine leichte Vorliebe für Swing-Musik, singen aber Songs aus fast allen Genres. Die Hebbe sisters hören viel von ihren musikalischen Vorbildern The Andrews Sisters, Boswell Sisters, Swedanes, Alice Babs und Ella Fitzgerald.

Muriel Schwarz, Sopran

absolvierte ihre Studien an der Zürcher Hochschule der Künste und am Schweizer Opernstudio, welches sie 2008 mit Auszeichnung abschloss. Im Opernfach bespielte sie unter anderem die Bühnen des Gran Teatre de Liceu Barcelona, des Staatstheaters Darmstadt und des Theaters Biel Solothurn. Dem Konzertfach bringt Muriel Schwarz besondere Leidenschaft entgegen. So hat sie die grossen Oratorien Haydns, Händels, Mendelssohns, Bachs, Mozarts, Brahms und vielen mehr in ganz Europa gesungen. Als Interpretin zeitgenössischer Musik war sie am Lucerne Festival, Musikfest Stuttgart, Mozarteum Salzburg, Opernhaus Zürich, Nationaltheater Sarajevo, der Philharmonie L’viv (Ukraine), Opéra de Dijon und jüngst im Zentrum für Dramatische Kunst Moskau zu hören. Sie ist Preisträgerin diverser Wettbewerbe und Stipendien. Muriel Schwarz unterrichet seit 2013 Gesang an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK.

Keiko Enomoto, Sopran

Die aus Wakayama (Japan) stammende Sopranistin studierte in Freiburg im Breisgau. Zu ihren Lehrern zählen u.a. Dorothea Wirtz, Kurt Widmer, Margreet Honig und Gordana Crnkovic. Zurzeit studiert sie Master Solist an der ZHdK bei Werner Güra. Im Liedbereich war Keiko Enomoto Preisträgerin / Finalistin in verschiedenen Wettbewerben (Schubert und die Moderne, Carl-Seemann Wettbewerb, Paula Lindberg Wettbewerb «Lied», usw.) Von 2012 bis 2016 war sie festes Mitglied im NDR Chor. Ausserdem ist sie freie Mitarbeiterin im Bach Collegium Japan, SWR Vokalensemble, Chor des bayerischen Rundfunks, WDR Rundfunkchor, Basler Madrigalisten und Vokalensemble Zürich. Ab der Saison 2017/18 ist sie Mitglied im Kernchor der Zürcher Singakademie. Ausserdem singt sie als Solistin u.a. Beethoven, 9. Symphonie; Haydn, Die Schöpfung; Mozart, Requiem, Krönungsmesse; Mendelssohn, Elias, Hör mein Bitten; Brahms, Ein deutsches Requiem in Deutschland, Schweiz und Japan.

Pi-Chin Chien, Violoncello

Als international gefragte Solistin und Kammermusikerin trat Pi-Chin in den wichtigen Sälen der Welt, wie der Carnegie Hall in New York, dem Konzerthaus Berlin, der Tonhalle Zürich auf, und letztes Jahr in der Berliner Philharmonie. Als Solistin erschienen CDs mit David Zinman, Wen-Pin Chien und Ruben Gazarian, dem Philharmonia Orchestra und Zürcher Kammerorchester. Grossen Erfolg feierte 2015 ihr Album „Taiwan Rhapsody“ (Sony Classical), auf dem sie Taiwanische Volkslieder interpretiert, begleitet vom Royal Philharmonic Orchestra, London. Sie ist auch künstlerische Leiterin der „Swiss Music Night“ in Taiwan und des Confluence Musikfests in Zürich. Pi-Chin Chien ist Mitglied des Ravan Trio.

Ingrid Alexandre, Mezzosopran

studierte an der Zürcher Hochschule der Künste bei Lena Hauser und Jill Feldman, wo sie das Konzert- und Operndiplom und den Master in Musikpädagogik mit Auszeichnung abschloss. Ferner war sie Mitglied des Schweizerischen Opernstudios Biel. Nach Ende ihres Studiums wurde sie am Stadttheater Biel engagiert, wo sie bis 2011 etliche Rollen ihres Fachs verkörpert hat. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Sängerinnentätigkeit bildet das solistische Konzertrepertoire aller Epochen. Daneben singt sie in mehreren Vokalensembles. Ingrid Alexandre wird auch verschiedentlich für Rundfunk- und CD-Aufnahmen gefragt. Die letzte CD beinhaltet Werke des Komponisten Johann Christoph Bach und ist beim Label et’cetera erschienen.

Trio Rafale

Seit seiner Gründung 2008 spielte das Trio Rafale zahlreiche Konzerte in diversen Ländern und Städten, u.a. in Luzern (Lucerne Festival), Frankfurt (Alte Oper), Berlin (Philharmonie und Konzerthaus), Hamburg, Ulm, München, London (Wigmore Hall), Cardiff, Edinburgh, Belfast, Paris, Tongyeong, Moskau, Bonn, sowie an Festivals wie dem Schleswig-Holstein Festival, Davos Festival, Festival Prager Frühling, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker und den Niedersächsischen Musiktagen Hannover. Zu erwähnen wären auch eine ausgedehnte Japantournee, eine Schweiz-Tournee mit dem Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester (Beethovens Tripelkonzert) und eine Tournee durch Hawaii. Die wichtigsten Lehrer des Trios waren Eckart Heiligers (ZHdK) und Rainer Schmidt. Weitere wertvolle Impulse erhielt das Trio u.a. bei Eberhard Feltz und Bernard Greenhouse. Mit 1. Preisen bei den Internationalen Kammermusikwettbewerben in Osaka (Mai 2014) und Melbourne (2011) konnte das Trio Rafale an zweien der weltweit renommiertesten Wettbewerben für Kammermusik überzeugen. Seit 2019 spielt das Trio in neuer Besetzung mit der Geigerin Vanessa Szigeti.

Reto Bieri, Klarinette

Der Schweizer Klarinettist und Improvisator Reto Bieri ist seit über 20 Jahren als Solist und Kammermusiker unterwegs. Gegenwärtig sorgt er als ehemaliger Intendant mit seinen ausgetüftelten und poetischen Themenabenden «à la DAVOS FESTIVAL» in Kooperation mit verschiedenen Kammerorchestern und in Zusammenarbeit mit langjährigen Kammermusikpartnern – allen voran mit der Violinistin Patricia Kopatchinskaja – für frischen Wind in der klassischen Musikszene. Reto Bieri ist als Musiker regelmässig zu Gast bei renommierten Orchestern, verschiedenen Festivals und bekannten Institutionen. Aufgewachsen ist Reto Bieri mit Schweizer Volksmusik. Nach wichtigen Erfahrungen als Tanzmusiker in Wirtshäusern und einer Ausbildung zum Grundschullehrer studierte er zunächst an den Musikhochschulen von Basel und Zürich, später dann an der berühmten Juilliard School of Music in New York.Von 2013 bis 2018 war Reto Bieri Intendant des DAVOS FESTIVAL – young artists in concert (CH). Seit 2012 unterrichtet er als Professor für Kammermusik an der Hochschule für Musik in Würzburg (DE).

Opus 12, Streichquartett

Bereits vor 6 ½ Jahren formierte sich aus Musikern des Jugendstreichorchesters „Stringendo14“, das Streichquartett, das nun unter dem Namen Opus 12 auftritt. Mirjam Steinmann, Pierina Däppen und Yuma Stäubli sind Schüler des Geigenlehrers Jens Lohmann. Salome Steinmann erhielt ihre musikalische Ausbildung bei der Cellolehrerin Rebecca Firth und nun bei Christian Proske. Das Zusammmenspiel in der Kammermusikformation bedeutet für die vier jungen Musiker eine wichtige Ergänzung zu ihrer Ausbildung als Orchestermusiker und Solisten. Das Quartett übt und musiziert unter der Leitung von Jens Lohmann. Zusätzlich nahmen das Ensemble an Workshops mit dem Galatea- und Sine Nomine Quartett teil, welche wertvolle Impulse brachten. Die Erfolge an diversen Wettbewerben zeigen, welches Potential in dieser jugendlichen Formation mit einem Durchschnittsalter von weniger als 18 Jahren steckt: 1. Preis mit Auszeichnung im Finale des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbes 2019, 1. Preis im Finale des Zürcher Wettbewerbs 2017, etc. Dem Opus 12 Quartett wurde 2019 der Sonderpreis der Hirschmann-Stiftung verliehen.

Sumina Studer, Violine

Die schweizerisch-japanische Sumina Studer hat mit ihrem Musizieren als Preisträgerin diverser Wettbewerbe und einer Vielzahl Konzerte mit internationalen Orchestern und Solisten Anerkennung erlangt. In Zürich geboren und aufgewachsen, fing Sumina Studer mit dem Geigenspiel bei Simone Zgraggen an & wechselte nach 10 Jahren in die Klasse von Philip Draganov. Sie schloss ihr Bachelorstudium in Berlin bei Antje Weithaas ab und studiert momentan an der Juilliard School mit Catherine Cho und Sylvia Rosenberg.
Zusätzliche Studien umfassen Meisterkurse und die Sommerakademie Mozarteum mit Dozenten wie z.B. Ana Chumachenco. Sumina konnte auf den sozialen Medien über 130’000 Follower begeistern, mit der Mission, klassische Musik jüngeren Generationen näher zu bringen.
Sumina wird von  Stiftungen wie z.B. der Ruth und Ernst Burkhalter Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben, der Lyra-Stiftung und durch Migros Kulturprozent unterstützt.
Sumina Studer spielt dank einer grosszügigen Leihgabe der Stradivari Stiftung Habisreutinger eine Violine von Antonio Stradivari (Cremona, 1707).

Sibylle Tschopp, Violine

Sibylle Tschopp konzertiert als Interpretin des bekannten Violinrepertoires sowie selten gespielter Werke und Uraufführungen. Als Kammermusikerin und Solistin trat sie in vielen bedeutenden Kulturzentren Europas, der USA, Lateinamerikas, Südafrikas und Nahost auf, so am Lucerne Festival, in der Tonhalle Zürich, Laeiszhalle Hamburg, Wigmore Hall London, Royce Albert Hall Los Angeles u.a. Ihre vielbeachteten CDs, darunter „Swiss Violin Concertos“ (Burkhard, Juon, D’Alessandro) und Vivaldis „Le Quattro Stagioni“, sind regelmässig im Rundfunk zu hören. Sibylle Tschopp ist Violindozentin der Musikhochschule Kalaidos, lehrt an der Musikschule Knonaueramt, leitet Meisterkurse und wirkt als Jurorin. Die Gewinnerin internationaler und nationaler Preise studierte bei Aïda Stucki Piraccini, Herbert Scherz und Franco Gulli und in Meisterkursen bei Rudolf Baumgartner, Yehudi Menuhin, Pierre Amoyal und Piero Farulli.

Patrick Studer, Klavier

Patrick Studer stammt aus Zürich. Schon in Jugendjahren zeigen sich bei ihm die beiden Interessenbereiche Musik und Elektroakustik. Während des Besuchs des naturwissenschaftlichen Gymnasiums, baute er sich einen analogen Synthesizer. Er studierte Klavier bei Jürg von Vintschger und erlangte Lehr- und Konzertdiplom an der Musikhochschule Zürich (heute ZHdK). Er unterrichtet an der Kantonsschule Rämibühl und an Musikschule und Konservatorium Zürich. Über die Jahre entwickelte und konstruierte er viele elektroakustische Musikinstrumente, die im elektroakustischen und multimedialen Ensemble „Elixir“ zum Einsatz kommen.

Mirjam Tschopp, Violine/Viola

Mirjam Tschopp (*1976 in Zürich) konzertiert gleichermassen auf Geige wie Bratsche und konzipiert Programme, in denen sie zwischen den Instrumenten wechselt. Als Solistin und als Kammermusikerin mit Anne-Sophie Mutter, dem Mandelring-Quartett, dem Duo TschoppBovino und bis 2015 dem Trio des Alpes trat sie in einigen der wichtigsten Säle Europas, Amerikas und Asiens auf. Grosse Resonanz erhalten ihre Projekte mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts wie die Uraufführung unter Semyon Bychkov des ihr gewidmeten Violinkonzerts von Nicolas Bacri, ihre CDs der Violin- und Violakonzerte von Saygun und die als „Referenzaufnahme“ bezeichnete Aufnahme der Violin- und Viola-Sonaten von Schostakowitsch. Sie studierte Violine bei Aïda Stucki, Franco Gulli und Thomas Brandis und Viola bei Christoph Schiller. Sie war Dozentin am Landeskonservatorium Innsbruck und am Konservatorium Zürich und ist seit 2018 Professorin für Violine und Viola an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Marvin Näpflin, Schwyzerörgeli

Für Marvin Näpflin (JG 2004) ist bereits in der Primarschule klar: Schwyzerörgeli will ich spielen können! Im 8. Lebensjahr durfte er mit dem Örgeli-Unterricht bei Ruedi Bircher starten. In den Musiklagern der Musikschulen OW/NW sowie des Hauses der Volksmusik (Kinder-Volksmusikwoche 2016; Jungtalentschuppen 2017) lernte er viel. Mit seinem Schwyzerörgeli mit Moll-Reihe spielt er auch ausserhalb des
herkömmlichen Volksmusikrahmens, z.B. zusammen mit seinem Bruder 
am Fagott. Emil Wallimann arrangiert jeweils die abwechslungsreichen Stücke. Markus Flückigers Werke gehören seit Beginn des Örgeliunterrichts zu Marvins Favoriten.
Mit der Jungformation Sunnä Ergeler durfte er live am Fernsehen in der Sendung Potzmusig auftreten (Unspunnenfest 2017) und bei Wettbewerben z.B. Beim Rotary Musikpreis OW/NW 2017 und 2019 durfte er 1. und 2. Preise als Solist und als Gruppe entgegennehmen.

Duo Flückiger-Räss, Jodel und Schwyzerörgeli

Die beiden Musiker, die aus der Volksmusik-Szene nicht mehr wegzudenken sind, stehen wieder gemeinsam auf der Bühne. Als Duo Flückiger-Räss gehen Nadja Räss und Markus Flückiger gemeinsame Wege und spielen Melodien, welche aus der traditionellen Form des Jodelns fallen, aber dennoch stark mit ihr verbunden bleiben. Nadja Räss (1979) ist eine der vielseitigsten Jodlerinnen der Schweiz. Sie interpretiert nicht nur neue – vorwiegend eigene – Kompositionen, sondern singt auch unterschiedliche Arten von mündlich und schriftlich überlieferten Schweizer Naturjodel und Jodellieder. Der Schwyzerörgeler Markus Flückiger (1969) begann als 6-jähriger mit dem Spiel auf dem Schwyzerörgeli. Als freischaffender Musiker und Musiklehrer begann seine intensive und kritische Auseinandersetzung mit der Schweizer Volksmusik. Mit Formationen wie pareglish oder Hujässler ging er neue Wege innerhalb der Szene und spielt heute hauptsächlich mit Letzterer, in Max Lässer’s Überlandorchester und der Formation Ambäck zusammen.

Barbara Willi, Hackbrett

Mit acht Jahren begann Anna Barbara Willi mit dem Hackbrettspiel. Sie war lange Zeit Schülerin von Remo Crivelli und Marc Ramser. So lernte sie früh Volksmusik aus verschiedenen Ländern, aber auch Rock und Jazz auf dem Hackbrett kennen. Diese Stile begleiteten sie auch während ihrer Zeit im Hackbrett Jugendorchester Schweiz, mit dem sie unter anderem in England und in der Slowakei auftrat. Auch solistisch geht sie ihren Weg; sie stand mit Bligg auf der Bühne und war beim MKZ Förderpreis Finalistin. Seit 2014 ist Olga Mishula ihre Lehrerin. Mit ihr entdeckt sie neue Spielformen und lernt klassische Musik und weissrussische Volksmusik kennen. Nach einem erfolgreichen Jahr im Pre-College der MKZ studiert Anna Barbara Willi ab September 2019 an der Hochschule Luzern klassische Musik auf dem Hackbrett.

Tobias Andermatt, Blockflöte

Tobias Andermatt wurde am 26.3.2001 in Zürich geboren. Seit 2007 besucht er den Blockflötenunterricht an der Musikschule Konservatorium Zürich (MKZ) bei Martina Joos. Seit 2015 lernt er Klavier, zurzeit bei Noëmi Rueff (MKZ) und seit 2018 Oboe bei Martin Gebhardt am Realgymnasium Rämibühl (RGZH). Dazu ist er in verschiedenen Blockflötenensembles tätig. 2011 wurde er in das Förderprogramm der Musikschule Konservatorium Zürich aufgenommen. Am Realgymnasium Rämibühl erstellte er 2019 seine Maturitätsarbeit, in welcher er Antonio Vivaldis Kompositionsstil untersuchte und selbst ein Konzert im Stile Vivaldis komponierte.

Julia Weber, Sopran

Julia Weber begann ihre Gesangsausbildung bereits in ihrer Schulzeit bei Andreas J. Baumberger in Zürich und hat 2019 ihr Bachelorstudium an der Musik- und Kunstuniversität in Wien bei KS Linda Watson erfolgreich abgeschlossen. Zur Zeit absolviert sie ihr Masterstudium an der Zürcher Hochschule der Künste bei Markus Eiche. Meisterkurse bei Gerhard Kahry, Malcolm Walker und Angelika Kirchschlager ergänzen ihre Ausbildung.   Seit Februar 2015 ist sie Mitglied des Jungen Musiktheaters Zürich, sammelt solistische Erfahrungen bei Konzerten mit der Kantorei St. Peter in Zürich, dem Jugendchor Zürich in der Tonhalle Zürich und bei diversen szenischen Projekten in Zürich und Wien. Als Konzertsängerin war sie schweizweit in verschiedenen Oratorien zu hören, zuletzt übernahm sie die Sopranpartien im Paulus von F.B. Mendelssohn in der Tonhalle Maag und in Bachs Johannespassion in Schaffhausen. In Wien widmete sich bereits mehreren Opernprojekten.

Helga Váradi, Cembalo

Sie erkundete die Welt der historischen Tasteninstrumente (Cembalo, Orgel, Hammerklavier) in Budapest, Szentendre, Wien, Lyon, Siena, Basel und Zürich. Sie vertiefte ausserdem ihre Kenntnisse im Kulturmanagement an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2014 gewann sie in Lugano den internationalen Wettbewerbspreis „Gianni Bergamo“ für ihr Cembalospiel. Seitdem musizierte sie u.a. mit Daniel Hope und dem Kammerorchester Basel durch Süd-Amerika und als Gastspielerin mit verschiedenen renommierten Orchestern und Ensembles im In- und Ausland. Als Mitarbeiterin vom Institute For Music Research an der Zürcher Hochschule der Künste dokumentierte sie das Leben der Geigerin Stefi Geyer (1888-1956) in einer Buchpublikation. Ihre erste CD Bartók & Baroque am Cembalo mit persönlicher Empfehlung des Sohns Péter Bartók wurde in die 50 besten Aufnahmen des Jahres 2018 von der holländischen Zeitschrift De Volkskrant gewählt; ihre zweite CD erscheint mit eigens konzipiertem Kurzfilm im November 2019, der hochtalentierten Schwester Maria Anna Nannerl Mozart gewidmet.

David Plantier, Violine

Coach für die Proben Ein brillanter Ablschluss an der Schola Cantorum Basiliensis im Jahr 1997 ermöglichte es David Plantier, sich als Barockgeiger in den führenden europäischen Ensembles zu etablieren und war bald ein gefragter Konzertmeister und Solist für Alte Musik. Er arbeitete mit René Jacobs, Chiara Banchini und Martin Gester zusammen und war Konzertmeister des Barockorchesters La Cetra, welches er auch zeitweise leitete. Heute ist David Plantier Konzertmeister von Le Concert d’Astrée unter der Leitung von Emmanuelle Haïm und spielt regelmässig mit Le Concert des Nations unter Jordi Savall, Amarillis und Café Zimmermann. Seine Neugier für unbekanntes Repertoire stillt er mit seinem eignen Ensemble Les Plaisirs du Parnasse. Seine Einspielung der Sonaten für Violine und Basso continuo von Johann Paul von Wetshoff wurde von der europäischen Kritik enthusiastisch gefeiert. Ebenso hat er mit seinem Ensemble Werke von Johann Jakob Walther und Heinrich Ignaz Biber eingespielt. Aufnahmen zeigen auch Sonaten für Violine Solo von Giuseppe Tartini und als Duo Tartini zahlreiche Konzerten mit der Cellistin Annabelle Luis. David Plantier möchte seine Erfahrungen vermitteln und unterrichtet seit 1998 an der Schola Cantorum Basiliensis. Er spielt eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini, von 1766.  

Boller Bettina, Violine

absolvierte ihre Ausbildung in Bern bei Ulrich Lehmann (Lehr- und Solistendiplom mit Auszeichnung). Es folgte ein Studienaufenthalt in New York (Brooklyn College) bei Itzhak Perlman. Ihr Hauptinteresse gilt seit je der Kammermusik. Als Geschenk empfindet sie daher die langjährige und höchst fruchtbare Zusammenarbeit mit ihren beiden Kolleginnen des Absolut Trio, welches sich – neben der Pflege des gängigen Repertoires – intensiv auch mit neuer Musik auseinandersetzt und regelmässig Kompositionsaufträge vergibt. 2018 wurde das Trio mit dem «Werkjahrbeitrag Interpretation» der Stadt Zürich ausgezeichnet. Neben der „klassischen“ Musik spielt für sie die Improvisation (tonal, Jazz und free) eine immer gewichtigere Rolle (u.A. «Sin Freno»). Zudem entwirft und verwirklicht sie Musikvermittlungskonzepte für Kinder und Jugendliche und hat bisher über 100 (Kinder-) Lieder komponiert. 2019 erschien ihr erstes Buch im Handel (MusicVision Verlag).

Stringendo4Kids

Stringendo4Kids ist die jüngste Generation der drei Stringendo-Ensembles. Seit Dezember 2012 probt der quirlige Nachwuchs intensiv unter der Leitung von Jens Lohmann und Susanna Unseld und wächst zu einer homogenen Streichergruppe zusammen. Ein erster grosser Erfolg stellte sich 2014 ein: die teilweise erst 10-Jährigen gewannen beim Zürcher Orchester-Wettbewerb den Ersten Preis. Mittlerweile gern gesehene Gäste sind die jungen MusikerInnen beim Pfingst-Festival im Kloster Fahr. Ein Konzert-Highlight 2015 war das – gemeinsam von allen drei Stringendo-Generationen ausgeführte – Benefizkonzert für Beat Richner im Stadthaus Winterthur.

Thomas Demenga

1954 in Bern geboren, ist er ein international renommierter Solist, Komponist und Pädagoge und gehört zu den herausragendsten Cellisten und Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Er konzertiert als Kammermusiker und Solist an vielen wichtigen Festivals und Musikzentren der Welt und wird von namhaften Orchestern als Solist engagiert. Eine intensive Auseinandersetzung und ein Austausch von Interpretation und Kreation in den verschiedenen Stilepochen, sowie Improvisation und Neue Musik sind wichtige Aspekte in seiner künstlerischen Arbeit. Er zeigt eine einzigartige musikalische Sprache als Komponist und Interpret mittels zahlreicher Aufführungen von Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Er ist Dozent an der Hochschule für Musik in Basel. Von 2001 bis 2006 war er u.a. Intendant des Davos Festival .young artists in concert. Er macht vielfältige Aufführungen seines Doppelkonzertes für zwei Celli, gemeinsam mit seinem Bruder Patrick Demenga. Ab 2011 übernimmt er die Künstlerische Leitung der Camerata Zürich.

Boeschoten Karel

Karel Boeschoten verkörpert den seltenen Typus der umfassenden Musikerpersönlichkeit. Das geigerische Handwerk erwarb er sich bei Herman Krebbers und Igor Ozim. Boeschoten gehörte unter anderem dem Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam an bevor er Mitglied der Camerata Bern wurde. Mit der Camerata Bern trat er u.a. in der Carnegie Hall und an den Berliner Festwochen als Solist auf. 2004 wirkte er als Gast-Konzertmeister beim Orchestra Filarmonica della Scala di Milano. Für Musikhochschulen im In-und Ausland ist er ein gefragter Gast-Dozent. Als Komponist schrieb er  mehrere Solowerke für Violine. Mit dem Kalandos Ensemble setzt er sich  kreativ mit ungarischer Volksmusik auseinander. Er wurde an vielen Festivals eingeladen: Boswiler Musiksommer, Davos Festival, Lockenhaus, Kuhmo und Holland Festival. Bis 2016 war Boeschoten Künstlerischer Leiter des Musikfestivals „Rüttihubeliade“.

Peter Wettstein, Komponist

wurde am 15.09.1939 in Zürich geboren. Er studierte an Musikakademie und Universität Zürich, dann an der Musikhochschule Detmold. 1961 – 65 folgten die Diplomabschlüsse in den Fächern Violine, Tonmeister, Theorie / Komposition und Dirigieren. Kurse und Praktika in Darmstadt, Paris, Hilversum und New York ergänzten seine Ausbildung. Als Dirigent und Komponist war er Preisträger verschiedener Wettbewerbe und Institutionen. 1965 wurde er als Lehrer für theoretische Fächer und Dirigieren an die Musikakademie Zürich verpflichtet. 1976 übernahm Peter Wettstein die Leitung der Berufsabteilung von Konservatorium und Musikhochschule Zürich. Zudem lehrte er von 1978 – 2001 an der Universität Zürich. Sein kompositorisches, musikpädagogisches und kulturpolitisches Wirken wurde durch verschiedene Auszeichnungen gewürdigt.

Martin Wettstein, Klavier

lebt mit seiner Familie am Zürichsee. Er wirkt als Dozent an der ZHdK, als Klavier- und Theorielehrer an der MKZ, als Organist in Küsnacht ZH und als Konzertdramaturg am Theater Liechtenstein. Martin Wettstein schreibt Auftragswerke für Orchester, zB. Musikkollegium Winterthur, Camerata Bern, CHAARts, Festival Strings Lucerne oder Weinberger Kammerorchester, für Chöre wie Circus Musicus Stuttgart oder Singkreis der Engadiner Kantorei, für Ensembles wie casalQuartett, Amar-Quartett, Raschèr-Saxophonquartett, Harry White Trio oder das gershwin piano quartet, für Festivals wie das Gstaad Menuhin Festival oder Boswiler Sommer. Martin Wettstein arbeitete mit Dirigenten wie Michael Sanderling, Howard und Kevin Griffiths oder Gábor Tákacs-Nagy zusammen und juriert Wettbewerbe, zB International Rychenberg Competition.

Maurice Steger

Als „Paganini der Blockflöte“ (NZZ) und „The world’s leading recorder player“ (The Independent) wird er gepriesen – Maurice Steger gehört heute zu den faszinierendsten Blockflötisten, Dirigenten und Musikpädagogen auf dem Gebiet der Alten Musik. In diesen Funktionen begeistert er sein Publikum in verschiedenen Konzertformaten auf der ganzen Welt. In seinen Konzerten nimmt Maurice Steger die Zuhörer mit auf eine fesselnde musikalische Reise. Regelmäßig kann man ihn – sei es als Solist, Dirigent oder in Doppelfunktion – mit den tonangebenden Originalklangensembles und international bekannten Musikerkollegen erleben. Neben seinen Asien- und Australien-Tourneen konzertierte er als erster westlicher Flötist mit dem traditionellen Taipei Chinese Orchestra. Zudem tritt er regelmäßig in Nord- und Südamerika auf. Besonders wichtig ist ihm auch sein musikpädagogisches Engagement: Um die Kleinsten zu einem spielerischen Einstieg in die klassische Musik einzuladen, konzipierte er die Figur des „Tino Flautino“ und spielte in dieser Rolle hunderte von Kinderkonzerten. 2013 übernahm er die Leitung der Gstaad Baroque Academy.

Peter Siegwart, Leitung

studierte Schulmusik, Flöte bei Marianne Fässler, André Jaunet und Marcel Moyse (Meisterkurs), Theorie bei Rudolf Kelterborn und Hans Ulrich Lehmann sowie Dirigieren bei Ferdinand Leitner und Rafael Kubelik (Meisterkurs IMF Luzern). Peter Siegwart war Leiter und Flötist des Barockensembles Luzern (Kammermusik-Preis 1974 und Präsentation als ‘junger Künstler’ an den IMF Luzern). Er ist Initiant vielfältiger musikalischer Projekte und leitete eine grosse Zahl von Uraufführungen. Mit dem Vokalensemble Zürich realisiert er seit 30 Jahren ausgewählte Programme und prägte mit diesem Ensemble die Königsfelder Festspiele über zwei Jahrzehnte künstlerisch massgeblich mit. Peter Siegwart unterrichtete an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, am Konservatorium Luzern und am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich. Für seine Verdienste ist Peter Siegwart 2004 mit einer Ehrengabe der UBS Kulturstiftung ausgezeichnet worden.

Jens Lohmann, Violine

Jens Lohmann studiert nach der Matura Violine bei Aida Stucki in Winterthur und Yfrah Neaman an der Guildhall School London. Weitere Studien in Dirigieren (Luzern) sowie Musikwissenschaften und Philosophie (Freiburg) erweitern seine musikalischen Horizonte ebenso wie die intensive Beschäftigung mit Neuer Musik. 1989 gewinnt er den 1. Preis beim Schweizer Hochschulwettbewerb, 1991 eine Medaille beim Wettbewerb des Italienischen Fernsehens RAI zum Mozartjahr; im gleichen Jahr wird er mit dem Solistendiplom ausgezeichnet. Seither macht er zahlreiche Einspielungen für Rundfunk, Fernsehen und auf CD. Als Solist (u.a. mit dem English Chamber Orchestra), Gast-Konzertmeister (u.a. im Zürcher Kammerorchester, im Württembergischen Kammerorchester, in der Camerata Schweiz), Kammermusiker (u.a. mit dem Schweizer Oktett) und regelmässiger Gast des Zürcher Tonhalle-Orchesters konzertiert er in den meisten Ländern Europas sowie in Afrika und Asien. Seit 1991 unterrichtet er in Zürich am Konservatorium (heute: MKZ) und an der Hochschule (NF). Ausserdem engagiert er sich als Pädagoge regelmässig in Wettbewerb-Jurys sowie als Dozent bei zahlreichen Kursen. 2006 initiierte er als Künstlerischer Leiter das Klassik-Festival Herbst in der Helferei in Zürich, welches seither jungen Musikern die Gelegenheit eröffnet, während einer Woche gemeinsam mit arrivierten Künstlern in Konzerten aufzutreten.

Schweizer Oktett

Das Schweizer Oktett: Acht junge Männer finden im Musikstudium zusammen, um mit Schuberts D803-Juwel zu konzertieren,– 1990, der Anfang des gemeinsamen Wegs. Über die rare Originalliteratur hinaus arrangieren sie ihr eigenes Repertoire, eine Kammermusik ohne Grenzen. Der neue, unverwechselbare Klang setzt Akzente in der Klassik, sucht ‹heimwärts› nach Schweizer Wurzeln, schlägt Brücken wie z.B. ‹à Paris› zum französischen Chanson. Unter diesem Spannungsbogen gestaltet das Ensemble seine Auftritte, in sich auffächernden Besetzungs-‹Variationen› vom Solo bis zum Kammerorchester. Aus den jungen Musikern sind arrivierte Berufsmusiker geworden, Mitglieder der grössten Schweizer Orchester und Dozenten an den wichtigsten Ausbildungsinstituten, die die ansteckende Begeisterung für ihr heutiges CH8 durch ihre Spielfreude beim Publikum entfachen. Jens Lohmann, Violine Paul Scharf, Violine Michel Willi, Viola Christian Proske, Cello Gallus Burkard, Kontrabass Fabio Di Càsola, Klarinette Maria Wildhaber, Fagott Mischa Greull, Horn

Stringendo

Stringendo bedeutet Aufbruch, Bewegung, Action. Stringendo ist eine begeisternde Idee, ein junger Stil. Stringendo heisst: Spannung und Energieaustausch zwischen Individualität und Gruppe erleben. Our music is different. Listen to it! Stringendo wird von Jens Lohmann gegründet als kreativer Ort musikalischer Begegnungen für junge, äusserst talentierte MusikerInnen,– eine Erfolgsgeschichte mit Wettbewerbsgewinnen und zahllosen Konzerten in vielen Ländern Europas. Die 14- bis 25-Jährigen arbeiten heute in den Generationen 2.0 und 14 (for Teens) unter seiner Leitung regelmässig zusammen, häufig ergänzt durch Mitglieder der professionellen Gruppe Stringendo Zürich und, wo es das Repertoire erfordert, durch Bläser. Im Herbst 2018 wird eine neue Gruppe 4Kids (for Kids) aus der Taufe gehoben. Stringendo ist zugleich ein attraktiver Partner für Veranstalter wie auch Förder-Tool für junge, angehende MusikerInnen: gerade die HiHMasterclasses (mit Maurice Steger, Giuliano Carmignola, Gerhard Schulz, Roby Lakatos und vielen mehr) runden die solistische Ausbildung der PreisträgerInnen ab. Die zahlreichen Aktivitäten von Stringendo werden an MKZ und vom Freundeskreis Förderverein Stringendo unterstützt.

Desponds André, Klavier

André Desponds: Geboren am 7.2.1958 in Locarno. Konzertausbildungsklasse für Klavier bei Sava Savoff in Zürich, im Anschluss Solistendiplom mit Auszeichnung. Verfügt über ein umfassendes musikalisches Bewusstsein und grosse Auftrittserfahrung (Konzerte in wichtigen Sälen und Teilnahme an Festivals in Europa, Amerika, Brasilien, Moskau, China). Beschäftigt sich äusserst vielfältig als Pianist an TV-, Radio-, und CD-Produktionen, u.a. mit Werken von Bach, Schubert, Chopin, Gershwin, Ravel. Als Kammermusiker z.B. mit Noëmi Nadelmann, Thomas Dobler, Sandra Studer. Ihn begeistern auch unkonventionellere Formationen, wie mit der chinesischen Geigerin Xiaojing Wang oder dem Trio «Gong & Klang». Tätig als Komponist für Film (Teilnahme «Rose d’or», Montreux, 1995 Clio Preis für die beste Filmmusik), Theater, Ballett, Werbung und Radiosignete. Improvisator für Stummfilmbegleitung, Wunschkonzerte, Kaffeehaus-, Jazz-, Pop-, Tanz- und Unterhaltungsmusik. Gibt Seminare über «Rhythmisches und metrisches Bewusstsein» für Berufsmusiker, doziert an der Zhdk und ist pädagogisch auch tätig im Rahmen von Kinder- und Jugendkonzerten. Intensive Zusammenarbeit mit der Tänzerin Andrea Herdeg (herdegdesponds.ch). Zahlreiche CD-Produktionen in verschiedensten Stilen, z.B.«The world of Credit Suisse» (Filmmusik) oder «Gershwin Piano Quartet», arrangiert für 4 Flügel. (gershwinpianoquartet.com)

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